Samstag, 27. Dezember 2008

Das Paket.

Gestern Abend lag ein kleiner russischer Papierfoetzel in unserem Briefkasten, der meine Laune erheblich steigerte. Auf dem besagten Papier stand naemlich, dass Livio Lieschti ein Paket aus Schweden erhalten habe. Schweden und die Schweiz sind scheinbar ziemlich leicht zu verwechseln, jedenfalls fragte mich schonmal jemand, ob denn unsere Landeswaehrung "Kronen" heisse. Scheinbar ein Grossmachtphaenomen, die Amis haben ja damit auch Muehe.
Jedenfalls freute ich mich riesig ueber diese Nachricht, musste mich jedoch mit dem Abholen auf den naechsten Tag vertroesten, da die Post um diese Uhrzeit schon geschlossen war. Trotzdem hatte ich eine Scheissfreude und ich glaube, ich habe sogar von diesem Paket getraeumt, aehnlich wie frueher, als man am Vortabend seines Geburtstages kaum auf den naechsten Morgen warten konnte..
Heute morgen machte ich mich nach dem Aufstehen schneller als besonders strassen- und gesellschaftstauglich, obwohl sich mein Kopf schrecklich schwer anfuehlte. Kein Kater, ich glaube ich habe ein Stueckchen von Papas Migraene geerbt. Ich ging also voller Vorfreude in Richtung Post und versuchte mich trotz meines nicht ganz topfitten Zustandes einigermassen an das grelle Tageslicht zu gewoehnen. Auf der Post bekam ich schliesslich nach einigen Minuten Wartezeit und dem Ausfuellen irgendeines unverstaendliches Dokumentes mit Passnummer und Unterschrift endlich ein kleines gelbes Schweizer Postpaket! Russische Postangestellte sind generell scheiss unfreundlich und die buerokratischen Wege sind irgendwie unnoetig kompliziert, somit freute ich mich noch mehr, als ich schliesslich mein Paket aus der Heimat in den Haenden hielt. Das Paket war in eine Plastikhuelle eingeschweisst und war scheinbar auf dem Weg geoeffnet worden - wahrscheinlich wollten die Zoellner auch ganz sicher sein, dass ausser der auf dem Paket deklarierten Schokolade keine boese Bombe in ihr Land eingeschleust wird. Ich ging darauf schnell nach Hause und konnte endlich mein etwas verspaetetes Weihnachtsgeschenk oeffnen. Danke fuer die Schokolade und die Weihnachtsguetzli, Toni!
Wahrscheinlich haette ich mich sogar ueber einen in Zeitungspapier eingepackten Fisch wie ein kleines Kind gefreut. Mein Freude galt naemlich vor allem der Aufmerksamkeit und der Tatsache, dass es dieses Paket auch tatsaechlich aus der fernen Heimat relativ unbeschadet ins ferne Sibirien geschafft hatte. Aber natuerlich empfand ich auch ein starkes Gluecksgefuehl, als ich genuesslich in einen der Zimtsterne biss. Danke.

3 Kommentare:

.She Was Great. hat gesagt…

Da wird man doch nochmal zum kleinen Kind was ;D Freu mich für dich.

.Greetz Jessi

Anonym hat gesagt…

bitte bitte!
haha, hett ich der en fisch gschickt wär de uf em weg vergammlet :P
peace

Anonym hat gesagt…

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