Sonntag, 21. Dezember 2008

Un vent froid.

Die sibirische Kaelte hat sich nach ein paar Unsicherheiten schlussendlich wirklich ueber das Land gelegt. Temperaturen von -24 Grad tagsueber sind seit wenigen Tagen nun zum taeglichen Bild geworden. Frueher kannte ich diese Zahlenfolge auf dem Thermometer eigentlich nur ohne das Minus davor, aber eigentlich habe ich es mir schlimmer vorgestellt. Man kann durchaus noch ohne die Thermokleidung eines Polarforschers auf die Strasse treten. Mit 3 langaermligen Pullovern unter einem Wintermantel fuehlt sich das Ganze sogar noch ziemlich warm an. Nur das Gesicht leidet. Es weht naemlich staendig ein kleiner fieser Wind, welcher die gefuehlte Temperatur noch um einige Grade absenkt - Windchill-Faktor undso. Nachts wird es dann oft noch kaelter, so etwa -30. Der Zenit ist jedoch noch keinesfalls erreicht. Im Januar kann es auch tagsueber gut -35 Grad kalt werden. Vielleicht brauche ich wirklich noch eine sibirische Winterjacke...  Jedenfalls hoffe ich, dass es in 10 Tagen in der Neujahrsnacht etwas waermer wird. Sonst muss halt der Wodka als Heizung dienen, naja. 

Gestern Abend habe ich wieder einmal Keren Ann gehoert. Eine fantastische Stimme. Und irgendwie auch noch schoene Texte. Englische und auch franzoesische. Irgendwie entdecke ich langsam wieder die Freude an der franzoesischen Sprache. Ich muss dann wohl wieder einmal ins Westschweizer Exil fahren. Oder eine Franzoesin heiraten. Oderso. 

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