Aber es gibt auch gute Sonntage. Das erlebe ich hier vor allem, was wohl auch damit zusammenhaengt, dass sich die Gestaltung meiner Samstagabende hier eher brav und ruhig gestaltet, was jedoch durchaus nicht nur negativ sein muss. Jedenfalls war gestern wieder so ein Tag. Eigentlich hatte ich vorgehabt, mit einigen Studentinnen Ski fahren zu gehen, aber da uns dies irgendwie verunmoeglicht wurde (russische Spontaneitaet undso) mussten wir uns mit einem Besuch eines der vielen staedtischen Eisfelder zufrieden geben. Nachdem eine halbe Stunde nach der eigentlich vereinbarten Zeit (russische Puenktlichkeit. Zumindest manchmal) schliesslich beide meine Begleiterinnen eingetroffen waren, liefen wir durch den wunderschoenen frisch gefallenen Schnee, sicher etwa 15 cm, zum Eisfeld. Obwohl ich gedanklich schon wieder befuerchtete, auf Grund meines nicht Vorhandenseins eines russischen Passes vom Schlittschuhlaufen ausgeschlossen zu werden. Dieser Verdacht erwies sich gluecklicherweise als falsch und die junge Frau an der Schlittschuhausgabe schenkte mir an Stelle einer schroffen Absage gar ein nettes Laecheln. Auch das Eisfeld war besser als die anderen beiden, wo ich bereits war, obwohl relativ viel Schnee auf dem Eis lag, was jedoch meinen Spieltrieb und meine Spassbereitschaft eher noch beguenstigte.
Im Innern sind wir alle auch nur Kinder:











1 Kommentar:
ganz klar, s erscht und s letscht bild sind mini favorite :P
(d chälti macht offesichtlich am tapsig-sein nüt us ;))
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