<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289</id><updated>2011-07-29T07:54:52.825+09:00</updated><title type='text'>Livio in Sibirien</title><subtitle type='html'>Vom 4. Oktober 2008 bis zum 1. Februar 2009 verliess ich meine gewohnte schweizerische Umgebung in östliche Richtung mit dem Ziel, im sibirischen Ulan Ude einerseits der russischen Sprache näher zu kommen und anderseits menschlich und kulturell neue Eindrücke vermittelt zu bekommen.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>71</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-9025941950363877153</id><published>2009-02-02T06:30:00.003+08:00</published><updated>2009-02-02T06:33:37.596+08:00</updated><title type='text'>Zu Hause.</title><content type='html'>Vor etwa 2-3 Stunden bin ich wohlbehalten via Wien aus Moskau in Zürich angekommen. Abgesehen von nicht ganz günstigen 9kg Übergepäck klappte alles erstaunlich reibungslos und ich konnte nach zwei problemlosen Flügen endlich wieder meine Familie und ein paar meiner Freunde sehen. Irgendwie scheint aber alles ziemlich seltsam, wenn man nach einer doch ziemlich langen Zeit im Ausland in seine alte Heimat zurückkehrt. Bin gerade etwas verwirrt. Später gibts alles im Detail. Jetzt freue ich mich gerade das Wiedersehen mit meiner Gitarre und auf mein Bett.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-9025941950363877153?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/9025941950363877153/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=9025941950363877153' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/9025941950363877153'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/9025941950363877153'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/02/zu-hause.html' title='Zu Hause.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-4098435058412336789</id><published>2009-01-25T17:37:00.002+08:00</published><updated>2009-01-25T17:42:11.841+08:00</updated><title type='text'>Flughafen.</title><content type='html'>Ich weiss nicht, ob ich in Moskau noch gross Lust und Zeit haben werde, im Internet herumzuschwirren, darum schon jetzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich komme am Sonntag, 1. Februar um 20:40 mit dem Austrian Airlines Flug aus Wien in Zuerich-Kloten an. Ich wuerde mich freuen, nach dem Ausstieg aus dem Flugzeug einige altbekannten Gesichter am Flughafen begruessen zu koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-4098435058412336789?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/4098435058412336789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=4098435058412336789' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4098435058412336789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4098435058412336789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/flughafen.html' title='Flughafen.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-8911412866994981165</id><published>2009-01-25T17:14:00.002+08:00</published><updated>2009-01-25T17:32:40.739+08:00</updated><title type='text'>Пока, Улан-Удэ!</title><content type='html'>Es ist soweit. Der Koffer ist fast fertig gepackt, die meisten Bekannten und Freunde schon verabschiedet worden und die letzten Vorbereitungen fuer 3,5 Tage Leben im Zug fast abgeschlossen. Die Wehmut, welche meine Abreisevorbereitungen begleitet, ist groesser als erwartet. Beim heutigen letzten Spaziergang durch "meine" Stadt konnte ich mir nur schwer vorstellen, dass diese fuer mich schon gewohnte Umgebung ploetzlich wieder unfassbar weit entfernt liegen wird. Der Umfang all dessen, was ich hier gelernt, erfahren und erlebt habe, wird mir wohl erst nach meiner Heimkehr ganz bewusst werden. Von purer Euphorie bis hin zu apathischer Traurigkeit waren alle Gefuehlsregungen aufgetreten, wobei die positiven Erfahrungen jedoch weitaus ueberwiegen. Ich habe nicht nur Russisch sprechen gelernt, das haette ich auch zu Hause an der Migros-Klubschule machen koennen, sondern durch das Erleben des Alltages in einer fremden Kultur auch extrem viel fuers Leben gelernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen am fruehen Nachmittag steige ich in den Zug Ulan-Ude - Moskau. Danach gibts noch 2 Tage Touristensightseeing in Moskau und dann bin ich am Abend des 1. Februars schlussendlich wieder an dem Ort, wo vor 4 Monaten alles begonnen hatte. Zu Beginn wird wohl vieles altbekannte mir seltsam und ungewohnt erscheinen - von diesem kleinen Kulturschock nach der Rueckkehr hoert man oft - aber ich werde mich wohl schnell wieder an mein altes Leben gewoehnen. Trotzdem werde ich diese Zeit hier niemals vergessen und auch fuer mein weiteres Leben aus diesem Erfahrungsschatz schoepfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ADIEU ULAN-UDE! ADIEU SIBIRIEN!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-8911412866994981165?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/8911412866994981165/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=8911412866994981165' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8911412866994981165'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8911412866994981165'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/blog-post.html' title='Пока, Улан-Удэ!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-863323159288937374</id><published>2009-01-24T18:49:00.003+08:00</published><updated>2009-01-24T18:59:49.910+08:00</updated><title type='text'>2 Mal schlafen...</title><content type='html'>... dann setze ich mich in den Zug in Richtung Grosstadtmonster Moskau. Alles ist organisiert. Ich habe schlussendlich doch noch ein gutes Zugticket erwischt, mein Ausreisevisum abgeholt und bereits damit begonnen, mich von meinen Weggefaehrten der vergangenen 4 Monate zu verabschieden. Dabei kommt auch irgendwie sowas wie Wehmut auf. Ich reise nicht einfach aus einem Gebiet ab, wo ich mich 1-2 Wochen als Tourist ausgetobt habe. Waehrend 4 Monaten habe ich hier ein Leben gefuehrt, welches nicht im Zeichen des exzessiven Fremdenverkehrs stand. Ich habe hier nicht nur gelebt, sondern mich hier eingelebt. Diese mittlerweile zur Gewohneit gewordene Umgebung ploetzlich zu verlassen, loest in mir nun auch seltsame Gefuehle aus. Ich freue mich riesig auf alles, was mich bald in der Schweiz erwarten wird, anderseits ist es jedoch doch irgendwie schade, dass ich morgen den allerletzten Tag im sibirischen Frost verbringen werde. Vieles und viele sind mir hier doch ans Herz gewachsen. Es sind vor allem kleine, an sich unbedeutende Momente des Alltages, welchen ich hier fuer mich so oft doch ganz nicht-alltaeglich erleben durfte. Diese Momente bleiben wohl fuer immer in meiner Erinnerung. Und das ist auch gut so. Die wichtigsten Erinnerungen befinden sich wohl nicht auf der Speicherkarte meiner Kamera - es gibt zwar zweifelsfrei fantastische Fotos darauf - sondern in meinem Kopf und meinem Herz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-863323159288937374?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/863323159288937374/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=863323159288937374' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/863323159288937374'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/863323159288937374'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/2-mal-schlafen.html' title='2 Mal schlafen...'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-5586228224421342953</id><published>2009-01-21T18:39:00.002+08:00</published><updated>2009-01-21T18:47:23.596+08:00</updated><title type='text'>Livio gibts jetzt auch am Kiosk. Sogar in Farbe.</title><content type='html'>Vor etwa einem Monat habe ich einer Schuelerin ein Interview fuer irgendein Heftchen gegeben. So ueber Familie und so. Aber eigentlich hatte ich keine grossen Hoffnungen, dass das dann tatsaechlich auch abgedruckt wird. Heute wurde mir mittgeteilt, dass man das nun am Kiosk kaufen koenne - irgendsoein burjatisches Frauenheftchen. Und tatsaechlich. Beim Oeffnen nach dem Kauf des besagten Heftchens - ich bevorzuge sonst irgendwie doch andere Lektuere - blickte mir dann tatsaechlich meine Gesicht von einem Foto entgegen, worunter mein damals gegebenes Interview fast eine ganze Seite fuellt. Irgendwie wurden zwar meine Antworten manchmal ein bisschen verdreht, aber im grossen und ganzen stimmt's schon. Jedenfalls ein superamuesantes Souvenir! Vielleicht mache ich noch ein Foto davon oder so.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-5586228224421342953?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/5586228224421342953/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=5586228224421342953' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5586228224421342953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5586228224421342953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/livio-gibts-jetzt-auch-am-kiosk-sogar.html' title='Livio gibts jetzt auch am Kiosk. Sogar in Farbe.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2839480514529146364</id><published>2009-01-20T17:44:00.003+08:00</published><updated>2009-01-20T17:59:27.673+08:00</updated><title type='text'>Koenig Baikal und Irkutsk.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1980/113/52/1068373323/n1068373323_289629_9233.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 325px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1980/113/52/1068373323/n1068373323_289629_9233.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293355_3486.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 401px; height: 267px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293359_4458.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293361_4982.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 266px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293361_4982.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293360_4717.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 403px; height: 604px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293360_4717.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293363_5500.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 401px; height: 267px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293392_3925.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293389_3009.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 266px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293389_3009.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293391_3615.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 401px; height: 267px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293391_3615.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v2110/113/52/1068373323/n1068373323_293388_2720.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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Heute morgen wurde mir das richtig bewusst. Nach einem allzu struben Traum mit Menschen, die mich irgendwie mich Pistolen abknallten, deren Kugeln mir aber irgendwie garnichts anhaben konnten ausser kleinen blauen Flecken, war ich froh, endlich aufgewacht zu sein. Normalerweise folgte in den vergangenen Tagen nach dem Aufwachen meist das eher ernuechternde Bewusstsein, dass ich eigentlich scho jetzt gerne zu Hause waere und nicht in dieser russischen Parterrewohnung, da sich meine angestaute Sehnsucht nach Familie, Freunden und einem schweizerdeutsch sprechenden Umfeld schon ziemlich stark bemerkbar machte. Heute war das Erwachen aber ganz anders. Ich fragte mich ploetzlich, wie es denn sein werde, wenn ploetzlich all das, was mein hiesiges Leben ausmachte, nicht mehr da waere. Klar fuehle ich mich da nicht extrem zu Hause und wenn ich von meiner Heimat rede, meine ich natuerlich die Schweiz. Aber ich habe mich eben doch ziemlich gut hier eingelebt, mich an die veraenderten Lebensumstaende gewoehnt, viele neue Menschen kennengelernt und erachte die hiesige Umwelt meist sogar als voellig normal fuer mich. Irgendwie wird das mir dann wohl doch auch ein wenig fehlen, auch wenn es hier nicht immer supereinfach war. Jetzt geniesse ich einfach die letzten Tage hier, verschenke noch moeglichst viele der gestern von Mama per Post erhaltenen Geschenkchen aus der Schweiz und verabschiede mich noch von moeglichst vielen Leuten, die meinen Weg hier begleitet haben. Trotzdem irgendwie ein seltsames Gefuehl gerade, eine Mischung aus Wehmut, eine nun vertraute Gegend zu verlassen und einer sich seit Wochen aufbauenden riesigen Freude auf die baldige Heimkehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenigstens ist jetzt endlich fast alles organisiert, was meine Heimfahrt und den kurzen Aufenthalt in Moskau betrifft. Ich habe zwei Adressen von jungen Studentinnen, bei denen ich fuer 2-3 Naechte uebernachten kann, mit meinem Ausreisevisum ist alles in Ordung und mein Flug ab Moskau ist schon lange gebucht. Nur beim Zugticket nach Moskau gibt es noch ein kleines Fragezeichen. Im Moment gibts nur noch schlechte Plaetze am gewuenschten Datum, aber 3 Tage vor der Abfahrt kommen wiederum neue Tickets in den Verkauf. Ich kann also erst am Donnerstag endgueltig ein Ticket kaufen. Wird hoffentlich schon alles klappen, zu Fuss ist der Weg nach Moskau ziemlich weit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-6188645837042309625?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/6188645837042309625/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=6188645837042309625' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6188645837042309625'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6188645837042309625'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/noch-5-tage.html' title='Noch 5 Tage.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2151814045534698877</id><published>2009-01-18T16:43:00.003+08:00</published><updated>2009-01-18T17:23:30.431+08:00</updated><title type='text'>Zwei Lenas und baggernde Chinesen.</title><content type='html'>Ich bin nun schon wieder zurueck in Ulan-Ude. Auch die wiederum etwa 8 Stunden beanspruchende Rueckfahrt im Zug hatte durchaus ihren Reiz. Diesmal hatte ich das Vergnuegen, in einem Wagen voller Chinesen ueber die Schienen zu rattern. Gluecklicherweise setzten sich dann aber noch 2 junge Russinnen in mein Abteil - Chinesisch kann ich noch nicht. Wir kamen schnell ins Gespraech und lachten gemeinsam ueber den chinesischen Casanova auf der anderen Seite des Ganges, welcher die Herzen der zwei Maedchen mit einem allzu aufgesetzten verfuehrerischen Blick zum schmelzen lassen bringen wollte. Kommunikationsversuche mit ihm scheiterten voellig - nicht einmal zeichnen half weiter. Er flirtete eifrig weiter und sang zwischendurch irgendwelche chinesischen Serenaden in ihre Richtung. Meine beiden Reisegefaehrtinnen, welche sich bald als Lena und Lena aus Sajansk vorstellten, waren ebenfalls auf dem Weg nach Ulan-Ude, um dort eine 20-taegige Unisession zu absolvieren. Sie boten mir sogleich Tee und etwas von ihren Fleischkloesschen an, welche ihre Muetter zu Hause fuer sie vorbereitet hatten. Wir sprachen lange ueber die ueblichen Themen, welche Einheimische mit einem Fremden besprechen wollen und goennten uns Bier mit geraeuchertem Fisch aus dem Baikalsee - eine wahre Gaumenfreude! Zwischendurch startete unser charmanter Chinese immer wieder seine Erobreungsversuche, scheiterte aber wiederum klaeglich. So verspuerte ich auch diesmal niemals den Drang, die Zeit mit eingestoepselten Ipodkoepfhoerern oder einem Buch in meinen Haenden totzuschlagen. Wir koennten uns daran auch ein Vorbild nehmen. Klar fahren wir niemals so lange gemeinsam mit anderen Menschen in einem Zug, dafuer ist unser Land zu klein. Aber die Tatsache, dass fast nur psychisch eher spezielle oder betrunkene Menschen in Schweizerischen Zugwaggons mit ihren fremden Abteilsgenossen ein Gespraech beginnen, muss trotzdem nicht unbedingt sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesen acht Stunden wurde ich dann auch noch gebuehrend in meiner "Heimatstadt" empfangen. An der Tramhaltestelle wurde ein durch den ausgiebigen Genuss russischer Waesserchen euphorisierter aelterer Herr auf mich aufmerksam, da er meinen Mantel fuer sibirische Verhaeltnisse als VIEL ZU KALT  einstufte. Ich erklaerte ihm mehrmals, dass ich keineswegs frieren wuerde und er sich um meine Gesundheit keine Sorgen machen sollte. Er gab sich damit aber nicht recht zufrieden und beharrte an der Sibirienuntauglichkeit meiner Sachen. Durch mein Gepaeck aufmerksam gemacht, fragte er nach meiner Herkunft. Irgendwie verwirrte ihn die Tatsache, dass ein vom Bahnhof kommender Schweizer, auf die Strassenbahn wartete, um in seine 2 Stationen enfernte Wohngegend zu fahren, was ihn dazu veranlasste, der Tramfuehrerin der eben eingefahrenen Bahn hocherfreut ueber ihren auslaendischen Passagier zu berichten. Danach stieg er gluecklicherweise wieder aus und ich konnte mich auf den Heimweg machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-2151814045534698877?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/2151814045534698877/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=2151814045534698877' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2151814045534698877'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2151814045534698877'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/ich-bin-nun-schon-wieder-zurueck-in.html' title='Zwei Lenas und baggernde Chinesen.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2045657179802709152</id><published>2009-01-15T19:31:00.002+08:00</published><updated>2009-01-15T19:52:13.703+08:00</updated><title type='text'>Schwiizerdütsch.</title><content type='html'>Ich hatte gerade vor einigen Minuten das Vergnügen, meine schon etwas angestaubten muttersprachlichen Kenntnisse der mündlichen Schweizerdeutschen Sprache spontan wiederzuerwecken. Das wunderbare Intro von "Last Day Of Magic" kündigte mir plötzlich das Bedürfnis von einer anderen Person, mich telefonisch zu erreichen, an und ich nahm wie immer den Anfruf mit einem breiten langezogenen leicht fragenden "Daaa?!" - also "Ja?!" - entgegen. Die mir unbekannte junge Frau am anderen Ende der Leitung fragte dann, ob ich "Lichti" zum Nachnamen heisse - mein Nachname hat wohl international keine Zukunft, bereits unsere nördlichen Nachbarn können ihn nicht richtig aussprechen - und ob ich aus der Schweiz komme. Ich bestätigte beides wiederum mit einem spimplen russischen ja und wurde dann sogleich mit der völlig unerwarteten Frage "Redsch au schwiizerdütsch?" konfrontiert. Darauf war ich nicht vorbereitet. Aber irgendwie klappte der Wechsel zurück zu den Wurzeln der eigenen Umgangssprache doch ziemlich schnell, nur die Mundmotorik ist irgendwie gar nicht mehr an unseren tollen Dialekt gewöhnt. Es stellte sich dann heraus, dass die junge Frau und ihr Ehemann schon seit einem Monat in Ulan-Ude sind, um ebenfalls die russische Sprache zu erlernen, jedoch nicht im gleichen Programmzusammenhang wie ich. Irgendwie hat ihnen nun jemand von der Uni meine Nummer gegeben, worüber ich mich natürlich auch sehr freue. Nach meiner Rückkehr nach Ulan-Ude am Samstag oder Sonntag, habe ich ganz am Schluss meiner Zeit in Sibirien doch noch die Gelegenheit, Schicksalsgefährten zu treffen und mit ihnen über die Besonderheiten eines Lebens fernab von der eigentlichen Heimat zu reden. Und gleichzeitig kann ich wieder ein wenig Schweizerdeutsch üben für meine baldige Rückkehr in die Schweiz, haha.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-2045657179802709152?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/2045657179802709152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=2045657179802709152' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2045657179802709152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2045657179802709152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/schwiizerdtsch.html' title='Schwiizerdütsch.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-4729055189457385917</id><published>2009-01-14T20:12:00.003+08:00</published><updated>2009-01-14T21:01:39.076+08:00</updated><title type='text'>Ein bigamer usbekischer Bauarbeiter und andere amüsante Gestalten.</title><content type='html'>Ich fuhr heute zum aller ersten Mal in einem russischen Fernverkehrszug. Ganz alleine und ganze 8 Stunden lang. Zu Beginn hatte ich schon ein wenig Respekt vor der ganzen Sache, als ich mich nach viel zu wenig Schlaf mit leicht schmerzendem Kopf auf den Weg zum Ulan-Udeer Bahnhof machte. Aber nach einigen Minuten des Wartens fuhr auch schon mein Zug ein. "Wladiwostock-Moskau" stand nach Ehrfurcht trachtend auf den Zugwaggons. Ich hatte also das vergnügen, mich in einen Zug zu setzen, welcher die längste Eisenbahnstrecke der Welt von A bis Z abfährt. Mein voraussichtlicher Aufenthalt an Bord dieses Zuges war jedoch von erheblich kürzerer Dauer: 8 Stunden waren für die ungefähr 450 km nach Irkutsk vorgesehen. Daher hatte ich auch keine besonderen Vorbereitungen bezüglich Proviat gemacht, lediglich etwas zu trinken und was kleines zum knabbern. Ich machte mich auf eine relativ ruhige, wohl eher ein bisschen langweilige Fahrt gefasst, was sich in den ersten paar Minuten nach der Abfahrt auch zu bestätigen schien. Mein gegenüber - ein burjatischer Jüngling etwas über 20 - fragte zwar, wohin ich fahren werde, wandte sich dann jedoch seinen Handykopfhörern zu. &lt;br /&gt;Nach etwa einer halben Stunde kam jedoch Leben in den Zug. Die Fahrgäste begannen langsam, sich gegenseitig miteinander bekannt zu machen - meist mit der Frage nach dem Reiseziel und -zweck beginnend. Mein Gegenüber wurde daraufhin auch neugieriger und begann mit mir zu sprechen. Er merkte erst dann, als es ihm sagte, dass ich ein Ausländer bin. Darauf folgte ein langes Gespräch mit vielen interessierten Fragen seinerseits über das Leben in der Schweiz und meine Eindrücke des russischen Alltags. Auch die obligate Zurschaustellung meiner Familiefotos und des kleinen Schweizreiseführers durfte natürlich nicht fehlen. Auch das ständig strickende Mädchen mit den schönen Augen im Abteil gegenüber begann sich in die Konversation einzumischen. Kleine Zwischenbemerkung: Ich fuhr in einem sogenannten Platzkartenwagen. Dort sind die Abteile gegen den Gang hin offen, somit entstehen schnell Gespräche zwischen den Reisenden. &lt;br /&gt;Viel interessanter als meine Eindrücke in Russland als Westeuropäer wurde jedoch bald die Räubergeschichte, welche der schon nicht mehr ganz junge Mann erzählte, welcher sich ebenfalls im gegenüberliegenden Abteil niedergesetzt hatte. Er - ein Gastarbeiter aus Usbekistan - erzählte uns, wie er in der vergangen Nacht auf dem Weg von Wladiwostock nach Nowosibirsk nach ausgiebigem Wodkakonsum und daraus folgender Unruhestiftung von der Polizei aus dem Zug geworfen wurde. Er musste darauf an einem Bahnhof irgendeine Aussage machen und so weiter, wäre dann aber wieder auf seinen Zug gelassen worden. Nur doof, dass eben dieser Zug bei Beendigung der polizeilichen Amtsarbeit schon angerollt war und die Türen sich nicht mehr öffnen liessen. Sein Gepäck, der schöne neue japanische Fernseher und die Mobiltelefone, welche er für seine Familie in der Heimat gekauft hatte und ebenso sein Zugticket für die Weiterreise nach Taschkent in Usbekistan rollten ihm ebenfalls davon. Er kaufte sich mit seinem letzten Geld dann ein neues Ticket für den darauf folgenden Zug und endete schliesslich in unserem Waggon. Er versuchte immer wieder, seine Freunde im anderen Zug telefonisch zu erreichen, was dann kurz vor der Ankunft in Irkutsk auch irgendwie klappte. Vorher beglückte er mich und meine Mitreisenden noch mit äusserst amüsanten Gesprächsminuten. Er erzählte uns von seinen zwei Ehefrauen - eine im russischen Wladiwostock und eine zu Hause in Usbekistan. Beide haben Kinder von ihm, und eine Tochter seiner usbekischen Frau bereitet sich gerade auf ihre baldige Hochzeit vor, an der ihr Papa natürlich nicht fehlen darf. Weiter sprach er mit mir beim Blick auf die kleinen sibirischen Dörfer am Schienenrand nachdenklich über das wohl doch sehr langweilige und gefährliche Leben dort. Er bemerkte auch, dass es doch ziemlich viele Tannenbäume in der sibirischen Taiga gebe. Jedenfalls bescherte er mir und den Anderen Passagieren köstliche Minuten zwischen mitfühlsamem Interesse und amüsierter Belustigung. &lt;br /&gt;Und endlich sah ich auch das grosse berühmte sibirische "Meer" - den Baikalsee. Wirklich ein majestätisches Gewässer, welches die liebevolle Bezeichnung als Meer durchaus verdient hat. Ich klebte lange Zeit am Fenster und genoss die landschaftliche Schönheit des winterlich verschneiten, manchmal ziemlich bergigen Ufers und des glasklaren und an vielen stellen schon zu gefrieren beginnenden Sees. Auch meine Kamera wurde oft gezückt, was zu einigen belustigten Reaktionen seitens einer Gruppe junger Ringkämpfer auf der Weg nach Krasnojarsk führte. Sie belächelten ein wenig mein touristisches Verhalten, was mich jedoch nicht weiter störte. &lt;br /&gt;Zu guter letzt ziegte der schicksalsgeplagte Usbeke noch seine usbekischen Banknoten, was mich dazu veranlasste, unseren Abteilsgenossen ebenfalls ein bisschen Schweizergeld zu zeigen. Während sie mein schön farbiges 20er-Nötchen bewunderten, streckte mir eine junge Frau, welche vorher eher schweigend unseren Konversationen gelauscht hatte, mir eine schweizerische Zehnernote entgegen. Ich war zuerst sichtlich erstaunt darüber, danach klärte sie mich jedoch auf, dass ihr ein Bekannter diese als Souvenier von seiner Reise in die Schweiz mitgebracht hatte. Daraufhin enflammte nochmals kurz ein angeregtes Gespräch, worin es vor allem um meine Herkunft und die Gründe für meinen Russlandaufenthalt ging, wobei das schöne strickende Mädchen diesmal auch sehr viel von mir wissen wollte. Danach waren wir auch schon in Irkutsk und ich half der Zehnfranken-Frau beim Tragen ihrer schweren Tasche bis zum Bahnhofsausgang. Sie fragte noch nach meiner Emailadresse, um mir ab und zu auf Englisch Mails schreiben zu können, um ihr früher gelerntes Englisch zu praktizieren. Ich glaube sie heisst Jana. &lt;br /&gt;Schliesslich stand auch schon mein deutscher Bekannter Sascha neben mir und wir fuhren gemeinsam in seine Irkutsker Wohnung, wo ich mich nun befinde. Die Stadt wirkt schon nach kurzer Zeit ganz anders als Ulan-Ude. Irgendwie grosstädtischer und zivilisierter. Werden sicher spannende 3 Tage hier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und eines weiss ich jetzt auch: Meine 4-5 tägige Zugfahrt nach Moskau wird sicherlich spannend und amüsant. In diesen 8 Stunden bis Irkutsk habe ich jedenfalls keine Sekunde daran gedacht, die Zeit mit Dostojewskilesen oder Musikhören totzuschlagen. Zugfahren in Russland ist - zumindest für mich - eine herrliche Art und Weise, in den Genuss von positiver Reizüberflutung zu kommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-4729055189457385917?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/4729055189457385917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=4729055189457385917' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4729055189457385917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4729055189457385917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/ein-bigamer-usbekischer-bauarbeiter-und.html' title='Ein bigamer usbekischer Bauarbeiter und andere amüsante Gestalten.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-6884636477522483252</id><published>2009-01-13T17:09:00.003+08:00</published><updated>2009-01-13T17:19:22.310+08:00</updated><title type='text'>Irkutsk.</title><content type='html'>Morgen fahre ich nun endlich in die sibirische Stadt mit dem schoenen russischen Namen. Heute habe ich nach 2 Tagen sinnlosem Warten endlich meinen Pass zurueckerhalten. Ich bin jetzt sogar bis Mitte Maerz hier registriert, koennte also noch eine Weile hier bleiben. Aber irgendwie verspuere nun doch eine groessere Lust, bald in den fernen Westen zu entschwinden. Vorerst aber fuer 3-4 Tage nach Irktusk, wo ich netterweise bei einem Deutschen wohnen werde, der dort fuer 5 Jahre als Lektor der deutschen Sprache arbeitet.&lt;br /&gt;Ich habe heute ganz alleine und ohne Probleme mein Billett am Bahnhof gekauft. Morgen um 10 Uhr gehts los. 7 Stunden dem Baikalsee entlang im Zug nach Irkutsk. Ich hoffe, ich werde das "sibirische Meer" aus dem Fenster gut fotografieren koennen. Und von Irkutsk aus ist's auch nicht weit bis zum See. Wahrscheinlich mache ich von dort aus noch einen Abstecher dorthin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-6884636477522483252?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/6884636477522483252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=6884636477522483252' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6884636477522483252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6884636477522483252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/irkutsk.html' title='Irkutsk.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-1597368893560873734</id><published>2009-01-11T19:02:00.002+08:00</published><updated>2009-01-11T19:04:34.979+08:00</updated><title type='text'>Buerokratiekack.</title><content type='html'>Ich fahre doch nicht morgen frueh nach Irkutsk. Diana meinte heute, ich koenne meinen Pass und die Registration leider erst morgen mittag erhalten. Dann warte ich halt noch einen weiteren Tag. Aber am Dienstag fahre ich ganz sicher! Im Zug dem Baikalsee entlang, wird sicher schoen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-1597368893560873734?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/1597368893560873734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=1597368893560873734' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1597368893560873734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1597368893560873734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/buerokratiekack.html' title='Buerokratiekack.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-1123188848121429602</id><published>2009-01-10T16:01:00.004+08:00</published><updated>2009-01-10T16:23:07.858+08:00</updated><title type='text'>Ablenkungsmanoever.</title><content type='html'>In den letzten paar Tagen habe ich in meine Tagesgestaltung wieder ein paar neue spannende Elemente einfliessen lassen, damit ich nicht die ganze Zeit meinem vorherigen Standartprogramm - Aufstehen, Essen, Internetcafe, Fernsehen, Buecher zum zweiten oder dritten Mal lesen, Schlafen - folge. Ich war auf dem Eisfeld bei Lydia, der besten Freundin meiner Gastmutter, welche mir netterweise Schlittschuhe gratis zur Verfuegung stellte und mich so vor dem Anstehen vor der Ausgabestelle zwischen quaengelnden Kleinstadtghettokids bewahrte. Es war zwar schweinekalt und irgendwie macht Schlittschuh laufen alleine auch nicht extrem Spass, aber ich kann jetzt ziemlich gut rueckwaerts fahren. Und so krasse enge Kurven fahren. Ein bisschen Sport muss auch sein. Eigentlich wollte ich ja schwimmen, aber das Hallenbad wird gerade umgebaut. Zu Hause kaufe ich mir dann ein Schwimmbadabo - mein Hausarzt meinte vor einigen Monaten, ich solle ein wenig Sport treiben, Schwimmen waere gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und gestern ging ich mit ein paar Schuelerinnen bowlen. Ich hielt zwar zum ersten Mal in meinem Leben eine dieser seltsamen schweren Kugeln mit drei Loechern in meinen Haenden und meine Wurftechnik liess einiges zu wuenschen uebrig - es ist wohl doch nicht der Sinn der Sache, beim Wurf auf dem Bahnbelag kleine Minierdbeben entstehen zu lassen - aber ich schaffte sogar einge Strikes und gewann am Ende sogar mit einem hauchduennen Vorsprung! Danach trieben mich meine wohl wetterbedingten Kopfschmerzen wieder nach Hause vor den Fernseher. Ich habe begonnen, mehr oder weniger regelmaessig "Lost" zu schauen. Die Russen werden gerade mit der ersten Staffel beehrt. Irgendwie gefaellts mir. Muss ich zu Hause auch schauen. Aber dann doch wieder auf Deutsch. Vor meiner Abreise will ich mir hier aber noch ein paar russische TV-Serien auf DVD kaufen, um damit zu Hause meine nichts verstehenden Mitmenschen zu aergern und mein Russisch nicht sofort wieder zu vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279735_9712.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279735_9712.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279736_33.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 266px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279736_33.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279737_301.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 266px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279737_301.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279738_567.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 597px;" src="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279738_567.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279739_848.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279739_848.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279740_1121.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 599px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279740_1121.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279741_1407.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 266px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1954/113/52/1068373323/n1068373323_279741_1407.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-1123188848121429602?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/1123188848121429602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=1123188848121429602' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1123188848121429602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1123188848121429602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/ablenkungsmanoever.html' title='Ablenkungsmanoever.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-7595613581555150227</id><published>2009-01-10T14:53:00.002+08:00</published><updated>2009-01-10T15:03:24.611+08:00</updated><title type='text'>Ende der Illegalitaet.</title><content type='html'>Ich kann endlich wieder ohne die Angst, von irgendwelchen korrupten russischen Polizisten in ein dunkles kaltes Kellergefaengnis gesteckt zu werden, auf die Strasse gehen. Ich war naemlich in den vergangenen 7 Tagen nicht offiziell in der Stadt registriert und haette den Beamten bei einer Kontrolle wohl ein grosses Noetchen zustecken muessen, um nicht in irgendwelche buerokratischen Schwierigkeiten zu geraten. Man hatte mir zwar gesagt, das sei nicht so schlimm, wenn man eine kurze Zeit ohne Registration unterwegs sei, aber irgendwie hatte ich in den vergangenen Tagen doch ein wenig ein mulmiges Gefuehl in der Magengegend, wenn ich das Gefuehl hatte, von den vielen Polizisten auf den Strassen gemustert zu werden. Meine Registrationslosigkeit war jedoch nicht selbst verschuldet: Das Buero fuer internationale Angelegenheiten meiner Uni hatte sich ueber die Neujahrstage 10 Tage lang Urlaub gegoennt. Heute haben sie ihre Tueren aber endlich wieder geoeffnet, und die sonst ziemlich unfreundliche Frau, welche fuer die auslaendischen Studenten zustaendig ist - ich glaube sie heisst Diana - war heute sogar beinahe freundlich zu mir. Hat ihr wohl gut getan, die Erholung. Jedenfalls kann ich bereits morgen meinen Pass mit der neuen Registriation wieder abholen und somit doch noch am Montag fuer 3 Tage in die Nachbarsstadt Irkutsk fahren. Und mein Ausreisevisum lag dort auch schon bereit. Buerokratisch ist also bald alles geklaert. Jetzt muss ich nur noch bald das Zugticket fuer die Rueckfahrt nach Moskau kaufen und mir dort eine Bleibe fuer 2-3 Tage suchen. Der buerokratische Sumpf ist doch weniger tief als erwartet. GUT!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-7595613581555150227?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/7595613581555150227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=7595613581555150227' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7595613581555150227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7595613581555150227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/ende-der-illegalitaet.html' title='Ende der Illegalitaet.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2990988287526224675</id><published>2009-01-06T17:03:00.006+08:00</published><updated>2009-01-06T17:21:35.747+08:00</updated><title type='text'>Heimathafen.</title><content type='html'>Ich dachte frueher immer, Heimweh sei etwas fuer Weiche und lasse sich leicht durch irgendwelche Ablenkungsmanoever ausschalten. Nun merke ich jedoch, das dieses sehnsuechtige Gefuehl nach seiner echten Heimat und den Akteuren und Elementen, welche diese Heimat zu einem Ort formen, an den man sich zuerueckziehen kann, wenn die Stuerme des Lebens einen bedraengen, in der Intensitaet durchaus dem Gefuehl eines starken Liebeskummers gleichen kann. Man denkt ausser in den Momenten, wo die hiesige Umwelt Aufmerksamkeit verlangt, fast die ganze Zeit sehnsuechtig an all das, was man zu Hause in der Heimat erlebt hat und hier durch die raeumliche Trennung von Freunden und Familie nicht erlebbar ist. In der Nacht traeume ich nie von Leuten, welche hier meinen Alltag beherrschen, sondern immer und immer wieder von meinen Liebsten zu Hause in der Schweiz. Immer wieder schaue ich die eine Luftaufnahme von Zuerich an, welche ich in meiner Flugzeugfanatismuszeit aus einem Kleinflugzeug geschossen habe. Ich erinnere mich dabei an die vielen tollen Tage und Naechte, welche ich im pulsierenden Strom dieser kleinen Grossstadt verbringen durfte.&lt;br /&gt;Heimat war fuer mich frueher ein ziemlich abstrakter Begriff, ich nahm an, dass man sich eigentlich nach einer gewissen Zeit ueberall heimisch fuehlen wuerde, sofern man alle seine persoenlichen Besitztuemer in einem Koffer mit sich truege. Erst durch meine Zeit hier 7500 km weit weg von zu Hause, merke ich allmaehlich, das hinter dem Begriff Heimat noch viel mehr steckt. Jedes Schiff hat einen Hafen, wo es hingehoert. Es wird wohl in vielen Gasthaefen ankern, wo es auch mit allem Noetigen versorgt werden kann. Aber richtig geschuetzt wird es wohl erst sein, wenn es wieder in seinem Heimathafen anlegt, welcher mit grossen Lettern auf seinen Bug gepinselt ist. Ich habe einen guten Gasthafen hier und werde mit allen Dingen ausreichend versorgt, welche ich zum ueberleben brauche. Aber auf meinem Bug steht nicht "Russland", sondern "Schweiz". Darum freue ich mich, bald wieder in heimischen Gewaessern zu ankern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-2990988287526224675?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/2990988287526224675/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=2990988287526224675' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2990988287526224675'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2990988287526224675'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/heimweh.html' title='Heimathafen.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-709547241885656766</id><published>2009-01-03T13:45:00.002+08:00</published><updated>2009-01-03T14:05:20.339+08:00</updated><title type='text'>FUNKLOCH.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Ich habe Neujahr gut und verhaeltnismaessig gemuetlich ueberlebt. Es war sicherlich der allerkaelteste Jahresbeginn meines Lebens - minus 24 Grad laden nicht gerade zu laengerem Verweilen im Freien ein. So verbrachten wir die Neujahrsnacht vor allem in der gut geheizten Wohnung, nur fuer einen kurzen Spaziergang zur Neujahrstanne auf dem Sowjetplatz verliessen wir das Haus. In den letzten Stunden des alten Jahres wurde vor allem gekocht und ferngesehen - das neue Jahr sollte mit einem Festmahl beginnen. Kurz vor 12 Uhr sprach der burjatische Praesident im Fernsehen und dann schlug auch schon die Uhr Mitternacht und der Champagnerkorken verliess knallend den Flaschenhals. Danach wurde sehr viel und sehr gut gegessen - verschiedenste Salate, Kaviar, viel Fleisch und natuerlich das burjatische Nationalgericht Posy. Alles in allem ein schoener Jahreswechsel, wenn auch bei mir fuer einmal das sonst uebliche euphorische Gefuehl beim unmittelbaren Jahresuebergang weitgehend fehlte. Lag wohl vor allem daran, dass ich ohne meine Freunde oder Familie feierte - richtig zu Hause bin ich hier eben doch nicht. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diesen Fakt bemerkte ich auch in den darauf folgenden ersten Tagen im neuen Jahr. Ein traditionelles Familienfest ohne Familie fuehrt irgendwie zwangslaeufig zu einem Gefuehl der Einsamkeit. Verstaerkt wurde es dadurch, dass der Kontakt zu meiner Familie und zu meinen Freunden ausgerechnet in diesen Tagen unmoeglich war - alle Internetcafes waren ausnahmslos geschlossen. So begann das neue Jahr fuer mich ziemlich einsam. Gestern bahnte sich jedoch Besserung an: Mascha, die aeltere Tochter von Nina, kam aus Moskau, wo sie studiert, zurueck in ihre Heimat. Dies fuehrte zu einer erheblichen Verbesserung der Stimmung zu Hause. Vorher herrschte immer wieder eine eher angespannte Stimmung, aber nun wurde alles ploetzlich viel lockerer und freudiger zu Hause. Dieses familiaere Glueck strahlt auch ein wenig auf mich aus, was mein Heimweh etwas mindert. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber irgendwie habe ich auch schon insgeheim die Tage zu zaehlen begonnen, bis ich am 1. Februar am Zuercher Flughafen meine Familie und Freunde wieder in die Arme schliessen kann. Bis dahin geniesse ich jedoch noch die Zeit hier. Und meine Reisen nach Irkutsk und Moskau werden sicherlich sehr spannend. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-709547241885656766?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/709547241885656766/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=709547241885656766' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/709547241885656766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/709547241885656766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2009/01/funkloch.html' title='FUNKLOCH.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-530910648186700293</id><published>2008-12-30T13:50:00.003+08:00</published><updated>2008-12-30T14:16:07.490+08:00</updated><title type='text'>С новым годом!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v647/113/52/1068373323/n1068373323_263126_4645.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 266px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v647/113/52/1068373323/n1068373323_263126_4645.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein ungewoehnliches Jahr endet passend dazu an einem eher ungewohnlichen Ort. Zum ersten Jahr werde ich das neue Jahr ohne meine Familie oder Freunde beginnen. Niemand wird mir "En guete Rutsch" zurufen, stattdessen wird mir mit "С новым годом!" zum Jahreswechsel Glueck gewuenscht werden. Dieses Detail macht mir jedoch gar nichts aus, ich konnte das buenzlige "rutsch guet!" noch nie ausstehen. Morgen werde ich wohl mit meiner Gastfamilie auf den Sowjetplatz gehen, und dort den Neujahrsabend zwischen den wunderschoenen Eisfiguren und der grossen Weihnachtstanne einlaeuten. Danach gibts zu Hause ein grosses Festessen mit hoffentlich viel Champagner und anderen Koestlichkeiten vor der kleinen geschmueckten Tanne, welche als postsowjetisches Relikt auf die ehemaligen religionsfreien Jahre der Vergangenheit hinweist - damals verlegte man die weihnachtlichen Rahmenelemte auf den Neujahrsabend. Und danach mal schauen, was die Nacht noch so alles bringen wird. Amuesant wirds sicher!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wuensche euch allen bereits im Voraus einen fantastischen Silvesterabend! Moegen moeglichst viele eurer Neujahrswuensche in Erfuellung gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;С новым годом!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-530910648186700293?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/530910648186700293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=530910648186700293' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/530910648186700293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/530910648186700293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/blog-post.html' title='С новым годом!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-7431372399538570946</id><published>2008-12-29T13:31:00.004+08:00</published><updated>2008-12-29T14:18:48.731+08:00</updated><title type='text'>Zurückschauen.</title><content type='html'>In 2 Tagen und einigen Stunden werden wir mit knallenden Champagnerkorken und Farbexplosionen am Himmel ein neues Jahr wuerdig begruessen. Fuer viele ist Neujahr ein kleiner Neuanfang, man nimmt sich gute Vorsaetze, will sein Verhalten moeglicherweise verbessern und hofft, dass auch alle Wuensche in Erfuellung gehen werden.&lt;br /&gt;Vor diesem kleinen Neuanfang nehmen sich viele die Zeit, auf die vergangenen 12 Monate zurueckzublicken, was auch ich an dieser Stelle tun moechte.&lt;br /&gt;2008 war fuer mich kein gewoehnliches Jahr, es war wie kein anderes Jahr zuvor von extrem vielen Wechseln und Neuerungen durchzogen. Von Konstantheit konnte selten die Rede sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wurde erwachsen - zumindest auf dem Papier. Ich eroberte mit meinen Fahrkuensten mehr oder weniger erfolgreich die Autobahnen dieser Welt, von einem geplatzten Reifen mal abgesehen. Ich war eine Zeit lang verliebt und stiess dabei auch endlich einmal auf Gegenliebe. Ich schloss nach 12 Jahren endlich meine Schulzeit ab und war damit bereit, um in die grosse weite Welt hinauszutreten, wie es unser Sportlehrer treffend ausdrueckte, als er uns nach erhaltenem Maturzeugnis auf dem Schulgelaende "erwischte". Ich erlebte im Sommer unbeschreiblich schoene Konzerte - allen voran natuerlich mit Sigur Ros. Ich gab mich auch ein wenig dem Exzess hin - vielleicht ein bisschen zu oft, was mir morgens jeweils mein verkaterter Kopf in Erinnerung rief. Ich schloss neue Freundschaften und erlebte mit diesen Menschen wunderbare Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel zu den ersten 9 Monaten dieses Jahres. Danach begann fuer mich die wohl speziellste Zeit meines Lebens. Ich wagte den Schritt von der vertrauten Heimat in eine mir ziemlich unbekannte fremde Welt. Aus einer durch Spass und Konsum gepraegten Umwelt befoerderte mich ein Flugzeug in eine Welt mit einer fremden Sprache und Kultur. Anfangs war alles neu fuer mich, tagtaeglich prasselten die Eindruecke wie ein Hagelsturm auf mich nieder, vor dem ich mich gerne bei einer mir vertrauten Person ab und zu in Sicherheit gebracht haette. Aber da war niemand. Nach meinem doch ziemlich sozialen Alltagsleben in der Schweiz fand ich mich ploetzlich in einer ziemlich isolierten Situation wieder, was mir in den ersten paar Wochen doch einiges zu denken gab. Ich hatte viel Zeit, um ueber mich und das Leben nachzudenken. Wahrscheinlich wurde ich dadurch persoenlich auch ein wenig staerker und reifer. Dennoch war ich froh, als sich nach den ersten zwei drei Wochen endlich ein Ende dieser Eiszeit anbahnte.&lt;br /&gt;Darauf folgten zwei wunderschoene Monate mit extrem vielen neuen Bekanntschaften, und wohl auch einigen Freundschaften. Zu merken, wie sich mein Russisch ziemlich verbesserte, befriedigte mich sehr. Und zu spueren, wie sehr die Begegnung mit einem deutsprachigen Auslaender gewisse jungen Menschen freut, machte mich ebenfalls sehr gluecklich. Ich merkte auch, dass man gar keine Gefahr eingeht, wenn man offen auf fremde Menschen zugeht, wie ich es frueher kaum wagte.&lt;br /&gt;Jetzt, wo das Ende meiner Zeit hier naht, macht sich langsam ein starkes Heimweh bemerkbar. Irgendwie ist mein Platz auf dieser Welt eben doch in der Schweiz, ich kann zwar hier relativ problemlos fuer laengere Zeit leben, aber der Boden, in dem ich meine Wurzeln schlagen kann, liegt wohl doch in meiner Heimat. Vor meiner Abfahrt war mir das viel weniger bewusst, man merkt oft erst, wie wichtig etwas war, wenn man es nicht mehr in seiner Naehe hat. Trotzdem war die Entscheidung, hierher zu kommen absolut richtig. Sie hat mich persoenlich ein grosses Stueck vorangebracht und mir auch klar gemacht, dass man ein Land und sein Volk erst zu verstehen lernt, wenn man darin eine Weile lebt. Klar gab es auch viele schwierige Momente, und manchmal fragte ich mich, was ich denn hier zu suchen habe, aber schlussendlich war es doch das Richtige fuer mich.&lt;br /&gt;Surfen in Australien kann ich auch sonst einmal, und Parties gibts auch massenhaft zu Hause in der Schweiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt war es wohl das beste und spannendste Jahr meines bisherigen Lebens. Von einem eher faulen Gymnasiasten, der jeweils an den Wochenenden richtig aufbluehte und sich ins staedtische Getuemmel stuerzte, wurde ich zu einem kaeltegeprueften Sibirjaken, welcher sich oft Zeit nimmt, ueber sich und die Welt zu philosophieren. Natuerlich freue ich mich auch wieder auf ein wenig exzessivere Zeiten nach meiner Rueckkehr in der Heimat, aber ich bin trotzdem froh, dass ich das Jahr 2008 so facetten- und kontrastreich erleben durfte. Hoffen wir, dass 2009 genauso interessant wird!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heute gehe ich zum Coiffeur. Mal schauen, wie es wird. Vielleicht haetten wir mit Wladimir doch Coiffeurvokabular lernen sollen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-7431372399538570946?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/7431372399538570946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=7431372399538570946' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7431372399538570946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7431372399538570946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/zurckschauen.html' title='Zurückschauen.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-1981658227704338208</id><published>2008-12-27T13:54:00.004+08:00</published><updated>2008-12-27T14:26:16.950+08:00</updated><title type='text'>Das Paket.</title><content type='html'>Gestern Abend lag ein kleiner russischer Papierfoetzel in unserem Briefkasten, der meine Laune erheblich steigerte. Auf dem besagten Papier stand naemlich, dass Livio Lieschti ein Paket aus Schweden erhalten habe. Schweden und die Schweiz sind scheinbar ziemlich leicht zu verwechseln, jedenfalls fragte mich schonmal jemand, ob denn unsere Landeswaehrung "Kronen" heisse. Scheinbar ein Grossmachtphaenomen, die Amis haben ja damit auch Muehe.&lt;br /&gt;Jedenfalls freute ich mich riesig ueber diese Nachricht, musste mich jedoch mit dem Abholen auf den naechsten Tag vertroesten, da die Post um diese Uhrzeit schon geschlossen war. Trotzdem hatte ich eine Scheissfreude und ich glaube, ich habe sogar von diesem Paket getraeumt, aehnlich wie frueher, als man am Vortabend seines Geburtstages kaum auf den naechsten Morgen warten konnte..&lt;br /&gt;Heute morgen machte ich mich nach dem Aufstehen schneller als besonders strassen- und gesellschaftstauglich, obwohl sich mein Kopf schrecklich schwer anfuehlte. Kein Kater, ich glaube ich habe ein Stueckchen von Papas Migraene geerbt. Ich ging also voller Vorfreude in Richtung Post und versuchte mich trotz meines nicht ganz topfitten Zustandes einigermassen an das grelle Tageslicht zu gewoehnen. Auf der Post bekam ich schliesslich nach einigen Minuten Wartezeit und dem Ausfuellen irgendeines unverstaendliches Dokumentes mit Passnummer und Unterschrift endlich ein kleines gelbes Schweizer Postpaket! Russische Postangestellte sind generell scheiss unfreundlich und die buerokratischen Wege sind irgendwie unnoetig kompliziert, somit freute ich mich noch mehr, als ich schliesslich mein Paket aus der Heimat in den Haenden hielt. Das Paket war in eine Plastikhuelle eingeschweisst und war scheinbar auf dem Weg geoeffnet worden - wahrscheinlich wollten die Zoellner auch ganz sicher sein, dass ausser der auf dem Paket deklarierten Schokolade keine boese Bombe in ihr Land eingeschleust wird. Ich ging darauf schnell nach Hause und konnte endlich mein etwas verspaetetes Weihnachtsgeschenk oeffnen. Danke fuer die Schokolade und die Weihnachtsguetzli, Toni!&lt;br /&gt;Wahrscheinlich haette ich mich sogar ueber einen in Zeitungspapier eingepackten Fisch wie ein kleines Kind gefreut. Mein Freude galt naemlich vor allem der Aufmerksamkeit und der Tatsache, dass es dieses Paket auch tatsaechlich aus der fernen Heimat relativ unbeschadet ins ferne Sibirien geschafft hatte. Aber natuerlich empfand ich auch ein starkes Gluecksgefuehl, als ich genuesslich in einen der Zimtsterne biss. Danke.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-1981658227704338208?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/1981658227704338208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=1981658227704338208' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1981658227704338208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1981658227704338208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/post.html' title='Das Paket.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-1230763230134018431</id><published>2008-12-24T13:53:00.005+08:00</published><updated>2008-12-24T14:27:32.441+08:00</updated><title type='text'>Frohe Weihnachten!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1750/113/52/1068373323/n1068373323_255993_3612.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 266px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1750/113/52/1068373323/n1068373323_255993_3612.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum ersten Mal in meinem Leben erlebe ich schoen verschneite weisse Weihnachten. Die Ironie daran ist nur, dass in Russland gemaess der russisch-orthodoxen Tradition am 24. Dezember gar nicht wie in unserer christlich-abendlaendischen Kultur Weihnachten gefeiert wird. Heute ist fuer fast alle Russen ein stinknormaler Arbeitstag und auch am Abend wird hier kaum jemand das Fest zu Ehren der Geburt Christis feiern - hoechstens einige Angehoerige der winzigen Katholischen Minderheit im Lande. Die grosse Sause inklusive Geschenkchen, Kerzen und manchmal lichterloh brennenden Weihnachtstannen geht hier erst am 31. Dezember ueber die Buehne, jedoch ohne religioese Elemente wie beispielsweise Krippenspiele oder Weihnachtsgottesdienste. Diese finden erst am 7. Januar, dem orthodoxen Weihnachtsfest, nach dem alten julianischen Kalender statt.&lt;br /&gt;Ich werde heute Abend also nicht vor einer geschmueckten Tanne Platz nehmen und viele schoene tolle Geschenke in Empfang nehmen und danach bei Kerzenschein mit der alljaehrlich gleichen Weihnachtsmusik vom Gefangenenchor Regensdorf ein etwas festlicheres Abendessen zu mir nehmen. Aber irgendwie trifft mich das gar nicht allzu sehr. Mir lag nie allzu viel an der weihnaechtlichen Unterstuetzung der Geschenkchenindustrie und der oftmals uebertrieben kuenstlichen Herzlichkeit und Heiterkeit, welche man seinen Mitmenschen an diesem Fest schenken sollte. Darum verkrafte ich den diesjaehrigen Entfall von Weihnachten auch mehr oder weniger gelassen. Und auf den Strassen der Stadt herrscht hier trotzdem ein bisschen sowas wie Weihnachtsstimmung. Als Vorbereitung auf das Neujahrsfest stehen naemlich schon vielerorts schoene Weihnachsttannen und die Gebaeude sind teilweise mit bunten Lichterketten geschmueckt. Somit muss ich auf diese Elemente von Weihnachten wenigstens nicht verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber irgendwie vermisse ich am heutigen "Fest der Liebe" all die tollen Menschen, welche mir in der Heimat mein Leben durch ihre Anwesenheit versuesst haben und dies hoffentlich auch in Zukunft tun werden, etwas staerker als sonst. Darueber troesten meine durchaus vorhandenen, aber doch irgendwie mit dem Attribut "temporaer" gebrandmarkten russischen Freundschaften auch nicht ganz hinweg. Auf meinem Ipod habe ich ein paar Versionen von "Stille Nacht", welche ein paar tolle Musiker irgendwann aufgenommen haben - die von Low ist besonders schoen. Die werde ich wohl heute abend hoeren. Und vielleicht zuende ich noch ein Kerzchen an. Oder so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euch allen, die ihr meinen Blog aus meiner Heimat oder sonstwoher verfolgt, wuensche ich ein tolles Weihnachtsfest mit euren Familien. Und ich hoffe fuer euch, dass trotz der extremen Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes heute Abend etwas Frieden und Liebe in eure Stuben einkehren wird. Irgendwie ist Weihnachten eben trotz allem jedes Jahr ein schoener Moment. Also liebt euch und seid froehlich!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-1230763230134018431?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/1230763230134018431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=1230763230134018431' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1230763230134018431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1230763230134018431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/froehliche-weihnachten.html' title='Frohe Weihnachten!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-8941602718327436845</id><published>2008-12-23T14:23:00.003+08:00</published><updated>2008-12-23T14:31:04.601+08:00</updated><title type='text'>I wanna be TRASH.</title><content type='html'>Mein Email-Account will heute irgendwie nicht funktionieren. Das ist irgendwie ziemlich muehsam, da ich gerne meine Emails gelesen haette und dies wohl erst morgen wieder tun kann. Bloede Technik undso. Und trotzdem sind wir so verdammt abhaenig von ihr. Wir sind alle SKLAVEN der technisierten Welt. Haha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachher muss ich wiedereinmal den Deutschunterricht der Schulkinder in der Kleinen Akademie besuchen. Normalerweise gehe ich ja gerne dorthin, aber heute feiern wir Weihnachten und sie wollen unbedingt irgendein doofes Theater mit mir spielen. Ich soll in der Rolle eines Prinzen - das ist der schoene Teil des Ganzen - eines der kleinen pubertierenden ueberhaupt nicht meinem Geschmack entsprechenden Maedchen (wach)kuessen oder so aehnlich. Darauf habe ich irgendwie nicht so Lust. Vielleicht habe ich heute ploetztlich eine hochansteckende durch Hautkontakt uebertragbare Krankheit. Mal schauen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-8941602718327436845?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/8941602718327436845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=8941602718327436845' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8941602718327436845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8941602718327436845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/schrott.html' title='I wanna be TRASH.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-3457179414269051797</id><published>2008-12-21T15:14:00.002+08:00</published><updated>2008-12-21T15:24:50.509+08:00</updated><title type='text'>Un vent froid.</title><content type='html'>&lt;p&gt;Die sibirische Kaelte hat sich nach ein paar Unsicherheiten schlussendlich wirklich ueber das Land gelegt. Temperaturen von -24 Grad tagsueber sind seit wenigen Tagen nun zum taeglichen Bild geworden. Frueher kannte ich diese Zahlenfolge auf dem Thermometer eigentlich nur ohne das Minus davor, aber eigentlich habe ich es mir schlimmer vorgestellt. Man kann durchaus noch ohne die Thermokleidung eines Polarforschers auf die Strasse treten. Mit 3 langaermligen Pullovern unter einem Wintermantel fuehlt sich das Ganze sogar noch ziemlich warm an. Nur das Gesicht leidet. Es weht naemlich staendig ein kleiner fieser Wind, welcher die gefuehlte Temperatur noch um einige Grade absenkt - Windchill-Faktor undso. Nachts wird es dann oft noch kaelter, so etwa -30. Der Zenit ist jedoch noch keinesfalls erreicht. Im Januar kann es auch tagsueber gut -35 Grad kalt werden. Vielleicht brauche ich wirklich noch eine sibirische Winterjacke...  Jedenfalls hoffe ich, dass es in 10 Tagen in der Neujahrsnacht etwas waermer wird. Sonst muss halt der Wodka als Heizung dienen, naja. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gestern Abend habe ich wieder einmal Keren Ann gehoert. Eine fantastische Stimme. Und irgendwie auch noch schoene Texte. Englische und auch franzoesische. Irgendwie entdecke ich langsam wieder die Freude an der franzoesischen Sprache. Ich muss dann wohl wieder einmal ins Westschweizer Exil fahren. Oder eine Franzoesin heiraten. Oderso. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-3457179414269051797?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/3457179414269051797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=3457179414269051797' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/3457179414269051797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/3457179414269051797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/un-vent-froid.html' title='Un vent froid.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-604284829600931306</id><published>2008-12-18T14:47:00.003+08:00</published><updated>2008-12-18T15:08:05.160+08:00</updated><title type='text'>Der Polyglott</title><content type='html'>&lt;p style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;Polyglott&lt;/b&gt; (von griechisch "poly" = viele und "glotta" = Zunge, Sprache) nennt man eine Person, die viele Fremdsprachen spricht (auch Multilinguale, Mehrsprachige). Es ist nicht definiert, wieviele Sprachen man wie gut sprechen können muss, um polyglott genannt zu werden.&lt;/p&gt; &lt;p style="font-style: italic; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Inbegriff eines polyglotten Menschen ist der italienische Kardinal &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giuseppe_Mezzofanti" title="Giuseppe Mezzofanti"&gt;Mezzofanti&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;, der Italien nie verließ, aber 38 Sprachen beherrschte und weitere 30 Sprachen fließend sprach. Außerdem konnte er 50 Dialekte aus verschiedenen Sprachen. Ein lebender Polyglott ist der belgische Architekt &lt;/span&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johan_Vandewalle" title="Johan Vandewalle"&gt;Johan Vandewalle&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;, der 22 lebende und neun tote Sprachen beherrscht (Stand 1987).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0); font-style: italic;"&gt;Forscher um Michael Chee vom Cognitive Neuroscience Laboratory in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Singapur" title="Singapur"&gt;Singapur&lt;/a&gt; haben herausgefunden, dass Menschen, die eine Fremdsprache leicht erlernen, die als &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inselrinde" title="Inselrinde"&gt;Insula&lt;/a&gt; bezeichnete Region ihres Gehirns intensiver nutzen, denn in dieser Region werden ungewohnte Klangmuster unbewusst abgespeichert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="color: rgb(0, 0, 0); font-style: italic;"&gt;sagt unser aller grosser Freund Wikipedia.&lt;/p&gt;&lt;p style="color: rgb(0, 0, 0); font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Ich spreche zwar noch nicht 50 Sprachen oder so, aber immerhin ist es mir bereits moeglich, 4 ziemlich verschieden Sprachen mehr oder weniger fliessend zu sprechen und mich in diesen Sprachen zu verstaendigen. Eigentlich sind es sogar 5, aber Latein ist TOT! Klar beherrscht man eine von diesen Sprachen am besten, naemlich die Muttersprache, in meinem Fall Deutsch, wobei den staendigen Wechsel, welcher ein Deutschschweizer zwischen zwei doch ziemlich verschiedenen Systematiken der deutschen Sprache betreibt, keineswegs unterschaetzten darf. Lebt man fuer laengere Zeit im fremdsprachigen Ausland, gewinnt die dort dominierende Sprache fuer sich selbst ebenfalls eine uebergeordnete Stellung gegenueber den anderen Fremdsprachen, die man sonst noch so beherrscht. Fuer mich ist also die russische Sprache zur naheliegendsten Fremdsprache geworden, obwohl ich beispielsweise viel besser franzoesisch sprechen und schreiben kann. Das fuehrt dazu, dass ich in Situationen, wo ich ploetzlich wieder die anderen Fremdsprachen anwenden sollte, manchmal mit russischen Wendungen zu kaempfen habe, die sich durch den haeufigen Gebrauch, staendig vor meinen schon vor laengerem erworbene Fremdsprachenkenntnisse draengen moechten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So fielen mir in einem kurzen Gespraech mit einem Franzosen, der ebenfalls an meiner Fakultaet unterrichtet, vorerst die Woerter auf Russisch ein, bis ich endlich meine alten Franzoesischkenntnisse wiedererwecken konnte. Mit der Zeit ging es dann immer besser, obwohl sich zwischen durch immer wieder Russizismen auf meine Zunge draengen wollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer anderen Situation fuehlte ich mich jedoch schon ein wenig polyglotter. Ich war in ein Gymnasium eingeladen worden, um dort ein wenig mit den Studenten zu sprechen. Es stellte sich dabei heraus, dass die Kinder aus verschiedenen Klassen auch verschiedene Fremdsprachen lernten, naemlich genau die Sprachen, welche ich auch gelernt habe - also Deutsch, Franzoesisch, Englisch und Russisch. Das Ganze endete schliesslich in einem staendigen hin und her zwischen diesen vier Sprachen, wobei mir dieser Wechsel schon ziemlich gut gelang. Schlussendlich ueberwiegte jedoch wieder das Russisch, was fuer mich auch nicht allzu schlecht war, da ich mich wiederum relativ gut verstaendigen konnte, was wiederum ein kleines Erfolgserlebnis fuer mich darstellte.&lt;/p&gt;&lt;p style="color: rgb(0, 0, 0); font-style: italic;"&gt;Vielleicht spreche ich irgendwann einmal auch 50 Sprachen. Nein, wohl eher nicht. Dafuer bin ich wohl zu dumm - und zu faul...&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-604284829600931306?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/604284829600931306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=604284829600931306' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/604284829600931306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/604284829600931306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/der-polyglott.html' title='Der Polyglott'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-5930300686378025207</id><published>2008-12-15T15:28:00.003+08:00</published><updated>2008-12-15T15:52:25.414+08:00</updated><title type='text'>Cut Your Hair!</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;I'm just a boy with a new haircut&lt;/span&gt;,&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;And thats a pretty nice haircut!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Ich moechte auch einfach ein Junge mit einem neuen sehr schoenen Haarschnitt sein, wie es Pavement so schoen besingen. Aber ich habe ANGST! Ich hasse Coiffeure, Friseure oder wie sich diese Haarstraehnenmoerder sonst noch so nennen. Diese Tatsache laesst mich auch in der Schweiz vor haartechnischen Abenteuern zurueckschrecken und ich habe bisher meine mir heilige Haarpracht nur meinem Dorfcoiffeur anvertraut, der schon seit Jahren unserer ganzen Familie die Haare doch ziemlich schoen schneidet. Und nun muss ich wohl in dieser oder der naechsten Woche meine Kopfbehaarung in die Haende eines russischen Friseurs geben, da sich die Tatsache, dass meine Haaer ziemlich schnell wachsen leider nicht ausblenden laesst.&lt;br /&gt;Ich stelle mir vor, wie ich auf dem Coiffeurstuhl eines Ulan-Udener Coiffeursalons sitze und der Person mit der bedrohlichen Schere in der Hand klarmachen will, wie ich mir meinen zukuenftigen Haarschnitt vorstelle. Ich habe zwar Haende und kann irgendwie was zeigen damit. Aber wie soll ich bitteschoen coiffeurtechnische Begriffe wie "gestuft" oder "Haarstraehne" umschreiben? Die findet man naemlich nicht in meinem doofen kleinen Woerterbuechlein.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-5930300686378025207?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/5930300686378025207/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=5930300686378025207' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5930300686378025207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5930300686378025207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/cut-your-hair.html' title='Cut Your Hair!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-5095994053884709821</id><published>2008-12-15T14:55:00.004+08:00</published><updated>2008-12-15T15:23:25.679+08:00</updated><title type='text'>Wiedermal Wochenende.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247365_5219.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247365_5219.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich haben die Wochenenden fuer mich momentan wieder ein wenig an Bedeutung verloren, da ich sowieso auch unter der Woche nicht allzu stark beansprucht werde und so viel freie Zeit zur Verfuegung habe. Trotzdem unternimmt man meist mehr am Wochenende, da die Studenten und anderen Bekannten hier unter der Woche meistens beschaeftigt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag lud mich meine Gastmutter Nina in die Philharmonie ein, wo Studenten ihrer Kulturakademie ein Konzert russischer Volksmusik auffuehrten. Ich stehe ja sonst nicht extrem auf Volksmusik, aber wenn man in einem fremden Land lebt, sollte man sich auch ein wenig mit dem dortigen Brauchtum auseinandersetzten. Und es gefiel mir dann durchaus gut. Schoene Gesaenge und Akkordeonklaenge, wie ich sie gerne mag. Ansonsten verbrachte ich den Tag vor allem mit Postkartenschreiben und lesen. Auf Weihnachten oder Neujahr bekommen alle, die bei mir ihr Beduerfnis danach angemeldet haben oder sonst irgendwie einer Karte wuerdig sind, von mir eine Postkarte aus Ulan-Ude. Je nachdem, wie schnell die Post ist... Ich habe dafuer ein Postkartenbuechlein der Stadt Ulan-Ude gepluendert, anders war es nicht moeglich, an halbwegs brauchbare Ansichtskarten zu kommen, die man auch tatsaechlich verschicken kann. Die Russen sind keine Postkartennation, irgendwie.&lt;br /&gt;Und falls jemanden die Angst plagt, moeglicherweise vergessen zu werden, dann meldet euch bitte noch einmal mit Adresse und so bei mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag goennte ich mir den ueblichen wohl manchmal etwas zu langen Schlaf den ganzen Morgen hindurch. Danach ging ich mit Sojelma und ihrer Freundin ein wenig in der Stadt spazieren. Sie ist eine Schuelerin aus der Kleinen Akademie, wo ich bereits einige Male vorbeigeschaut habe, und wollte ein wenig mit mir reden. Kultureller Austausch und so. Wir flanierten gemeinsam durch die Stadt, wobei ploetzlich auf der anderen Seite der Fussgaengerzone ein Junge vorbeischritt, welcher die beiden 15 jaehrigen Maedchen in eine helle Aufregung versetzte - nicht anders, als wenn 15 jaehrige Maedchen in der Schweiz ihren heimlichen Schwarm vorbeigehen sehen. Auch wenn ich langsam ein wenig dieser Altersstufe entwachse, war es trotzdem amuesant und eine nette Abwechslung. In einem der Stadtparks trafen wir schliesslich auf eine Gruppe Manga- und Japan-Fanatiker, welche hier jeweils sonntags ihre Treffen abhalten. Umarmungen wurden ausgetauscht, es wurde gelacht, gemeinsam herumgehuepft, getratscht und so weiter. Schoen, dass die Jugendlichen irgendwie doch ueberall gleich sind. Und eines der Maedchen horchte auf, als sie meinen Namen hoerte: Sie hatte auch schon von meiner Anwesenheit in der Stadt gehoert. Irgendwie komme ich mir manchmal vor wie eine Stadtbekanntheit. Ein bisschen. Kein schlechtes Gefuehl, haha!&lt;br /&gt;Und die Sonne setzte sich an diesem Abend besonders schoen in ihr weiches Himmelbett. Darum auch diese Fotos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247366_5604.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 399px; height: 266px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247366_5604.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247367_5920.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 267px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247367_5920.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247368_6246.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 395px; height: 264px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247368_6246.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-5095994053884709821?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/5095994053884709821/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=5095994053884709821' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5095994053884709821'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5095994053884709821'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/wiedermal-wochenende.html' title='Wiedermal Wochenende.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-1054664747199020830</id><published>2008-12-15T14:31:00.002+08:00</published><updated>2008-12-15T14:54:46.408+08:00</updated><title type='text'>Iwolginskii Dazan</title><content type='html'>Hier endlich noch die versprochenen Fotos von meinem Ausflug ins Iwolginskii Dazan am vergangenen Mittwoch. Meine Fotos leben noch alle. War doch kein Virus oder so. Oder zumindest ist er jetzt weg, sofern es doch einer war. Gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247352_8934.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247352_8934.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247351_8683.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247351_8683.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247353_9172.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247353_9172.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247354_9413.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247354_9413.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247355_9660.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247355_9660.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247357_161.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247357_161.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247356_9911.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247356_9911.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247358_423.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247358_423.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247359_678.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247359_678.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247360_929.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247360_929.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247362_1441.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247362_1441.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247361_1183.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247361_1183.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247363_1700.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247363_1700.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247364_1966.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v1474/113/52/1068373323/n1068373323_247364_1966.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-1054664747199020830?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/1054664747199020830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=1054664747199020830' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1054664747199020830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1054664747199020830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/iwolginskii-dazan.html' title='Iwolginskii Dazan'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-694781975784492927</id><published>2008-12-12T13:01:00.002+08:00</published><updated>2008-12-12T13:14:32.864+08:00</updated><title type='text'>Geht sterben, Virursprogrammierer dieser Welt!</title><content type='html'>Ich glaube, dass sich irgendein von einem haesslichen pickligen Computerfreak programmiertes Wuermchen ein warmes Nest auf meinen USB-Speichermedien gesucht hat. Jedenfalls begruessen die Virenprogramme beim Einstecken der oben genannten Datenspeicher diese jeweils mit boesen roten Fehlermeldungen in russischer Sprache, die gewiss nichts Gutes zu verkuenden haben. Und oeffnen lassen sich die Daten momentan auch nicht mehr, obwohl sie noch vorhanden sind. MUEHSAM. Vor allem, wenn man bedenkt, dass dieser Unhold, welcher diesem haesslichen Datenmuellgetier seinen Lebenshauch eingefloesst hat, moeglicherweise meine mir sehr wichtigen Fotos zerstoeren moechte. Das waere fuer mich extrem unschoen. Klar sind die Erinnerungen hauptsaechlich im Kopf, aber eben auch auf meiner Kamera.&lt;br /&gt;Aber noch ist nichts verloren. Ich werde kaempfen. Katja kennt irgendeinen Computerfreak, der sich gut mit Viren undso auskennt. Der wird diesem haesslichen kleinen Datenbastard schon seine Lebensgrundlage entziehen und ihn qualvoll verrecken lassen. Der soll ein leiden, der WICHT!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausserdem bin ich heute auf der schneebedeckten Strasse voll auf die Fresse geflogen. Und der Bankomat, wo ich normalerweise mein Geld beziehe, funktionierte nicht, also musste ich einen anderen suchen. Man kann also durchaus behaupten, dass heute ein Scheisstag sei. Mal schauen, der Tag ist noch lang und es kann noch viel passieren. Viel Gutes, hoffentlich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-694781975784492927?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/694781975784492927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=694781975784492927' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/694781975784492927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/694781975784492927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/geht-sterben-virursprogrammierer-dieser.html' title='Geht sterben, Virursprogrammierer dieser Welt!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-7898452711501828853</id><published>2008-12-11T14:05:00.002+08:00</published><updated>2008-12-11T14:13:30.969+08:00</updated><title type='text'>NOISE</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.lifelounge.com/resources/IMGDETAIL/MOGWAI.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 400px;" src="http://www.lifelounge.com/resources/IMGDETAIL/MOGWAI.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich habe festgestellt, dass noch etwas weiteres zu meiner Ich-habe-nicht-will-aber-haben-Liste dazugekommen ist. Ich vermisse mein von Papa geerbtes oranges superlaermiges Ibanez-Overdrive Effektgeraet, mit welchem ich auf meiner rot-weissen Telecaster, welche ich ebenfalls vermisse, so herrlich herumlaermen konnte. Musik zu machen, die in ihrer flaechigen Form und Struktur eine Gratwanderung zwischen Laerm und Musik vollbringt, ist ein herrlich befreiendes Gefuehl, welches ich auf meiner hiesigen Akustikgitarre nicht erzeugen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum gehe ich jetzt Mogwai hoeren. Glasgow Mega Snake oder so. Der schoenste Laerm, der je den Weg auf den Musikmarkt gefunden hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-7898452711501828853?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/7898452711501828853/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=7898452711501828853' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7898452711501828853'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7898452711501828853'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/noise.html' title='NOISE'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-5808001094001608869</id><published>2008-12-11T13:22:00.002+08:00</published><updated>2008-12-11T13:51:02.598+08:00</updated><title type='text'>Sibirische Weite und ausgemergelte Kuehe</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://go-baikal.ru/images/f_771.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 413px; height: 310px;" src="http://go-baikal.ru/images/f_771.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich ja hier ein paar schoene Bildchen hochladen und diese dann mit gut gewaehlten Worten umschreiben, aber meine Speichermedien und der Computer Nr. 3 im Internetcafe wollen sich heute irgendwie nicht vertragen. Schade. Ein Bildchen aus dem Internet muss als unwuerdige Vertretung fuer meine schoenen Winterbilder vorerst ausreichen. Gestern war ich jedenfalls endlich im Iwolginsker Dazan, im Zentrum des Buddhismus in Russland, welches sich etwa 40 Kilometer ausserhalb des Stadtzentrums befindet. Ich hatte somit auch endlich einmal die Gelegenheit, etwas weiter aus der Stadt zu kommen. Denn ich kannte bisher fast nur das Stadtgebiet - im Winter fahren die Staedter nicht allzu gerne in die kalte sibirische Steppe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hinfahrt mit der von mir sonst nicht allzu geliebten Marschrutka war erstaunlich angenehm - sie sind wohl nur in der Stadt so muehsam und schaukelnd. Auf dem Land gibt es genuegend Platz und so verlaufen die Strassen abgesehen von gelegentlichen Richtungswechseln oft schnurgerade. In der Ferne bewunderte ich waehrend der Fahrt die schneebedeckte, nicht allzu hohe, aber trotzdem erhabene sibirische Bergwelt, welche gegen die Stadt hin in ein flaches sanftes Steppen- und Weidenland auslaeuft, wo selbst im Winter in der Naehe der Doerfer einige ausgemergelte Kuehe ihre Runden drehen. Grasen kann man diesen Prozess wohl nicht nennen, aber sie finden wohl trotzdem irgendetwas zu essen. Nach einer etwa 1 stuendigen Fahrt kamen wir dann schliesslich auf dem Gelaende des Klosters an, welches sich schon von weitem durch zahlreiche chinesisch anmutende Tempelbauten ankuendigte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Urspruenglich waren wir hierher gekommen, um mit einem der Lamas, so heissen die buddhistischen Lehrmeister, zu sprechen, da meine Begleiterinnen einen Vortrag ueber den Buddhismus und Schamanismus halten sollten, wozu sie noch einige Fragen beantwortet haben wollten. Wir gingen also an den um Kaeufer buhlenden Souvenierverkaeuferinnen vorbei, drehten eine der vielen grossen Gebetsmuehlen und begaben uns auf die Suche nach einem Lama, welchen wir auch bald in seiner kleinen Wohnstube vorfanden. Er war sehr sympathisch und ging ausfuehrlich auf die Fragen der Studentinnen ein, nur als er am Schluss den Maedchen verbat, ihn zu fotografieren, blitzte seine hohe Geistlichkeit kurz durch. Danach spazierten wir ueber das weitlaeufige Klostergelaende, wobei wir zuerst annahmen, dass die am Eingang angeschlagene Fotografierbewilligungspflicht auch wirklich gelte und so gewissenhaft uns nach einer solchen Bewilligung erkundigen wollten. Die Frau am Eingang winkte jedoch ab und versicherte uns, das kuemmere niemanden. Russische Buerokratie geht also auch umgekehrt. Gut. Und die Fotos werden hier auch noch irgendwann gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss durfte dann ein Besuch am Souvenierstand doch nicht fehlen, und ich haette wohl den ganzen Stand aufkaufen muessen, wenn ich mich nicht nach kurzer Zeit wieder davon entfernt haette. Immer wieder wollten mir die Frauen ach so tolle Souveniers anbieten, die man UNBEDINGT mit nach Hause nehmen sollte. Touristen sind hier wohl auch eher Mangelware. Ich hielt mich jedoch zurueck und beliess es bei einigen Kleinigkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auf der Rueckfahrt konnte ich vorne auf dem Beifahrersitz der Marschrutka sitzen. Viel angenehmer undso. Von jetzt an will ich immer vorne sitzen! So kann man die Landschaft viel besser geniessen, und das tat ich dann auch. Teilweise sieht es ein bisschen aus wie im von mir so geliebten Nordschweden. Nur noch weniger Baeume und leider fast keine Seen. Trotzdem superschoen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-5808001094001608869?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/5808001094001608869/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=5808001094001608869' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5808001094001608869'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5808001094001608869'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/sibirische-weite-und-ausgemergelte.html' title='Sibirische Weite und ausgemergelte Kuehe'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-7088356026419271708</id><published>2008-12-09T13:33:00.004+08:00</published><updated>2008-12-12T12:43:26.637+08:00</updated><title type='text'>Eine schwarze Katze mit vollen Eimern</title><content type='html'>Ich habe bedingt durch die Tatsache , dass die sibirischen Winternächte temperaturmässig doch nicht immer zu ausgedehnten Aufenthalten im Freien einladen, ein neues Hobby gefunden, welches mich nicht dazu zwingt, die warme Stube zu verlassen. Ich LESE. Der abendliche Aufenthalt in einer gut geheizten Wohnung ist zu dieser Jahreszeit weitaus angenehmer als die Fahrt in einer Strassenbahn, in der kühlschrankähnliche Temperaturen Fenster vereisen und gar das Material meiner Freitag-Tasche steifgefrieren lassen.&lt;br /&gt;Nachdem ich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden zum zweiten Mal Herrn Lehmann auf seiner grosstadtphilosophischen Kneipentour durch das noch geteilte Berlin begleitet hatte, wollte ich mir wieder einmal etwas völlig neues gönnen. Dies ist jedoch nicht immer allzu einfach, da es mein Russisch einerseits noch nicht erlaubt, ohne Dauerbenutzung meines Wörterbuches zu lesen, und da andererseits deutschsprachige Bücher hier kaum erhältlich sind. Ich fand jedoch beim Blick in das grosse Bücherregal, welches mein Zimmer garniert, neben russischen Übersetzungen englischer Klassiker auch eine deutschsprachige Übersetzung eines russischen Werkes. Nämlich "Wo die Beeren reifen" von Jewgeni Jewtuschenko, welcher scheinbar in Russland doch nicht allzu unbekannt ist.&lt;br /&gt;Ich begann also gespannt zu lesen, wobei mich bereits der Prolog des Romanes sehr faszinierte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Erzählperspektive eines älteren Kosmonauten, der sein ganzes Leben auf seinen Flug ins All gewartet hatte, und es nun schlussendlich auch schaffte, wird über die Menschheit und ihre Unperfektheit philosophiert, indem der Kosmonaut aus seinem Raumschiff auf die Erde blickt und über die Menschheit reflektiert. An gewissen Stellen gleicht der Text gar einem Manifest, man möchte am liebsten jeden Satz herausschreiben und sich über das Bett hängen. Hier einige dieser philosophischen Sätze. Einfach so. Zum geniessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Unser ganzes Wissen, das der Vergangenheit, das der Gegenwart und das der Zukunft - ist nichts im Vergleich zu dem, was wir niemals wissen werden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Bevor man denkende Maschinen erschafft, muss man eine Ethik für die denkenden Maschinen schaffen. Andernfalls werden sie gebildete Mörder sein. Aber WER gibt den Maschinen ein ethisches Programm ein, wenn ihre Erbauer kein morlisches Rückgrat haben?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Alle Nationalismen sind unmenschlich. Man darf nicht nur an sein Land glauben, ohne dabei auch an die Menschheit zu glauben, sonst entstehen Krieg und andere Barbareien. Und ein zukunüftiger Weltkrieg ist ja gerade deshlab so besonders schrecklich, weil im atomaren Feuer ALLE verglühen - die Gerechten und die Ungerechten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es ist nicht viel getan, wenn man die Mörder beseitigt, man muss die Möglichkeit, dass es Mörder gibt, beseitigen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles sehr passend, finde ich. Auch wenn nun bereits zwanzig Jahre seit dem Niederschreiben dieser Zeilen vergangen sind. Und vor allem verpackt in der Lebensgeschichte des Kosmonauten, über dessen junge Jahre und erste grosse Liebe man ebenfalls etwas erfährt, verfehlen diese Zeilen ihre starke Wirkung nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Titel dieses Eintrages ist ebenfalls ein Zitat aus dem Buch. Ein aus russischer Sicht sehr ironisches Bild, bedeutet doch die schwarze Katze in abergläubischen Kreisen Unglück, eine Person, die volle Eimer trägt, jedoch als Zeichen für grosses Glück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war erst der Epilog. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte, welche in der sibirischen Taiga lokalisiert ist, lebensnaher und weniger philosophisch, aber trotzdem interessant zu lesen..&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-7088356026419271708?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/7088356026419271708/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=7088356026419271708' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7088356026419271708'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7088356026419271708'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/eine-schwarze-katze-mit-vollen-eimern.html' title='Eine schwarze Katze mit vollen Eimern'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-239919731228639736</id><published>2008-12-08T14:47:00.002+08:00</published><updated>2008-12-08T15:14:56.035+08:00</updated><title type='text'>Sonntags auf dem Eisfeld.</title><content type='html'>Eigentlich hasse ich Sonntage. So richtig. Meistens tanze ich samtagabends durch das staedtische Nachtleben, bevor mich der Nachtbus fruehmorgens in mein laendliches Idyll zurueckbefoerdert. Der darauf folgende Tag besteht dann meist daraus, sich zu ueberlegen, ob man entweder gar nichts (im Internet herumduempeln) oder irgendetwas eher Sinnloses (im Wald spazieren oderso.) machen solle. Sonntag bin ich nie wirklich aktiv. Zumindest zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt auch gute Sonntage. Das erlebe ich hier vor allem, was wohl auch damit zusammenhaengt, dass sich die Gestaltung meiner Samstagabende hier eher brav und ruhig gestaltet, was jedoch durchaus nicht nur negativ sein muss. Jedenfalls war gestern wieder so ein Tag. Eigentlich hatte ich vorgehabt, mit einigen Studentinnen Ski fahren zu gehen, aber da uns dies irgendwie verunmoeglicht wurde (russische Spontaneitaet undso) mussten wir uns mit einem Besuch eines der vielen staedtischen Eisfelder zufrieden geben. Nachdem eine halbe Stunde nach der eigentlich vereinbarten Zeit (russische Puenktlichkeit. Zumindest manchmal) schliesslich beide meine Begleiterinnen eingetroffen waren, liefen wir durch den wunderschoenen frisch gefallenen Schnee, sicher etwa 15 cm, zum Eisfeld. Obwohl ich gedanklich schon wieder befuerchtete, auf Grund meines nicht Vorhandenseins eines russischen Passes vom Schlittschuhlaufen ausgeschlossen zu werden. Dieser Verdacht erwies sich gluecklicherweise als falsch und die junge Frau an der Schlittschuhausgabe schenkte mir an Stelle einer schroffen Absage gar ein nettes Laecheln. Auch das Eisfeld war besser als die anderen beiden, wo ich bereits war, obwohl relativ viel Schnee auf dem Eis lag, was jedoch meinen Spieltrieb und meine Spassbereitschaft eher noch beguenstigte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Innern sind wir alle auch nur Kinder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239563_1649.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239563_1649.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239564_1863.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239564_1863.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239565_2084.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 415px; height: 276px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239565_2084.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239568_2789.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239568_2789.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239570_3262.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 403px; height: 604px;" src="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239570_3262.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239572_3727.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 413px; height: 275px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239572_3727.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239573_4005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 413px; height: 275px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239573_4005.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239574_4240.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239574_4240.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239576_4720.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239576_4720.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239578_5188.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239578_5188.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239579_5430.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 414px; height: 276px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v957/113/52/1068373323/n1068373323_239575_4476.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein tragisches Bild.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-5677245622806377058?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/5677245622806377058/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=5677245622806377058' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5677245622806377058'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5677245622806377058'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/unkulturgueterexport.html' title='(UN)KULTURGUETEREXPORT'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2128106653936264501</id><published>2008-12-05T16:43:00.002+08:00</published><updated>2008-12-05T17:00:22.800+08:00</updated><title type='text'>Wieder einmal ein bisschen Farbe</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_236735_3897.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_236735_3897.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_236736_4231.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_236736_4231.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_236737_4554.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_236737_4554.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_236738_4873.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; 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display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 422px; height: 281px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_236734_3556.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-2128106653936264501?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/2128106653936264501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=2128106653936264501' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2128106653936264501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2128106653936264501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/wieder-einmal-ein-bisschen-farbe.html' title='Wieder einmal ein bisschen Farbe'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-794819676269609338</id><published>2008-12-03T14:07:00.003+08:00</published><updated>2008-12-03T14:31:56.920+08:00</updated><title type='text'>Wodka! undso.</title><content type='html'>Ja, irgendwann liess sich der engere Kontakt mit der in europaeischen Augen russischen Volksspezialitaet auch nicht vermeiden, obwohl mir meine Gastmama immer gesagt hatte, dass das nur etwas fuer gestandene erwachsene Menschen sei und obwohl die Studenten an meiner Fakultaet eher zur abstinenteren Seite gehoeren. Die Geschichte, wie es dazu kam hat jedoch etwas sehr Tragikomoediantisches, darum will ich sie euch nicht vorenthalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am gestrigen Abend ging ich mit Julia an ein Konzert einer Moskauer Rockband namens "Slot". Ich machte mir soundmaessig keine allzu grossen Hoffnungen, dass mich die Musik umhauen wuerde, aber freute mich dennoch auf ein russisches Clubkonzert und die dort anwesenden Besucher. Organisatorisch laeuft gerade im Garderoben und Eingangsbereich vieles etwas weniger geregelt als bei uns, da solche Konzerte hier wohl auch nicht zur Tagesordnung gehoeren. Nach einer geschaetzten halben Stunde Herumstehen in einer sich immer wieder wellenfoermig nach vorne und hinten bewegenden Menschenmasse wurden wir dann schlussendlich endlich in den Club gelassen. Natuerlich nicht, ohne vorher mit Metalldetektoren auf allfaellige Waffen ueberprueft zu werden. Gluecklicherweise gleichen die Clubeingaenge bei uns noch nicht so stark den Sicherheitszonen an Flughaefen. Aber andere Laender, andere Sitten. Jedenfalls sah es im Club sehr modern und gemuetlich aus. Die Einrichtung kann sicher mit unserem westlichen Standart gut mithalten. Ich goennte mir ein Bier - Stella Artois, supergut - und wartete auf die Band.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Musik war wie erwartet nicht gerade ueberzeugend. Oder zumindest nicht meinem Geschmack entsprechend. Screamo-Metalcore-Hardrock-Mischung irgendwie. Aber war trotzdem amuesant. Ich beobachtete mit grosser Freude das Publikum: Kleine Emomaedchen, Jungen in Roehrenhosen, Metallkoepfe und als Highlight der langhaarige headbangende Freak, der sich mit seinem entbloessten Oberkoerper und geschminkten Gesicht wohl fuer eine Art Jesusverkoerperung hielt. Koestlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ploetzlich sprach mich ein junger Mann an und fragte, ob ich Schweizer sei. Ich hatte diese Person noch nie gesehen und fragte mich natuerlich, woher er das wisse. Ich richtete diese Frage auch an ihn, aber er fuehrte mich stattdessen ohne zu Antworten an einen Bartisch im hinteren Teil des Clubs. Dort sassen seine Freunde neben einigen leeren Flaschen Wodka. Am Tisch erklaerte er mir endlich, wie und warum er mich erkannte: Scheinbar hatte ich vor dem Eingang beim Herausnehmen meines Portmonees aus der Hosentasche irgendwie meine ID zu Boden fallen lassen. Ich hatte jedoch davon nichts gemerkt. Er und seine Freunde hatten sie dann gefunden und verlangten jetzt von mir einen Finderlohn, dass sie mir meine Karte wieder zurueckgeben. Zwei Flaschen Wodka und ich hatte meine ID wieder (zum Glueck sind die hier sehr viel guenstiger als bei uns...). Natuerlich durfte ich den Finderlohn danach mit ihnen teilen, und so endete ich schliesslich in einer angetrunkenen Gesellschaft aus jungen russischen Maennern, die angereget mit mir auf Russisch und Englisch ueber Dinge sprachen, ueber die Betrunkene ueblicherweise sprechen.  Nach 3-4 Glaeschen purem Wodka begann dann auch ich ein wenig davon zu spueren... Julia rettete mich schlussendlich aus der an sich nicht sehr unangenehmen Situation und wir verliessen den Club.&lt;br /&gt;Auf der Heimfahrt in der Marschrutka und beim nach Hause kommen merkte ich dann, dass ich selbst auch nicht mehr so ganz nuechtern war, und so umging ich ausgedehnte Gespraeche mit Nina und legte mich stattdessen bald ins Bett.&lt;br /&gt;Ein amuesanter Abend, dochdoch. Aber das naechste Mal passe ich trotzdem besser auf mein Zeugs auf. Mhm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und heute hat uns schliesslich wieder die sibirische Kaelte erreicht. Minus 20 Grad tagsueber, dazu ein beissender Wind, der wie tausend kleine Messerchen das Gesicht maltraetiert. Aber ohne Wind ist's noch erstaunlich angenehm. Halb so wild.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-794819676269609338?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/794819676269609338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=794819676269609338' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/794819676269609338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/794819676269609338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/12/wodka-undso.html' title='Wodka! undso.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-8208018607265949081</id><published>2008-11-30T14:26:00.003+08:00</published><updated>2008-11-30T14:48:59.932+08:00</updated><title type='text'>AUSLAENDER!</title><content type='html'>Ich meinte eigentlich, das Gefuehl zu kennen, welches man als Auslaender, also als Fremder in einem Land, welchem man auf Grund seiner staatlichen Herkunft nicht angehoert, fuehlt. Man kommt in ein fremdes Land, hat einige Schwierigkeiten mit den veraenderten Lebensumstaenden und versteht moeglicherweise die gesprochene Sprache nicht, oder zumindest nicht auf Anhieb. Kleinere Reibungen treten zwar auf, aber nach einer gewissen Zeit fuehlt man sich sogar schon ein bisschen heimisch, da man ja auch schon eine Weile in diesem Land gelebt hat. So habe ich es zumindest bis jetzt erlebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern rief jedoch ein an sich banales Ereignis meine fremde Herkunft und damit Ungleichheit im Bezug auf die hier beheimateten Menschen schonungslos in mein Bewusstsein zurueck. Julia, Rita und Lara, drei Studentinnen mit denen ich schon viel unternommen habe, wollten mit mir zum Schlittschuhlaufen auf die Eisbahn. Ich war zwar in der vergangenen Woche bereits 2 Mal auf dem Eis, freute mich jedoch dennoch bei sonnigem Wetter auf einen erneuten Besuch der Eisbahn. Wir stellten uns also in die Menschentraube, welche vor der Schlittschuhausgabe dicht gedraengt darauf wartete, endlich bedient zu werden. Die Stimmung war hektisch und die Temperatur in diesem Raum unangenehm heiss. So freute ich mich schliesslich, nach geschaetzten 15 Minuten endlich an der Reihe zu sein und meine Schlittschuhe empfangen zu koennen. Meine Freude war jedoch nur von kurzer Dauer: Als Pfand muss man jeweils den Pass abgeben, und das hatte die letzten beiden Male auch geklappt, auch wenn der Mann bei der anderen Eisbahn keine lateinischen Buchstaben lesen konnte. Dieses Mal musterte die strenge kleine aeltere Dame meinen Pass kurz, und sagte mir dann trocken, sie nehme keine auslaendischen Paesse an.&lt;br /&gt;Enttaeuscht stand ich danach am Rande der Eisbahn und schaute den Besitzern eines russischen Passes beim Eislaufen zu. Dieses Erlebnis zeigte mir einerseits, dass ich eben doch ein Fremder bin, und damit auch nicht immer gleichwertig behandelt werde, obwohl ich mich eigentlich nach diesen 2 Monaten schon ein wenig heimisch fuehle hier. Andererseits wurde dadurch auch der eher kindlich naive Wunsch nach der Gleichheit aller Menschen erweckt. Denn was ich hier in einem banalen und an sich nicht weiter schlimmen Erlebnis gefuehlt habe, geschieht wohl gerade auch in unserer europaeischen Gesellschaft jeden Tag tausendfach in weitaus ernsteren Situationen des alltaeglichen Lebens mit auslaendischen Staatsangehoerigen. Sollte eigentlich nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten war es trotz allem ein schoener Tag. Die Maedchen wollten sogar noch fuer mich andere Schlittschuhe von zu Hause organisieren, aber irgendwie hatte ich dann doch keine Lust mehr auf Schlittschuhlaufen. Und beim Gehen bemerkte ich, dass die beste Freundin von meiner Gastmutter Nina heute auch dort arbeitete - sie hatte mir beim ersten Besuch die Schlittschuhe ohne Pass organisiert. Ich hatte sie leider vorher nicht bemerkt. Naja, beim naechsten Mal dann!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-8208018607265949081?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/8208018607265949081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=8208018607265949081' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8208018607265949081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8208018607265949081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/auslaender.html' title='AUSLAENDER!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-998487473411408715</id><published>2008-11-26T13:51:00.002+08:00</published><updated>2008-11-26T14:13:58.249+08:00</updated><title type='text'>"Ich lerne Deutsch wegen Tokio Hotel"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_226961_6314.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_226961_6314.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_226960_6045.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 417px; height: 278px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v550/113/52/1068373323/n1068373323_226960_6045.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gestern hatte ich wiedermal die Gelegenheit, an einem neuen Ort ueber meine Heimat zu erzaehlen und den deutsch Lernenden die Konversation mit einem echten Muttersprachler zu ermoeglichen. Maja hatte mich in die Schule eingeladen, wo sie frueher auch den Deutschunterricht besuchte. Die Institution heisst "Kleine Akademie der Wissenschaften" und bietet Schuelern in der Freizeit die Moeglichkeit, Kurse in verschiedenen Faechern, wie zum Beispiel, Deutsch zu besuchen.&lt;br /&gt;Ich traf dort auf die supernette Deutschlehrerin Valentina Dorzhjevna, welche ihren Schuelern mit sehr viel Freude und Engagement die deutsche Sprache naeherzubringen versucht. Fuer sie war es nicht der erste Kontakt mit einem Gast aus der Schweiz, sie hatte vor mir schon einige Besucher aus der Schweiz empfangen duerfen. Sie freute sich trotzdem riesig ueber meinen Besuch in ihrer Klasse. Da die Schuelerinnen (ausser einem Jungen NUR Maedchen) erst seit 2 Monaten deutsch lernen, fuehrten wir die meisten Konversationen auf russisch, was mir natuerlich vor allem auch sprachlich viel bringt. Neben den ueblichen Fragen ueber die Schweiz und meine Person seitens der Schuelerinnen, fragte ich die etwa 15 jaehrigen Schueler nach dem Grund, der sie dazu bewegt hat, Deutsch lernen zu wollen.&lt;br /&gt;Der einzige Junge, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe (ich lerne jeden Tag sehr viele neuen Leute kennen, da ist es nicht immer moeglich, ALLE Namen im Gedaechtnis zu behalten), gab als Motivation ein starkes Interesse fuer die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert an, und gab danach einige Namen von geschichtstraechtigen Personen an, die ich selbst noch nie gehoert hatte. Er wirkte eher speziell und leicht verschlossen auf mich. Naja, Interessen sind verschieden.&lt;br /&gt;Neben der Schoenheit der deutschen Sprache gab es fuer viele der Maedchen auch einen anderen wichtigen Grund, welchen ich auch auf einem an der Wand haengenden Poster erkennen konnte: Die deutsche Kiddieband "Tokio Hotel". Ich verkniff mir eher niederschmetternden Bemerkungen dazu und behielt meine Meinung fuer mich. Aber wenigstens hat es diese doch nicht allzu tolle Gruppe geschafft, Maedchen fuer die deutsche Sprache zu motivieren. Das ist ja auch eine Art kultureller Beitrag. Indirekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lehrerin freute sich so ueber meinen Besuch, dass sie mich fuer heute gleich nochmals zu sich in ihre Akademie einlud. Ich werde also heute Nachmittag nochmals dorthin gehen. Ist fuer mich auch nicht aufwaendig, das Gebaeude liegt gleich in meiner Nachbarschaft.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-998487473411408715?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/998487473411408715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=998487473411408715' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/998487473411408715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/998487473411408715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/ich-lerne-deutsch-wegen-tokio-hotel.html' title='&quot;Ich lerne Deutsch wegen Tokio Hotel&quot;'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-4928380890523863994</id><published>2008-11-23T15:00:00.005+08:00</published><updated>2008-11-23T15:19:39.060+08:00</updated><title type='text'>Musikentzug</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.motormusic.de/ressources/bilder/af651fbe925e8f059fcd8b8379ef4436.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 400px;" src="http://www.motormusic.de/ressources/bilder/af651fbe925e8f059fcd8b8379ef4436.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ja eigentlich hier in Ulan-Ude sehr gluecklich und habe alles, was ich brauche und will: Freunde, ausgefuellte selten langweilige Tage, eine gute Unterkunft mit immer genuegend Essbarem und einer netten Familie, eine Gitarre, taeglichen Internetzugang, meinen Ipod, warme Kleider und was man sonst noch so braucht.&lt;br /&gt;ABER etwas fehlt mir. Ein wenig zumindest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend ich zu Hause jeweils fast taeglich ueber verschiedene Quellen mich mit neuer interessanter Musik versorgte und meinen Ipod so sehr oft mit guter Nahrung versorgen konnte, bleibt mir diese Moeglichkeit hier weitgehend verwehrt. Einerseits ist "gute Musik" hier weniger einfach zugaenglich und populaer wie im multikulturellen anglifizierten Europa. Und andererseits sind fuer mich die technischen Mittel fuer die Fuetterung meiner portablen Musiksammlung nicht gerade ideal. So merke ich langsam, wie sich das Beduerfnis nach neuer Musik anmeldet. Nicht dass ich auf meinem Ipod schon alles 10 mal durchgehoert haette, viel davon hoerte ich wahrscheinlich erst ein zwei mal, aber ich lese jeweils im Internet von vielen neuen tollen Veroeffentlichungen, die ich gerne auch mit mir rumtragen wuerde. Auf Myspace-Music Profilen im Internetcafe den neusten heissen Scheiss zu hoeren ist halt doch eine eher duerftige Zwischenloesung. Aber ja, ich weiss. Luxusprobleme! Ich kann auch gut ohne leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eines dieser Alben, welches den Sprung auf meinen Ipod momentan leider nicht schaffen kann, ist das neue Album &lt;span style="font-style: italic;"&gt;The Colour Of Snow&lt;/span&gt; von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Polarkreis 18&lt;/span&gt;. Wunderbar euphorische und leicht sphaerische Musik, die auch sehr gut zu meiner winterlich kalten Umgebung passen wuerde. Und das Cover gefaellt mir gerade sehr, auch wenn es momentan bei uns eher "warm" ist. Und keine Angst, ich werde nicht in einem Eisblock enden. Hier gibt es ueberall Heizungen und so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Heureka&lt;/span&gt; von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tomte&lt;/span&gt;, welches leider gerade ein paar wenige Tage nach meiner Abreise verfuegbar wurde. Tja. Es warten ja noch 40 GB Musik von anderen Interpreten darauf, gehoert zu werden. Werde das schon ueberleben. Glaube ich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-4928380890523863994?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/4928380890523863994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=4928380890523863994' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4928380890523863994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4928380890523863994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/musikentzug.html' title='Musikentzug'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-4946911464395590272</id><published>2008-11-23T14:22:00.002+08:00</published><updated>2008-11-23T14:53:16.951+08:00</updated><title type='text'>Russische Spontanitaet</title><content type='html'>Man hat mich bereits vor meiner Abreise vorgewarnt: In Russland ist die schweizerische Art der Durchgeplantheit und Puenktlichkeit im Tagesablauf selten anzutreffen. Genaue Fahrplaene oder aehnliches gibt es meist nur im ueberregionalen Zug- oder Flugverkehr, wohingegen in der Schweiz jede noch so unbedeutende Busverbindung einen auf die Minute genau festgesetzten Fahrplan besitzt. Bei Verspaetungen klingeln gleich die Telefone in den SBB-Bueros. Hier ist das anders, man steht einfach einmal an die Haltestelle und wartet, bis das gewuenschte Verkehrsmittel vorfaehrt. Manchmal sind gar sportliche Hoechstleistungen erforderlich, um die Fahrer der Minibusse auf sein Mitfahrbeduerfnis aufmerksam zu machen. Ich finde das gar nicht so schlimm, man muss halt ein paar Minuten Reserve einsparen, gleichzeitig sitzt einem nicht die Angst im Ruecken, eine Minuten zu spaet zu kommen und so seinen Bus zu verpassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Spontanitaet findet sich nicht nur im oeffentlichen Verkehr, sondern auch in den meisten anderen Alltagsdomaenen. Gestern war wieder ein solcher Tag. Urspruenglich hatten mir vor ein paar Tagen die selben Studentinnen, mit denen ich schon im ethnographischen Museum gewesen war, vorgeschlagen, am Samstag gemeinsam ins Iwolginsker Dazan, das Zentrum des Buddhismus in Russland, zu fahren. Am Freitag aenderten sie jedoch ploetzlich ihren Plan und schlugen vor, stattdessen ins oertliche Museum zu gehen, wo eine Ausstellung mit Fotos der Baikalsees zu sehen ist. Ich stellte mich also darauf ein und liess daher meine Kamera zu Hause. Als ich jedoch zur vereinbarten Zeit mich mit den Maedchen getroffen hatte, wollten sie ploetzlich trotzdem ins Dazan fahren. Also machten wir einen weiten Umweg ueber meinen Wohnort, um die Kamera zu holen, denn ohne sie wollte ich nicht dorthin fahren.&lt;br /&gt;Danach liefen wir durch die Stadt zum Busbahnhof, wo wir den Bus nach Iwolginsk nehmen wollten. Dort angekommen merkten wir jedoch, dass wir noch etwas auf den Bus warten muessten und dass die Fahrt ziemlich lange und umstaendlich sein wuerde. Also aenderten meine Begleiterinnen ihre Meinung wiederum, und schlugen vor, auf irgendeinen schoenen Huegel am Stadtrand zu fahren, wo man eine gute Aussicht auf die Stadt haben wuerde. Soweit kam es dann aber doch nicht: Beim warten auf den anderen Bus, der uns dorthin gebracht haette, wurde diese Idee wiederum verworfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlussendlich gingen wir dann doch ins Museum! Die Fotos vom grossen See gefielen mir sehr gut, spontan fuehlte ich mich durch die Berge und die riesige Wasserflaeche an norwegische Fjorde erinnert, ich muss mich also endlich einmal mit der konkreten Planung meines Ausfluges an den Baikal beschaeftigen. Im Sommer und Herbst sind zwar die Farben und Lichtspiele interessanter, aber die winterliche Ruhe und die Eisformationen sind sicherlich auch sehr faszinierend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir spaeter noch in einen Buchladen gingen, hatte ich wieder einmal eine dieser interessanten Begegnungen mit einem Einheimischen: Ein nicht mehr ganz junger Herr sass dort in einer Ecke und las irgendwelche Buecher. Als ich in der Naehe mit einer der Studentinnen ueber die Buecher im Regal sprach, hoerte ich ploetzlich von hinten in einem breiten amerikanischen Akzent: "Are you from America?"&lt;br /&gt;Der lesende Mann hatte wohl an meinem nicht ganz akzentfreien russisch und einzelnen Fremdsprachigen Woertern, die ich sagte, gemerkt, dass ich kein Russe bin. Ich erklaerte ihm in einer Mischung aus Russisch und Englisch, dass ich aus der Schweiz komme. Er zeigte mir voller Stolz ein Englischlehrbuch fuer American English, welches er wohl schon vorher eifrig studiert hatte. Er fragte mich dann weiter, ob ich auch Franzoesisch spreche. Ich bejahte. Darauf hin verschwand er in Richtung eines der Buechgestelle und kam mit einem Franzoesischlehrbuch wieder, welches er mir voller Freude zeigte. Er wollte mich daraufhin ueberzeugen, dass ich dieses Buch unbedingt kaufen solle, aber ich versicherte ihm, dass ich die Sprache schon gut beherrsche und mir ein russischsprachiges Franzoesischlehrbuch daher nicht wirklich viel bringt. Er freute sich trotzdem sehr ueber unsere Begegnung und fragte zum Abschluss noch in doch nicht mehr ganz so akzentfreien Englisch nach meinem Namen und nannte mir auch seinen. Juri. Sehr angenehm. Danach verliessen wir jedoch den Laden, da ich keine Lust mehr hatte, weitere Fremdsprachenlehrbuecher angedreht bekommen. Aber er meinte es eigentlich nur gut, war ja kein Verkaeufer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-4946911464395590272?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/4946911464395590272/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=4946911464395590272' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4946911464395590272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4946911464395590272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/russische-spontanitaet.html' title='Russische Spontanitaet'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-9050350892017509258</id><published>2008-11-18T12:16:00.003+08:00</published><updated>2008-11-19T15:28:01.054+08:00</updated><title type='text'>Kalt, kälter, Sibirien!</title><content type='html'>Gut, dass es kalt wird wusste ich schon im Voraus. Wenn jemand das Wort "Sibirien" ausspricht, assozieren wir das oft mit Kaelte. Zu Beginn meiner Zeit hier empfand ich jedoch die Temperaturen von 0 bis -10 Grad nie wirklich als kalt, mit einem guten Mantel, leichten Handschuhen und Muetze hatte war es mir sogar eher manchmal zu warm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bemerke ich aber langsam, wie sich die sibirische Kaelte wirklich anfuehlt. Als ich heute morgen zu Fuss zur Uni ging, zeigte das Thermometer auf dem Sowjetplatz bereits -21 Grad an, was sich auch entsprechend kuehl anfuehlte. Vor allem der beissende Wind, der einem allzuoft die Kaelte ins ungeschuetzte Gesicht peitscht, macht die Kerze schonungslos spuerbar. Gestern habe ich mir neue Lederhandschuhe gekauft, da die bei uns gelaeufigen eher duennen Stoffhandschuhe bei solchen Verhaeltnissen nicht wirklich viel ausrichten koennen. Und seit heute trage ich nun unter meinen Jeans eine zweite Stoffschicht - ich moechte ja vielleicht irgendwann noch Kinder, oderso.&lt;br /&gt;Mit diesen Massnahmen und 2-3 Pullovern unter dem Wintermantel ertraegt man diese Kaelte sehr gut, nur das Gesicht ist ungeschuetzt, was mir momentan noch etwas Muehe bereitet. Aber daran gewoehnt man sich wahrscheinlich auch irgendwann. Und sonst viel Tee trinken, dann kommt das schon gut. Und im Volksmund heisst es, ein richtiger Sibirjake sei nicht jemand, der nie friert, sondern jemand, der sich richtig kleidet. Die Menschen hier sind also auch keine Eisbaeren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kaelte hat auch ihre schoenen Seiten. An den meisten Fensterscheiben bilden sich wunderschoene Eiskristalle, die bald so dick sein werden, dass man die Strasse aus gewissen Raeumen nicht mehr erkennen kann. Wenn die Sonne dann in diese Eisschicht hineinscheint, sieht das wunderschoen aus. Werde ich fotografieren, irgendwann. Und als ich heute nach dem Unterricht die Uni verliess, fielen klitzekleine Eiskristalle vom Himmel, die in der Sonne glitzern und so eine spezielle Atmosphaere erzeugen. Bis kannte ich solche Kaelte und ihre Erzeugnisse nur von gelegentlichen kalten Skitagen in den Bergen oder von irgendwelchen Filmen aus polaren Regionen. Jetzt erlebe ich sie live!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag Kaelte sehr, solange ich richtig gekleidet bin und nicht friere.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-9050350892017509258?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/9050350892017509258/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=9050350892017509258' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/9050350892017509258'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/9050350892017509258'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/kalt-kaelter-sibirien.html' title='Kalt, kälter, Sibirien!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-3651732146645534526</id><published>2008-11-16T15:29:00.002+08:00</published><updated>2008-11-16T15:50:54.094+08:00</updated><title type='text'>Es gibt Momente...</title><content type='html'>... da fuehlt man richtiggehend, wie sich ein alles beruhigender Frieden in einem Raum ausbreitet. Gestern Abend hatte ich das Glueck, Teil eines solchen seltenen Momentes zu sein.&lt;br /&gt;Nach einem tollen Tag im Ethnographischen Museum war ich ziemlich zufrieden nach Hause zurueckgekehrt, wo ich mich etwas erholen wollte.&lt;br /&gt;Bald kamen auch Nina und ihre Freundin Lydia nach Hause. Nina bereitete ein schmackhaftes Abendessen vor, welches wir schliesslich zu dritt am Tisch verspeisten. Dazu gab es fuer die Frauen wie noch ziemlich haeufig bei solchen Anlaessen Wodka und fuer mich Weisswein - Nina meint, Wodka sei nur etwas fuer aeltere Semester. Beim Trinken gibt es sehr viele kleine Regeln und Traditionen, welche hier noch einen hohen Stellenwert geniessen. So gilt beispielsweise die dritte Trinkrunde der Liebe; man nimmt das Glas nicht wie ueblich in die rechte, sondern in die linke Hand, da diese auf der Seite des Herzens liegt. Und nach dem Austrinken legt man das Glas mit der Oberseite nach Unten auf den Tisch und wartet einige Zeit, bis man es wieder umkehrt und nachschaut, welche Zeichnung die Restfluessigkeit auf dem Tischtuch hinterlassen hat. Erkennt man einen geschlossenen Kreis oder gar eine runde kleine Pfuetze, so soll einen in naeherer Zukunft das Liebesglueck erreichen. Bei mir war ein grosser geschlossener Kreis erkennbar. Mir blueht also viel Liebe. Hoffen wir, dass da etwas Wahres dran ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einigen Runden Wodka wollte Nina singen, und bat mich darum, meine Gitarre zu holen, um sie beim Singen zu begleiten. Ich begleitete also ein russisches Volkslied so gut es ging, was zu einer sehr angenehmen Atmosphaere fuehrte. Bald baten mich die beiden Frauen darum, ihnen selbst ein Lied aus meiner Heimat vorzusingen. Es kostete mich etwas Ueberwindung, doch ich sang ihnen schliesslich eines meiner Lieblingslieder vor - Tocotronic, Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit. Sie waren sehr erfreut und gluecklich ueber meinen musikalischen Beitrag und wollten noch mehr hoeren. So verbrachten wir schliesslich den ganzen Abend bei Kerzenlicht im Wohnzimmer mit Singen und Gitarrenspiel. Dabei legte sich eine extrem friedliche Stimmung ueber unsere kleine Gesellschaft. Lydia und Nina verspuerten durch mein melancholisches Gitarrenspiel eine gewisse Ruehrung, welche mich wiederum sehr gluecklich machte. Eine solche grenzueberscheitende Kraft kann nur Musik verspruehen, glaube ich. Musik, die zwar nicht perfekt ist, aber von Herzen kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, und eigentlich wollte ich ja an diesem Abend in die Disco. Ich bin jedoch im Nachhinein froh, dass dies nicht zu stande gekommen ist und ich stattdessen Teil eines solch schoenen Momentes der Menschlichkeit werden konnte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-3651732146645534526?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/3651732146645534526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=3651732146645534526' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/3651732146645534526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/3651732146645534526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/es-gibt-momente.html' title='Es gibt Momente...'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2645118690427543432</id><published>2008-11-16T15:02:00.002+08:00</published><updated>2008-11-16T15:29:30.228+08:00</updated><title type='text'>Offizier Ewgenji Sergejewitsch Rebrin</title><content type='html'>Freitagnachmittag. Ich sitze im Internetcafe und schaue gerade, was in der Heimat so neues geschehen ist (nicht wirklich viel Erwaehnenswertes) und schreibe nebenbei noch ein paar Emails. Nach etwa 10 Minuten spricht mich ploetzlich mein linker Sitznachbar an. Zuerst verstehe ich nicht was er meint, und denke mir schon, dass ich ihn moeglicherweise irgendwie gestoert haben koennte oder so. Durch seine authoritaer wirkende militaerische Uniform werde ich zusaetzlich etwas verunsichert.&lt;br /&gt;Schnell stellt sich jedoch heraus, dass er einfach nur an einem Gespraech interessiert ist. Durch meine ziemlich schnelle Tippgeschwindigkeit auf mich aufmerksam gemacht, hat er bei einem kurzen Blick auf meinen Bildschirm gemerkt, dass ich nicht auf Russisch schreibe und lese, und wollte dadurch erfahren, wer ich bin und woher ich komme. Als ich ihm erzaehle, dass ich auf Deutsch schreibe, denkt er zuerst ich sei aus Deutschland, was ich jedoch schnell verneine. Nachdem ich ihm erzaehlt habe, dass ich aus der Schweiz komme, hat er zuerst gewisse Schwierigkeiten zu verstehen, dass die Schweiz und Schweden zwei grundverschiedene Laender sind, auch wenn sie auf Russisch fast gleich geschrieben und ausgesprochen sind. Wie fast jeder Einheimische, will er auch wissen, was mich ueberhaupt dazu bewegt hat, in die sibirische "Kleinstadt" Ulan-Ude zu reisen und was ich hier genau tue.&lt;br /&gt;Unser Gespraech wurde schliesslich so interessant, dass fuer uns das Geschehen auf unseren Bildschirmen zweitrangig wurde. Vor allem seinerseits kamen sehr viele Fragen ueber mich und meine Heimat, da es fuer ihn das erste Gespraech mit einem Auslaender war, wie er mir sagte! Er stammt aus einer Kleinstadt am Baikalsee und kam erst fuer Arbeit und Studium nach Ulan-Ude. Nun dient er jedoch bereits seit etwa 8 Jahren in der Armee, er hatte nach seiner (frueher) zweijaehrigen obligatorischen Dienstzeit beschlossen, die Offizierslaufbahn einzulschagen und somit mit dem Dienst in der Armee sein Geld fuer sich und seine kleine Familie bestehend aus seiner Ehefrau und einem 2 jaehrigen Sohn zu verdienen. Ewgenji ist bereits 29 Jahre alt.&lt;br /&gt;Er war schliesslich so erfreut ueber unsere spontane Bekanntschaft, dass er mich spontan ins Cafe zum gemeinsamen "Posi" essen und Bier trinken einlud. Fuer ihn, der sonst Auslaender nur aus dem Fernsehen kannte, war diese Begegnung etwas sehr Spezielles und wohl auch Horizonterweiterndes, und auch fuer mich war unser Gespraech sehr interessant und eindruecklich, da ich wohl sonst nie auf die Idee gekommen waere, mit einem auf mich eher einschuechternd wirkenden uniformierten russischen Soldaten zu sprechen. Gegen Ende unseres Gespraechs hatte sich die Kulturbarriere zwischen uns massiv minimiert und ich habe einmal mehr gemerkt, dass der Mensch eigentlich ueberall auf der Welt aehnlich tickt und die gleichen Beduerfnisse, Traeume und Aengste hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaetze solche spontanen Begegnungen mit einfachen russischen Leuten sehr, da sie jeweils gegenseitig einiges zum Abbau altbekannter Vorurteile und Beruehrungsaensten zwischen verschiedenen Voelkern und Kulturen beitragen. Ich erweitere hier also nicht nur meinen sprachlichen Erfahrungsschatz, sondern auch meinen menschlichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-2645118690427543432?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/2645118690427543432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=2645118690427543432' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2645118690427543432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2645118690427543432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/offizier-ewgenji-sergejewitsch-rebrin.html' title='Offizier Ewgenji Sergejewitsch Rebrin'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-1183525205945976048</id><published>2008-11-16T14:44:00.003+08:00</published><updated>2008-11-16T15:02:08.481+08:00</updated><title type='text'>Ethnographisches Museum und andere Impressionen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216844_2865.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216844_2865.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Abendstimmung vor meinem Haus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216846_3534.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216846_3534.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eingang ins Ethnographische Museum&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216847_3830.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216847_3830.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein paar meiner Unikolleginnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216848_4134.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216848_4134.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schoene Huetchen. mhm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216849_4446.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 403px; height: 604px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216849_4446.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Buddha. Oder so...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216851_5069.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 403px; height: 604px;" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216851_5069.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auch in Sibiren gibt es Kamele!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216852_5406.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216852_5406.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;BAER!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216854_6045.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216854_6045.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Sibirischer Wald (im Museum...)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216856_6669.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 419px; height: 279px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216856_6669.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Tourist&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216857_6981.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216857_6981.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Noch ein Tourist&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216859_7630.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216859_7630.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Tourist mit sibirischen Studentinnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216860_7958.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 423px; height: 282px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216860_7958.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Lydia und meine Gastmutter Nina&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216861_8287.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 408px; height: 272px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-sf2p/v356/113/52/1068373323/n1068373323_216861_8287.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Roher Fisch mit Salz und Pfeffer (und Wodka)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-1183525205945976048?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/1183525205945976048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=1183525205945976048' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1183525205945976048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1183525205945976048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/ethnographisches-museum-und-andere.html' title='Ethnographisches Museum und andere Impressionen'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-7995290160846711944</id><published>2008-11-14T14:20:00.002+08:00</published><updated>2008-11-14T14:35:10.349+08:00</updated><title type='text'>Говорить по-русски</title><content type='html'>Es ist eher nutzlos, wenn ich gewisse Titel auf Russisch schreibe, aber vielleicht könnt ihr sie ja sogar entziffern und so ein wenig Russisch lernen. Oder so tun wie wenn. Jedenfalls spreche ich momentan viel öfters Russisch als Deutsch, was anfangs noch überhaupt nicht der Fall war. Mit den Lehrern und Studenten unterhalte ich mich nun prinzipiell auf Russisch, obwohl ich die Möglichkeit hätte, sie auf deutsch vollzuquatschen. Nur ab und zu weiche ich für einzelne kleine Wörter oder schwierige Erklärungen noch auf die deutsche Sprache aus.&lt;br /&gt;Manchmal ertappe ich mich sogar dabei, wie ich gewisse einfachen Gedankengänge auf Russisch durchführe, oder mir ein einzelnes Wort zuerst auf Russisch oder erst dann auf Deutsch einfällt, was natürlich durch meine beinahe rein russische Alltagsumgebung zurückzuführen ist und für mich für das Erlernen der Sprache ausgezeichnet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Alltagssprache und Strassensprache beherrsche ich also schon ziemlich gut. Klar schleichen sich immer wieder grammatikalische Fehler ein, aber prinzipiell kann ich mich schon einigermassen gut auf einfache Art und Weise ausdrücken, und verstehe auch mein Gegenüber in den meisten Alltagssituationen. Dies erlaubte mir auch, diese Woche mit einer Studentengruppe der Kulturakademie, welcher ich auf Bitte Ninas hin ein wenig über die Schweiz erzählte, ausnahmslos Russisch zu sprechen. Ich hatte auch keine andere Wahl; die Gruppe beherrschte keine Fremdsprachen. Solche Erfahrungen freuen mich jeweils sehr, weil ich dabei merke, dass ich die Sprache bereits in beschränkten Masse praktisch anwenden kann und auch Informationen oder Wissen in dieser Sprache übermitteln kann, was für mich essentiell erscheint. Ich muss nicht mehr ständig jedes Wort 5 mal bedenken, bevor ich es ausspreche, sondern rede mehr oder weniger fliessend vor mich hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedoch muss man auch realistisch bleiben und einsehen, dass ich noch lange kein hohes literarisches Sprachniveau erreichen werde. Sobald ich Bücher oder Zeitungen lesen muss, verstehe ich bestenfalls die Überschriften und einzelne Wörter. Literarische und alltägliche Sprache sind definitiv zwei verschiedene Domänen. Ich bin aber trotzdem sehr froh und auch ein wenig stolz darüber, dass ich mich zumindest in der alltäglichen Sprache nach so kurzer Zeit schon verhältnismässig gut zurechtfinde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-7995290160846711944?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/7995290160846711944/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=7995290160846711944' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7995290160846711944'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7995290160846711944'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/blog-post.html' title='Говорить по-русски'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2998687862198898277</id><published>2008-11-13T15:54:00.002+08:00</published><updated>2008-11-13T16:19:16.334+08:00</updated><title type='text'>Die Frau im Supermarkt</title><content type='html'>Fast jeden Tag kaufe ich auf dem Heimweg von der Universität in einem Supermarkt zwischen dem Stadtzentrum und meinem Quartier einige Kleinigkeiten. Fruchtsaft, Brötchen, Schokolade oder andere Zwischenverpflegungen. Wenn man in Russland ein Geschäft betritt, muss man zuerst seine Tasche einschliessen oder an einer bedienten Theke abgeben, damit man auch ja nicht in die Versuchung kommt, den Laden leerzuklauen.&lt;br /&gt;Im Sputnik, dem oben beschriebenen Laden, gibt es eine bediente Theke, wo eine freundliche ältere Frau jeweils meine Tasche in Empfang nimmt und nach meinem Einkauf nach der Rückgabe meiner Nummernplakette wieder aushändigt. Diese Frau strahlt jeweils, während sie sich mir und meiner Tasche zuwendet, eine extrem sympathische Ruhe in ihrem Blick aus. Ich kann in ihren Augen lesen, dass sie mich durch mein regelmässiges Kommen schon vom sehen her zu kennen scheint, aber gleichzeitig auch gerne wissen möchte, wer ich eigentlich bin. Sie hat wohl gemerkt, dass russisch nicht meine Muttersprache ist, und dass ich eigentlich aus einer ihr ganz fremden Welt komme, und würde insgeheim sicherlich gerne erfahren, welchen Ort in welchem ich meine Heimat nenne. Ich habe dieses Interesse in letzter Zeit oft bemerkt, und es kommt mir vor, als behandle sie meine Tasche noch vorsichtiger als üblich, um dem fremden Gast alles recht zu machen.&lt;br /&gt;Gerne würde ich mit dieser Person einige Worte wechseln, erzählen wer ich bin, woher ich komme, was ich hier mache. Aber eine gewisse Barriere, die sich auch bei uns allzu oft zwischen zwei sich eigentlich fremde, aber doch vom sehen her vertraute Menschen stellt, hindert mich daran. Und das wird wahrscheinlich auch in Zukunft so bleiben. Irgendwann werde ich nicht mehr in den Laden kommen, die Frau wird sich vielleicht kurze Zeit wundern, woher ich entschwunden bin, aber mich dann auch bald vergessen, wie ich sie ebenso. Leider.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-2998687862198898277?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/2998687862198898277/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=2998687862198898277' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2998687862198898277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2998687862198898277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/die-frau-im-supermarkt.html' title='Die Frau im Supermarkt'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-5009514774091755133</id><published>2008-11-10T12:07:00.003+08:00</published><updated>2008-11-10T14:37:55.749+08:00</updated><title type='text'>Russische Medienwelt</title><content type='html'>Am vergangenen Mittwoch hielt der russische Präsident Dmitri Medwedew eine grosse Rede an die russische Nation, welcher die staatlichen TV-Programme übertrieben lange Berichte in den Abendnachrichten widmeten, während sie über den Wahlsieg von Obama nur einen kurzen etwa 5 minütigen Beitrag ausstrahlten. Klar sind innenpolitische Ereignisse für das Volk interessanter als ausserpolitische, jedoch fehlte für mich in der Länge der Berichte eine gewisse Verhältnismässigkeit, welche ich als eine gewisse Arroganz seitens der kremltreuen Medienwelt gegenüber den USA deutete. Den genauen Inhalt der Rede möchte ich aus Zeitgründen nicht hier niederschreiben und verweise darum auf einen guten Artikel im Tagi: &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Medwedew-legt-den-Schafspelz-ab/story/31665074"&gt;http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Medwedew-legt-den-Schafspelz-ab/story/31665074&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diesen Artikel, der die ganze Rede sehr negativ einstuft und teilweise verurteilt, habe ich meinem Russischlehrer Wladimir Iwanowitsch gezeigt. Er reagierte eher gereizt auf die durch den Journalisten geäusserten Vorwürfe und spielte vieles herunter. Sein Bild der USA ist - wie bei vielen Russen - von negativen Ereignissen und Tatsachen geprägt - die USA sei Schuld an der orangen Revolution in der Ukraine und der dadurch erfolgten Aufzwingung des Kapitalismus, die USA habe in den vergangenen Jahren zwei schlimme Kriege ausgelöst (wo ich jedoch auch zustimmen mag), die USA sei der alleinige Schuldige am Ausbruch des Krieges in Südossetien und Abchasien usw. Ich denke die Schuld an dieser stark einseitigen Meinung liegt vor allem bei den konservativen kremltreuen Medien, Pressefreiheit existiert zwar auf dem Papier, ist in der Praxis jedoch oft Wunschgedanke. Hat man einmal der Bevölkerung eine gewisse Meinung über einen anderen Staat oder eine gewisse Machtperson eingeprägt, so folgt sie von selbst dieser Meinung, da diese für sie ja selbstverständlich und richtig scheint. Ich möchte nicht sagen, dass die russischen Medien Unwahrheiten erzählen, oftmals werden jedoch Dinge anders geschildert, als sie wirklich sind, in dem man den Lesern und Zuschauern nur die halbe Wahrheit Zeit, was zu einer manipulierten Information führt und einer Falschinformation fast gleichkommen kann. Vielfach fehlt den Medien die Objektivität, es sollten nicht Ereignisse stark verurteilt oder gutgeheissen werden, sondern nur das beschrieben werden, was sich tatsächlich abgespielt hat. Die Interpretation und emotionale Färbung der Information sollte erst beim Konsument erfolgen, oder es müssen in einem Artikel oder Beitrag mehrere Informanten beigezogen werden.&lt;br /&gt;Diese Objektivität fehlt teilweise auch in der europäischen Medienwelt, ich möchte nicht allein die russischen Medien kritisieren, jedoch habe ich bemerkt, dass dieses Phänomen hier stärker auftritt als bei uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Beispiel: Im Vorfeld der amerikanischen Präsidentschaftswahlen schaut man in einer Nachrichtensendung auf die Amtszeit von George W. Bush zurück. Ich bin einverstanden, dass er vieles nicht so getan hat, wie es eigentlich für das Land und das Volk richtig gewesen wäre. Die Stichworte, welche in diesem Beitrag fielen, waren jedoch ausschliesslich negativer Natur: 2 begonnene Kriege (Afghanistan und Irak), Finanzkrise und die Aufzwingung des kapitalistischen Systems durch diplomatische Hilfe in der Ukraine (orange Revolution) und Georgien, eindrücklich verbildlicht durch den amerikanischen Union Jack, welcher sich in einer computeranimierten Landkarte über das Gebiet der Ukraine und Georgiens legt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar gibt es auch freiere Medien, gestern sah ich einen Wochenrückblick auf einem Privatfernsehsender, welcher Medwedews angekündigte politische Pläne, auch eher kritisch einstufte. Die grossen konservativen Medienhäuser erlauben sich jedoch solche Kritik eher selten. Somit ist ein grosser Teil der Bevölkerung eher einseitig informiert. Man spricht davon, dass man einen kapitalistischen Staat verhindern möchte, im Grunde genommen ist Russland zumindest vom alltäglichen Standpunkt her nicht weniger kapitalistisch orientiert als ein westeuropäisches Land. Bei älteren Menschen, wie beispielsweise bei meinem Lehrer Wladimir, hört man oft eine gewisse Sowjetnostalgie heraus. Der Satz "Vor der Perestrojka war xy ganz gut, und nach der Perestrojka war xy schlechter/anders" höre ich in Diskussionen über die russische Gesellschaft fast täglich. Die Sowjetunion bedeutete für viele Menschen damals eine gewisse Sicherheit, es gab zwar wenig, aber das was man hatte, war immer gleich und immer vorhanden. Diese Sicherheit wurde vielen durch den plötzlichen Umsturz nach dem Untergang der Sowjetunion genommen. Der Gedanke der freien Marktwirtschaft machte damals vielen Russen Angst, da sie mit der plötzlichen "Freiheit" nicht umzugehen wissten, weil sie es niemals gelernt hatten.&lt;br /&gt;Heute ist Russland offiziell eine präsidiale Republik mit einer demokratischen Verfassung, doch hinter dieser offiziellen Fassade ist noch vieles nicht so, wie es ein demokratisches System vorsehen würde. Eine Beseitigung dieser Probleme ist jedoch oftmals fast unmöglich, da die Bevölkerung so informiert wird, dass sie den Grund für ihre schwierigen Lebensumstände vor allem direkt beim Kapitalismus und der amerikanischen Welt sucht, und nicht zuerst die Probleme genauer analysiert, um zu merken, dass vor allem auch innenpolitisch und verwaltungsmässig vieles (noch) nicht so läuft, wie es eigentlich für das Volk gut wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze Thema ist zu komplex, um es in einem einzelnen Blogeintrag gut und umfassend zu beschreiben, dafür wären wohl dutzende von Seiten nötig. Ich möchte euch jedoch einen Eindruck darüber geben, wie die Berichterstattung und somit Information der Bevölkerung in Russland geschieht. Ich schaue selbst täglich Nachrichten und informiere mich auch sehr oft via Internet über westliche Medien und kann dabei oft eine unterschiedliche Sichtweise der Dinge beobachten, welche eigentlich nicht sein sollte. Ich denke jedoch, dass auch die westlichen Medien manchmal etwas zu einseitig berichten, wir haben dadurch auch ein eher zu negatives Bild von Russland und der hiesigen Politik. Jedoch entspricht die Realität leider doch eher unserer Sichtweise, was für die russische Bevölkerung natürlich schlecht ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Medien sollten informieren, und nicht propagandieren!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-5009514774091755133?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/5009514774091755133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=5009514774091755133' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5009514774091755133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5009514774091755133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/vor-der-perestrojka.html' title='Russische Medienwelt'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-773836971590128792</id><published>2008-11-10T11:05:00.004+08:00</published><updated>2008-11-10T11:59:01.488+08:00</updated><title type='text'>Мадагаскар 2 &amp; Джеймс Бонд</title><content type='html'>Wahrscheinlich könnt ihr den obigen Titel nur schwer entziffern und deuten, da die Beherrschung des kyrillischen Alphabets in Westeuropa nicht üblichen Fähigkeiten gehört. Ich habe als Titel die russischen Namen der zwei Filme gewählt, die ich in den vergangenen paar Tagen im Kino gesehen habe, nämlich "Madagaskar 2" und der neue "James Bond". Kinobesuche sind für mich im Vergleich zur Schweiz sehr günstig, somit kann ich auch oft gehen, ohne um das Saldo meiner Kreditkarte bangen zu müssen.&lt;br /&gt;Natürlich verstand ich noch nicht ganz alles, was die Schauspieler - oder animierten Figuren - miteinander Sprachen, doch mit Hilfe der bewegten Bilder verstand ich die Handlung eigentlich ziemlich lückenlos, was mich doch ziemlich freute. Beide Filme haben mir gut gefallen, Madagascar 2 entlockte auch mir viele Lacher, obwohl ich der russischen Sprache noch nicht ganz mächtig bin. Und im neuen James Bond Film kann man sich neben dem üblichen Gemetzel und unzähligen Verfolgungsjagden auch an einer aussergewöhnlich gut aussehenden ukrainischen Schauspielerin erfreuen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten verbrachte ich meine Zeit seit vergangenem Mittwoch relativ oft an der Uni - auch am Wochenende, da Wladimir noch einige ausgefallenen Unterrichtsstunden nachholen wollte, um unser erwünschtes Stundenpensum schlussendlich zu erreichen. Neben dem Russischunterricht unterrichtete ich auch in einigen Klassen. Besonders freute ich mich darüber, dass ich nun ab und zu Presseunterricht geben kann, das heisst ich wähle einen deutschprachigen Zeitungsartikel aus, den ich danach mit den Studenten lesen, analysieren und besprechen kann. Diese Arbeit gefällt mir sehr, da ich hier einerseits mein Interesse an gedruckten Medien ausleben kann und andererseits bei der Besprechung immer wieder über gesellschaftliche Unterschiede zwischen der Schweiz und Russland diskutieren kann, womit auch ich immer wieder neues lerne und erfahre. Weiter hatte ich wiederum die Möglichkeit, mich weiteren Gruppen vorzustellen und über die Schweiz zu erzählen und die zahlreichen Fragen der Studenten zu beantworten. Sie sind oftmals sehr interessiert, wie sich das Leben in Europa und insbesondere in der Schweiz für junge Leute wie mich und sie gestaltet. Dabei erfahre ich auch viel über die russische Jugend. Ich erachte diese Art von kulturellem Austausch als sehr wertvoll für beide Seiten, also für mich und für die russischen Studenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Arbeit an der Uni war ich auch sonst oft mit Studenten unterwegs, welche immer wieder gerne etwas mit mir unternehmen, da sie so die Gelegenheit haben, ihre Deutschkenntnisse anzuwenden. Ich wiederum, versuche dabei jeweils möglichst oft russisch zu sprechen, bin aber jeweils froh über die Möglichkeit, auf eine andere Sprache ausweichen zu können, wenn ich etwas Komplizierteres sagen möchte. Einmal war ich mit zwei Studentinnen der englischen Abteilung unterwegs, welche möglicherweise bald in die Schweiz reisen werden, um dort eine russische Freundin zu besuchen, da sprachen wir sogar fast ausschliesslich russisch, was auch ziemlich gut klappte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute hat Lenin wieder seine weisse Mütze angezogen - als ich aufwachte, lag bereits ziemlich viel Schnee draussen. Es hat den ganzen Morgen weitergeschneit, jetzt ist alles schön weiss! Muss wohl noch ein paar Fotos machen gehen später, bevor der Wind die weisse Pracht wieder wegfegt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-773836971590128792?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/773836971590128792/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=773836971590128792' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/773836971590128792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/773836971590128792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/2.html' title='Мадагаскар 2 &amp; Джеймс Бонд'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-6771907523030418357</id><published>2008-11-05T18:07:00.002+08:00</published><updated>2008-11-05T18:11:13.199+08:00</updated><title type='text'>GITARRE</title><content type='html'>Ich haette das fast vergessen zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ICH HABE JETZT EINE GITARRE!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem ganzen Monat ohne mein geliebtes Saiteninstrument hat mich eine Kollegin von der Uni von meinem Leiden erloest, und mir ihre Gitarre ausgeliehen. Sie spielt im Moment eigentlich nie und braucht sie darum nicht. Ich bin ihr sehr dankbar, dass jetzt meine unmusikalische Zeit ein Ende gefunden hat. JUHUU.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr mag ich heute nicht schreiben. Bin muede. Hatte 2 Doppelstunden russisch und danach habe ich noch im 1. Studienjahr unterrichtet. Und gegessen habe ich auch noch fast nichts.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-6771907523030418357?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/6771907523030418357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=6771907523030418357' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6771907523030418357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6771907523030418357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/gitarre.html' title='GITARRE'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-4756741539074673282</id><published>2008-11-05T17:16:00.006+08:00</published><updated>2008-11-05T17:58:25.284+08:00</updated><title type='text'>Endlich Farbe!</title><content type='html'>Ich habe es endlich geschafft, ein paar photographische Impressionen aus meiner neuen voruebergehenden Heimat hochzuladen, um sie euch jetzt hier zu zeigen. In Zukunft werde ich wohl oefters Fotos gleich zu den einzelnen Beitraegen hinzufuegen, da ich jetzt ein Internetcafe gefunden habe, wo ich gut Dateien hochladen kann.  Viel Spass beim Anschauen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206956_7503.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 356px; height: 534px;" src="http://photos-e.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206956_7503.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Auf dem Weg von Wien nach Moskau&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206957_7720.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206957_7720.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Daschas Geburtstag. Links aussen Dascha, und daneben meine Gastmutter Nina.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206958_7933.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 294px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206958_7933.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Hochzeitsgesellschaft vor dem Lenindenkmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206960_3137.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206960_3137.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Eine 8. Klasse der Schule 49. Im Hintergrund mein Lehrer Wladimir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206961_3380.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 419px; height: 279px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206961_3380.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Fussgaengerzone von Ulan-Ude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206963_3913.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206963_3913.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Mit Holzschnitzereien verziehrtes Haus in zentrumsnaehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206965_4432.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-f.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206965_4432.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unser Haus an der Moskovskaja Uliza&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206966_4695.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 419px; height: 280px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206966_4695.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Spielplatz vor unserem Haus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206967_4962.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206967_4962.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Unser Hauseingang. Das dritte Fenster von links im Erdgeschoss ist meines.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206968_5233.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-a.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206968_5233.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Im Kinderzentrum. Links Nina.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206969_5505.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206969_5505.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das schwarze Hausmonster Tschernowa&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206970_5767.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206970_5767.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Bahnhof von Ulan-Ude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206971_6036.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-d.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206971_6036.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Alte russische Dampflokomotive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206974_6847.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 420px; height: 280px;" src="http://photos-g.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206974_6847.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Maja und ich im Rollerdom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206975_7121.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 418px; height: 278px;" src="http://photos-h.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206975_7121.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schneeee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206977_7671.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 421px; height: 280px;" src="http://photos-b.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206977_7671.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Hafen. Auf der Selenga treibt schon ein bisschen Eis!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206978_7949.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 421px; height: 280px;" src="http://photos-c.ak.fbcdn.net/photos-ak-snc1/v370/113/52/1068373323/n1068373323_206978_7949.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Abendlicher Blick aus meinem Zimmerfenster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Mehr Fotos kommen sicherlich in baldiger Zukunft. Ich hoffe, dass diese Auswahl bereits einen ersten kleinen Eindruck meiner neuen Umwelt geben kann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-4756741539074673282?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/4756741539074673282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=4756741539074673282' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4756741539074673282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4756741539074673282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/endlich-farbe_05.html' title='Endlich Farbe!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2518999975649763088</id><published>2008-11-04T13:38:00.002+08:00</published><updated>2008-11-04T13:50:56.199+08:00</updated><title type='text'>Paarungswilliges KatzenMONSTER</title><content type='html'>Tschernowa, die schwarze Hauskatze meiner Gastfamilie, spielt seit 2 Tagen voellig verrueckt. Sie gibt staendig jammernde Laute von sich und ist extrem anhaenglich geworden. "Она хочет мужину", hat mir Nina erklaert. Sie will einen Mann. Toll. Leider lebt sie aber in einer Wohnung ohne paarungswillige Kater und kann auch nicht nach draussen gehen, was fuer sie natuerlich eine etwas unangenehme Situation ist.&lt;br /&gt;Darum braucht sie irgendeine Alternative, um ihre Willigkeit auszuleben. Die hat sie scheinbar gefunden: Sie reibt ihr Hinterteil an jeglichen Ecken und Kanten und mit grosser Vorliebe auch an meinem Fuss und gibt dabei schrecklich anmutende Paarungslaute von sich. Ich wusste bisher nicht, dass Katzen eine solche Notgeilheit entwickeln koennen. Aber es ist wohl so, man lernt staendig dazu.&lt;br /&gt;Jedenfalls wuerde mich diese Tatsache ja noch nicht extrem stoeren, man kann dieses Vieh auch ignorieren. Muehsamer wird es aber, wenn dieses Katzengetier seine Paarungslaute bereits um 7 Uhr morgens in meinem Schlafzimmer von sich gibt und einen am Ausschlafen hindert. Die Versuche, sie aus meinem Zimmer zu werfen, misslangen, da sich meine Tuer nicht ganz schliessen laesst und sie daher immer wieder zurueck kam. Ich haette dieses doofe Tier am liebsten aus dem Fenster geworfen oder in der Badewanne ertraenkt, aber man muss auch lernen, seine Agressionen in schwierigen Situationen zu zuegeln und nicht in affektartige Zustaende zu geraten. Jaja.&lt;br /&gt;Nach geschaetzten 40 Minuten wurde es ihr dann doch zu doof, und sie verliess endlich mein Zimmer und ich konnte noch ein paar Stunden schlafen. Ich hoffe nur, dass diese Paarungswilligkeit nicht mehr lange anhaelt, da da mag ich es lieber, wenn sie kratzt und beisst, als wenn sie mich fuer ihren idealen Liebhaber haelt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-2518999975649763088?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/2518999975649763088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=2518999975649763088' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2518999975649763088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2518999975649763088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/paarungswilliges-katzenmonster.html' title='Paarungswilliges KatzenMONSTER'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-8956549510136459865</id><published>2008-11-04T13:06:00.002+08:00</published><updated>2008-11-04T13:35:20.281+08:00</updated><title type='text'>Schneeballschlacht unter Lenins strengem Blick</title><content type='html'>Ich schreibe zwar fast taeglich begeistert wie ein kleines Kind ueber die immer wiederkehrenden Schneefaelle, gestern hat es jedoch endlich so richtig schoen geschneit. Den ganzen Tag durch. So wie wenn man im Winter in die Berge faehrt undso. Richtig kalt, Schnee auf allen Strassen und Plaetzen, herumrutschende Autos, richtig toll halt!&lt;br /&gt;Und das Beste war: Ich ging nicht alleine durch das Schneetreiben. Als ich morgens aufgewacht war - ungewoehnlich frueh fuer einen freien Tag, da mich die notgeile Hauskatze mit ihrem Liebesruf geweckt hatte - hatte ich eine SMS von Katja, einer Studentin aus dem 1. Studienjahr, bekommen. Sie wollte mich mit ihrer Klasse ins Kino einladen. Wir trafen uns in der Aula der Uni, wo mehrere Gruppen aus dem 1. Studienjahr fuer irgendeine Auffuehrung probten. Dabei lernte ich noch einige Englischstudenten kennen, wovon mich einer fragte, ob ich mit ihm irgendwann ins Musikgeschaeft mitkommen koenne. Er will sich eine E-Gitarre kaufen und hat irgendwie gehoert, dass ich auch Gitarre spiele. Natuerlich werde ich ihn beraten. Dann kann ich naemlich selbst auch wiedermal auf einer Gitarre herumhacken. Sehrgut! Irgendwann in den naechsten Tagen einmal, da das Geschaeft waehrend den Feiertagen geschlossen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir machten uns dann nach kurzem Warten auf den Weg ins Kino. Schnell merkten wir jedoch, dass heute nicht der richtige Tag fuer Madagascar 2 sei: Erstes Kino: Ueberfuellt mit kleinen Schulkindern. Zweites Kino: Ebenfalls. Gut. Dann halt ins Cafe. Wir bestellten Pizza und Milchshakes und sprachen in einem wilden Mix aus deutsch, russisch und Handzeichen. Dafuer, dass sie erst im ersten Jahr deutsch studieren, sprechen die meisten schon erstaunlich gut. Wobei etwa 80 % der Zeit Katja sprach, ein sehr kommunikatives Maedchen. Sie liebt Metalmusik und ihre Lieblingsband ist Rammstein. Natuerlich kennt sie alle ihre deutschen Texte auswendig. Auf dem Rueckweg zur Uni begannen sich irgendwann zwei aus der Gruppe mit Schnee zu bewerfen, was zu einer amuesanten Kettenreaktion fuehrte, welche schliesslich vor dem Lenindenkmal in einer wilden Schneeballschlacht ausartete. Die bald 18 jaehrigen Maedchen waren sich nicht zu Schade, ihr Makeup und ihre Frisur zu ruinieren, um kindlichen Unsinn zu veranstalten, was ich doch sehr toll fand, da in mir gewissermassen auch noch ein kleines Kind steckt, welches sich zwischendurch auch einmal austoben moechte. Schlussendlich verdiente mein Aeusseres durchaus die Bezeichnung Schneemann, mein Mantel war mit einer dicken weissen Schicht ueberzogen, und auch die anderen hatten einige Schneeduschen erhalten. Ich hatte jedenfalls schon laenger nicht mehr soviel Spass, haha!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube es ist doch besser, dass ich nun auch ein paar Gleichaltrige kenne, mit denen ich auchmal solche kindlichen Dinge tun kann. Vorher traf ich mich vorwiegend mit ueber 20 jaehrigen, wo man dann schlussendlich schon einen gewissen Unterschied merkt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-8956549510136459865?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/8956549510136459865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=8956549510136459865' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8956549510136459865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8956549510136459865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/schneeballschlacht-unter-lenins.html' title='Schneeballschlacht unter Lenins strengem Blick'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-3432741822716847262</id><published>2008-11-02T13:26:00.000+08:00</published><updated>2008-11-02T13:38:30.265+08:00</updated><title type='text'>Wer nicht hören will, muss fühlen.</title><content type='html'>Jaja, dieses alte Sprichwort hat schon manchmal recht. &lt;br /&gt;Meine Gastmutter machte mich heute morgen, als ich aus dem Haus ging, jedenfalls darauf aufmerksam, dass ich eine Mütze anziehen solle, da es draussen kalt sei. Ich widersprach ihr aber, und sagte, dass es heute verhältnismässig warm sei. Ich hatte nämlich nach dem aufstehen auf meinem Thermometer etwa -2 Grad abgelesen, was verhältnismässig garnicht sooo kalt ist. Und draussen lag eine etwa 5 cm hohe Schneesschicht, und ich dachte mir, dass es ja wenn es schneit, auch nicht extrem kalt ist, sondern nahe am Gefrierpunkt. &lt;br /&gt;Ich ging danach ohne meine tolle Mütze (so ein Retroteil mit grossem Ponpon (oder wie auch immer dieses doofe runde Wollballteil heisst); um ein bisschen Bergleratmosphäre in die russische Steppe zu bringen) aus dem Haus und erlebte gleich eine böse Überraschung: Draussen blies ein schrecklicher Wind und trug immer wieder Pulverschnee mit sich - vergleichbar mit der Situation an manchen Skitagen - und knallte diesen mit voller Wucht einem ins Gesicht. In einem Wort: Saukalt!&lt;br /&gt;Ich war jedoch schon spät dran und ging darum nicht mehr zurück nach Hause. Ausserdem wollte ich meine kleine Niederlage vor Nina nicht eingestehen. Also hiess es 15 Minuten leiden. Und nach einer weiteren Viertelstunde Unterricht war ich dann mehr oder weniger aufgetaut. Ich habe also gelernt: Nächstes Mal MIT Mütze, Kappe, Schapka, was auch immer aus dem Haus gehen. Ja, wäre wohl besser so. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun schaue ich mal, was ich heute noch so tolles machen könnte. Ich glaube ich schreibe mal Maja eine SMS, oderso. Und die nächsten zwei Tage sind bei uns Feiertage, also kein Unterricht und wahrscheinlich auch geschlossene Läden und so. Bin mir aber nicht sicher, denn hier hat sonst auch sonntags alles geöffnet. Mal schauen. Und am Dienstag, dem Tag der nationalen Einheit soll es irgendeine grosse Kundgebung vor dem Lenindenkmal geben. Werde wohl mal vorbeischauen, ist vielleicht noch spannend. Irgendwann gehe ich auch noch ins Kino, ich hatte gestern Unterricht mit dem 1. Studienjahr, die sind alle 17 jährig, also ein wenig jünger als ich. Sie wollen mal mit mir ins Kino, haben sie gesagt, oder sonst was machen. Ist auch gut so, nicht immer mit älteren etwas zu unternehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-3432741822716847262?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/3432741822716847262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=3432741822716847262' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/3432741822716847262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/3432741822716847262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/11/wer-nicht-hren-will-muss-fhlen.html' title='Wer nicht hören will, muss fühlen.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-731531766160479741</id><published>2008-10-31T14:41:00.000+08:00</published><updated>2008-10-31T14:49:59.349+08:00</updated><title type='text'>Schnee!</title><content type='html'>Ja, heute morgen hat es wiedereinmal geschneit. Aber nun am frühen Nachmittag ist alles wieder geschmolzen. Wie vergänglich die weisse Pracht doch sein kann. Schon seit 3 Tagen hat es morgens jedoch ein kleines bisschen Schnee, der aber leider immer wieder schnell dahinschmilzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Schweiz hat es auch geschneit, sie haben sogar irgendetwas in den Morgennachrichten von Radio Russia gebracht, irgendwas vonwegen Zürich und 20 Zentimeter, mehr habe ich leider nicht verstanden. Ein Blick auf die Tagi-Homepage hat das bestätigt. Schön. In der Schweiz hat es mehr Schnee als in Sibirien. Naja. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute Abend ist an der Uni irgendeine Halloweenparty. Mal schauen. Wenn mich jemand mitnimmt, gehe ich vielleicht da hin. Wäre sicherlich noch amüsant. Und ich habe schon einen Monat lang nicht mehr wirklich Party gemacht, was aber eigentlich auchmal gut ist. Maja hat gesagt, sie geht vielleicht hin, dann könnte ich mit ihr gehen. Sonst lerne ich halt russisch zu Hause... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde eigentlich gerne täglich irgendwelche tollen Fotos hinaufladen, aber irgendwie ist hier alles zu langsam. Naja, wenigstens könnt ihr hier lesen. Ist doch auch schön. Gestern habe ich begonnen, meinem Grossvater einen Brief zu schreiben. Sind schon 2,5 Seiten, und ich wüsste noch sehrviel zu schreiben. Aber alles muss man ja auch nicht in Worte fassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-731531766160479741?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/731531766160479741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=731531766160479741' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/731531766160479741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/731531766160479741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/schnee.html' title='Schnee!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-8870904361215897515</id><published>2008-10-29T14:35:00.000+08:00</published><updated>2008-10-29T15:00:57.931+08:00</updated><title type='text'>Rollerdom. Indiemusik.</title><content type='html'>Als ich gestern die Uni ohne grosse Pläne für den weiteren Tagesverlauf verliess, bekam ich eine SMS von Maja. Sie wollte mich zum Rollschuhfahren im Rollerdom einladen, da es ja am Sonntag nicht geklappt hatte. Ich freute mich über dieses spontane Angebot und sagte natürlich sofort zu. &lt;br /&gt;So fuhr ich mit Maja und Natascha, einer Freundin von ihr, die ich bisher noch nicht gekannt hatte, zum Rollerdom auf einem Hügel am Stadtrand. Unter Rollerdom muss man sich eine mittelgrosse Halle vorstellen, in der man mit gemieteten oder eigenen Inline Skates seine Runden drehen kann. Nicht so discomässig bunt wie in gewissen amerikanischen 80er-Jahre Filmen, aber wenigstens lief irgendwelche Bummbumm-Musik. Es machte jedenfalls grossen Spass, wiedermal Rollschuh zu fahren und ich war erstaunt darüber, dass ich sogar von früher noch einige Tricks wie Rückwärtsfahren oder enge Kurven fahren beherrschte. Zu meiner Freude fiel ich auch nie hin, wie es Maja gerne gesehen hätte, die zweimal auf dem Boden landete... Gegen Ende unserer Zeit machte sich jedoch ein Schmerz an meiner Fussohle bemerkbar, der stark auf die Bildung von Blasen schliessen lies. Ich hätte wohl die Schuhe eine Nummer kleiner nehmen sollen - denn als ich nach Hause kam, bevölkerte eine riesige Blase meinen rechten Fuss. Naja. Selber schuld... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dieser sportlichen Betätigung - ich kam zum ersten Mal seit Wochen wieder ein wenig ins Schwitzen - beschlossen wir, noch Pizza essen zu gehen. Auf dem Weg dahin lenkten wir unser Gespräch - ich versuchte russisch zu sprechen, Maja meistens deutsch und Natascha irgendwie englisch, jeder wollte seine Fremdsprachenkenntnisse anwenden - auf das Thema Musik. Natascha wollte wissen, was ich denn so höre. Mein schalkhaftes "ich höre nur klassische Musik" wollten sie mir nicht abnehmen, und so sagte ich ihnen ich höre "irgendwas mit Rock, so Independent undso". "Aha, meinst du INDIE? Solche Bands wie Arctic Monkeys, Strokes undso?", fragte darauf Natascha. Und ich konnte erfreut bejahen. Ich hätte nicht gedacht, dass die Globalisierung heute soweit reicht und die Namen von westlichen Indie-Grössen, wie ich sie auch oft höre, sogar hier im fernen Osten geläufig sind. Aber das Internet machte die Welt zu einem Dorf und ist auch hier immer gegenwärtiger, sonst könnte ich auch meine Zeilen hier nicht tippen und euch praktisch in Echtzeit aus meinem 7500km entfernten temporären Wohnort berichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war dann das Eis zwischen uns gebrochen und ich zeigte Natascha alle meine Bands auf meinem Ipod. Sie hatte wie es schien zwar noch nie ein solches Ding in ihren Händen gehalten, erkannte aber immer wieder ihr bekannte Gruppen und Interpreten. Das freute mich und zeigte mir, wie klein doch die Welt manchmal sein kann. Auch wenn hier keine Möglichkeit besteht, diese Bands live an Konzerten spielen zu hören und dies für viele auch ein Traum bleiben wird, ist die Musik an sich doch verfügbar und wird auch gehört. Auch viele populäre amerikanische Filme und Serien kennt man hier unter den Jugendlichen mit einer ähnlichen Selbstverständlichkeit wie in Westeuropa. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Somit ging wiederum ein sehr toller Tag zu Ende. Mittlerweile beginnt langsam die Anzahl an sehr guten Tagen die mühsamen Tage zu überbieten und die anfängliche dreiwöchige Durststrecke scheint beendet zu sein. Es ist mir klar, dass ich noch weiter mich um den Aufbau eines gewissen sozialen Netzwerkes bemühen muss und noch nicht "alles getan" ist, aber ich bin doch froh, dass nun diesbezüglich eine positive Entwicklung begonnen hat. Ich freue mich auf die nächsten drei Monate!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-8870904361215897515?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/8870904361215897515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=8870904361215897515' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8870904361215897515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8870904361215897515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/rollerdom-indiemusik.html' title='Rollerdom. Indiemusik.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-8491266375760780339</id><published>2008-10-28T13:30:00.000+08:00</published><updated>2008-10-29T10:50:37.699+08:00</updated><title type='text'>Kehlkopfgesang</title><content type='html'>Gestern hielt ich meine erste Stunde als Deutschlehrer - oder sowas ähnliches - an der deutschen Fakultät der Uni. Ich hatte  eine Gruppe von nur drei Studentinnen, eigentlich sind es vier, aber eine von ihnen hat gerade ein Kind bekommen und möchte nun von zu Hause aus studieren. Jedenfalls war die Atmosphäre in der Stunde sehr locker, ich liess sie zuerst ein wenig über die Biographie Dürrenmatts erzählen, welche sie auf diese Stunde gelesen hatten. Danach widmeten wir uns gemeinsam der Lektüre und hielten immer wieder kurz inne, um Auffälligkeiten und inhaltliche Veränderungen miteinander zu besprechen. Die Arbeit mit ihnen ist für mich sehr angenehm, da sie auch wirklich einen starken Lernwillen zeigen und ziemlich motiviert sind. Weiter entsteht durch die Gleichaltrigkeit eine entspannte Atmosphäre zwischen mir und den Studentinnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Abend hatte mir Nina Karten für ein Konzert einer traditionellen Musikgruppe aus Tuwa besorgt, die eine spezielle Gesangsart - den Kehlkopfgesang - beherrschen. Ich kam bereits vor einigen Tagen an der Kulturakademie in den Genuss einer kurzen Kostprobe dieser Gesangstechnik. Klingt im ersten Moment ziemlich fremdartig, schnell entfaltet sich jedoch bedingt durch die Resonanz, welche der Sänger im Bauchraum erzeugt, eine unglaublich schöne gesättigte Wärme, welche einen ganzen Raum zu füllen vermag. &lt;br /&gt;Ich freute mich also ziemlich auf dieses Konzert. Da Nina kurzfristig anderes vor hatte, ging ich mit Dascha dorthin, und ich hatte kurzzeitig schon Angst, dass wir wieder nicht wirklich miteinander reden könnten, wie es früher oft der Fall war, seit sie beschlossen hatte, mit mir nur noch russisch zu sprechen. Ich hatte dabei jeweils eine gewisse Hemmschwelle sie anzusprechen, da sie irgendwie wenig Rücksicht auf mein schlechtes Sprachverständnis nahm und mich auf russisch mit schwierigen wörtern und im normalen schnellen gesprächstempo volltextete. Darum hatte sich leider in den vergangenen Tagen eine gewisse Distanz aufgebaut, die jedoch glücklicherweise auf dem Weg zum Konzert endlich wieder abbrach. &lt;br /&gt;Wir kamen schnell in ein Gespräch über unsere unterschiedlichen Lebensumstände - sie in Russland und ich in Westeuropa - und sie erzählte mir einiges über ihre Arbeit in einem Cafe und über ihre geplante Reise nach China (Wellnessurlaub undso mit Freundinnen, da dort vieles billig ist). Die meiste Zeit sprachen wir russisch, aber zwischendurch auch wieder deutsch, wo es nicht mehr ging. Ich glaube wir können nun offener aufeinander zugehen, und uns nicht einfach durch eine schicksalshafte Wendung unter gleichem Dach lebend betrachten. Ende der Eiszeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Konzert war wunderbar. Die vier Sänger von asiatischer Abstammung vermochten mit ihren traditionellen Instrumenten und ihren fabelhaften Stimmen, eine in gewisser Hinsicht fast sphärische Musik erklingen zu lassen, was ich ausserordentlich mag. Gleichzeitig spielten sie auch immer wieder stark rythmische Stücke, welche das Publikum regelmässig zu Begeisterungsrufen bewegten - teilweise erinnerte es mich schon fast an ein heimisches Popkonzert. Das Ganze endete in einer wilden Fusion aus traditioneller Musik und Blues, welche durch das dazukommen eines Gitarristen und eines Mundharmonikaspielers zu stande kam. Genial! Ich muss mich nach CDs mit solcher Musik umschauen, oder am besten noch ein Konzert dieser Gruppe schauen gehen. Mal sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, wiederum ein rundum guter Tag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-8491266375760780339?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/8491266375760780339/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=8491266375760780339' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8491266375760780339'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/8491266375760780339'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/kehlkopfgesang.html' title='Kehlkopfgesang'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-1044065250299219960</id><published>2008-10-26T14:36:00.005+08:00</published><updated>2008-10-26T15:21:39.908+08:00</updated><title type='text'>Besuch aus Irkutsk</title><content type='html'>Gestern hatte ich einen supertollen Tag. Alles begann wie gewoehnlich mit dem morgendlichen Russischunterricht an der Uni. In der Pause merkte ich, dass es fuer einen Samstagmorgen im Lehrerzimmer ungewoehnlich hektisch zu und her ging, man machte mich dann darauf aufmerksam, dass dieses Wochenende zwei Gaeste aus Deutschland anwesend seien, die hier einen Deutschtest durchfuehren, an dem ausgewaehlte Studentinnen teilnehmen koennen. Bei einem guten Testergebnis winkt ihnen die Chance, waehrend 3 Monaten bis zu mehreren Jahren in Deutschland deutsch zu studieren.&lt;br /&gt;Man sagte mir, dass ich am Nachmittag mit den Gaesten auf eine Stadtfuehrung mitkommen koenne, was ich dann natuerlich auch gerne tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es zeigte sich dann, dass es sich nicht um eine streng organisierte Fuehrung handelte, was in Nachhinein betrachtet sogar positiv fuer mich war. Zwei Studentinnen aus dem 4. Studienjahr, Maja und Mascha, waren von ihrer Lehrerin gebeten worden, die deutschen Gaeste etwas herumzufuehren. Wir gingen zuerst zum Bahnhof, wo Sascha und Jenny, die deutschen Gaeste, ihr Zugticket fuer die Rueckfahrt nach Irkutsk am Montag kauften. Ich kam mit Maja und Mascha schnell ins Gespraech (auf deutsch, mein russisch reicht noch nicht wirklich fuer ausgedehnte Sprechorgien) und sie waren mir sofort sympathisch. Es lief nicht wie ein ich-bin-ein-Fremder-aus-einem-fernen-Land-und-ihr-sollt-mir-jetzt-erklaeren-wer-ihr-seid-und-was-ihr-macht-Gespraech ab, wie es bis jetzt oftmals der Fall war, wenn ich auf neue junge Menschen traf, sondern vielmehr wie eine normale Unterhaltung zwischen jungen Menschen. Auch die deutschen Gaeste erwiesen sich als sehr sympathisch. Die beiden ungefaehr Dreissigjaehrigen leben nun seit dem 1. September fuer 5 Jahre in Irkutsk, wo sie an verschiedenen Universitaeten als Lektoren der deutschen Sprache arbeiten.&lt;br /&gt;Vom Bahnhof aus fuhren wir mit der Marschrutka zum einem Dazan (buddhistisches Kloster), welches wunderschoen auf einem Huegel gelegen ist, von wo aus man wunderbar die ganze Stadt ueberblicken kann. Ich war bereits ganz zu Beginn meiner Zeit in Ulan-Ude dort, diesmal waren aber das Wetter und die Begleitung viel angenehmer.&lt;br /&gt;Als wir die Rueckfahrt in die Stadt antreten wollten, bemerkte Maja, dass sie ihr Portmonee bei der Hinfahrt in der Marschrutka liegengelassen hatte. Alles Suchen in den noch da stehenden Marschrutkas half nichts - unsere war wohl schon wieder abgefahren. Zum Glueck hatte Maja jedoch nicht allzu viel Geld dabei gehabt, nur der Verlust ihrer Bankkarte war aergerlich.&lt;br /&gt;Als Ausklang des Tages machten wir es uns im Stadtzentrum in einem Cafe gemuetlich und fuehrten spannende Gespraeche ueber Russland, die deutsche Sprache und vieles mehr. Sascha und Jenny versprachen mir, dass ich mich jederzeit bei ihnen melden koenne, falls ich einmal die Stadt Irkutsk besuchen moechte, was ich sicherlich auch tun werde. Maja wollte mich fuer den heutigen Sonntag zum Rollschuhfahren in einem Rollerdom einladen - so wie man es aus den amerikanischen Filmen kennt. Heute morgen musste sie jedoch feststellen, dass sie ja gar kein Geld hatte ohne ihre Bankkarte, und so mussten wir unseren Ausflug auf ein anderes Mal verschieben.&lt;br /&gt;Trotzdem bin ich sehr froh, endlich ein zwei Freundinnen gefunden zu haben, welche mir sympathisch sind und welche ich auch gerne ab und zu in meiner Freizeit treffen werde. Maja gab mir auch ihre Handynummer und bot mir an, mir bei Problemen zu helfen und auch ab und zu etwas mit mir zu unternehmen, wenn sie Zeit hat. Unter der Woche wohl eher weniger, denn wie ich erfuhr, haben die Studentinnen taeglich 3-4 Doppelstunden Unterricht plus Hausaufgaben, was im Vergleich zu unseren Verhaeltnissen doch extrem viel ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin gluecklich, mehrere sehr nette Menschen kennengelernt zu haben und freue mich nun auf naechste Woche. Morgen Montag werde ich erstmals mit den Studentinnen zusammen arbeiten. Wir werden zusammen Duerrenmatts "Besuch einer alten Dame" lesen, analysieren und besprechen. Am Dienstag bin ich zum Presseunterricht eingeladen worden, wo ich mit den Studentinnen Artikel aus der deutschsprachigen Pressewelt besprechen werde, was mir in Anbetracht meines journalistischen Interesses natuerlich sehr gefaellt.&lt;br /&gt;Ausserdem hat mir eine Freundin von Dascha, die ebenfalls deutsch studiert noch einen uebersetzten Text fuer ein Reisebuero zur Korrektur gegeben. Ich helfe gerne bei solchen Beduerfnissen aus, da mir diese Aufgabe nicht sehr schwer faellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, es wird mir also in naher Zukunft wohl nicht langweilig werden, und auch die menschlichen Kontakte werden langsam enger und verbindlicher, was mein allgemeines Befinden sehr verbessert. Und ueber die Moeglichkeit, in ein paar Wochen nach Irkutsk fahren zu koennen, freue ich mich auch sehr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bezueglich Fotos muss ich euch leider noch etwas auf spaeter vertroesten. Momentan funktioniert das Internetcafe mit der besten Verbindung irgendwie nicht und es ist sonst schwierig, eine Moeglichkeit zum Hochladen von Dateien zu finden. Ich werde jedoch versuchen, bis Ende Monat irgendwie eine Moeglichkeit zu finden, ein paar Bilder zu praesentieren, kann aber leider noch nichts versprechen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-1044065250299219960?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/1044065250299219960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=1044065250299219960' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1044065250299219960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/1044065250299219960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/gestern-hatte-ich-einen-supertollen-tag.html' title='Besuch aus Irkutsk'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-4361985290289117752</id><published>2008-10-23T15:41:00.002+09:00</published><updated>2008-10-23T15:59:23.868+09:00</updated><title type='text'>PAVEMENT zum Frühstück.</title><content type='html'>Zu Hause erfordern die modernen Kommunikationsmittel wie Internet oder Mobiltelefonie oftmals eine staendige Erreichbarkeit und Bereitschaft, auf Kontaktversuche durch Freunde und Bekannte unmittelbar zu antworten. Ich schaetzte zu Hause diese Moeglichkeit der staendigen Erreichbarkeit und dem staendig geoeffneten "Tor zur grossen weiten Welt" eigentlich sehr, merke nun aber, dass es auch gut sein kann, nicht immer in den Genuss dieser Moeglichkeiten zu kommen.&lt;br /&gt;Ich gehe momentan einmal im Tag ins Internet und checke meine Emails, beantworte die wichtigsten gleich oder warte ein 1-2 Tage auf die Beantwortung. Die restliche Zeit beschaeftige ich mich momentan vor allem mit mir selbst.&lt;br /&gt;Musik ist fuer mich hier sehr wichtig, da sie fuer mich ein Stueck Heimat und Geborgenheit, in der oftmals doch noch sehr fremden Stadt fernab der Schweiz bedeutet. Eine Welt, in die ich mich zurueckziehen kann, wenn mir wie zum Beispiel gestern fuer kurze Zeit alles, was ich tue irgendwie falsch erscheint, da ich die hiesige Welt noch nicht genau verstehe.&lt;br /&gt;Ich habe aber nun auch endlich genuegend Zeit, mich genauer damit auseinanderzusetzen und nicht staendig von einem Song zum naechsten zu skippen, da ich ja moeglichst viel gehoert haben moechte. So entdecke ich nun hier fast taeglich auf meinem Ipod neue Musik, die ich vorher nie wirklich beachtet hatte. Gewisse Bands versinnbildlichen durch ihre Lieder und ihren Stil auch ziemlich genau, was ich hier manchmal fuehle und bieten so den idealen Hintergrundsoundtrack zu dem, was ich hier taeglich erlebe. Ich waere wohl sehr verloren hier, wenn ich hier ohne Musik ausharren muesste, da sie fuer mich sehr viel bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Band habe ich hier besonders lieben gelernt: PAVEMENT! Irgendwie passt diese Musik perfekt. Kernig und roh, manchmal ziemlich kuehl, aber doch irgendwie Sicherheit bietend. Hoert euch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Crooked Rain, Crooked Rain&lt;/span&gt; an, falls ihr dieses Album noch nicht kennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch lesen kann ich hier viel bewusster. Mein Vater hat mir vor meinem Abflug ein kleines Buechlein von Paulo Coelho mitgegeben - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Das Handbuch des Kriegers des Lichts&lt;/span&gt; - und ich bin ihm sehr dankbar dafuer. Dieses Buch steckt voller kleiner und grosser Weisheiten ueber das Leben, die ich hier gut gebrauchen kann. Und ich habe auch viel Zeit, um darueber sinnieren WER wohl ich bin, WAS ich will und WOHIN ich wohl gehen werde in meinem Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke, Papa.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-4361985290289117752?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/4361985290289117752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=4361985290289117752' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4361985290289117752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4361985290289117752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/pavement-zum-frhstck.html' title='PAVEMENT zum Frühstück.'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-5659959196044431847</id><published>2008-10-21T12:52:00.002+09:00</published><updated>2008-10-21T13:04:09.025+09:00</updated><title type='text'>Телефон работает!</title><content type='html'>Ja, mein Handy funktioniert endlich!&lt;br /&gt;Bis dahin hat es mich einiges an Aufwand gekostet, meine neue russische Sim-Karte zum laufen zu bringen. Ich verstand beim Kauf zusammen mit Dascha mehr schlecht als recht, wie ich dieses Teil nun aktivieren sollte, und versuchte es einfach so, wie ich es verstanden hatte. Dascha wollte mir das Ganze auch nicht auf deutsch erklären, da sie ihrem Versprechen, mit mir NUR russisch zu sprechen treu bleiben wollte.&lt;br /&gt;Irgendwie ging dabei wohl etwas schief, denn auch nachdem ich verhältnismässig viel Guthaben auf mein Handy geladen hatte, funktionierte es immer noch nicht. Eine strenge russische Tonbandstimme erklärte beim Versuch, jemanden anzurufen jeweils, ich solle eine Hotline kontaktieren. Ich wartete ein paar Tage, bis mir es mir gester schliesslich zu doof wurde, und ich meinen ganzen Mut sammelte und mich trotz meinen spärlichen Sprachkenntnissen alleine ins Telefongeschäft begab. Es kostet mich jeweils einiges an Überwindung alleine in ein Geschäft oder ähnliches zu gehen, wo ich die Verkäufer etwas fragen muss, um das zu bekommen, was ich will, da ich ständig im Hinterkopf habe, dass sie mich möglicherweise nicht verstehen werden - oder ich sie nicht. Diese Angst ist eigentlich unbegründet, da ich mich bis jetzt immer irgendwie mit dem Personal verständigen konnte.&lt;br /&gt;Jedenfalls rief dann die Verkäuferin für mich bei dieser Hotline an und schliesslich funktionierte die Sim-Karte zu meiner Freude auch tatsächlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern hat es auch zum ersten Mal richtig geschneit. Leider war es noch ein zwei Grad zu warm, darum blieb der Schnee nicht wirklich für länger Zeit liegen. In den nächsten Tagen soll es aber vermehrt schneien und dann wird hoffentlich die Stadt auch von einer weissen Puderschicht überzogen. Im Moment ist alles etwas zu grau - wie man es auch von der Schweiz im Winter gut kennt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-5659959196044431847?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/5659959196044431847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=5659959196044431847' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5659959196044431847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5659959196044431847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/blog-post.html' title='Телефон работает!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-6318989263950904885</id><published>2008-10-20T14:34:00.002+09:00</published><updated>2008-10-20T15:13:01.734+09:00</updated><title type='text'>Kulturakademie</title><content type='html'>Da ich nun in der vergangenen Woche auch Samstag zur Uni ging, und am Sonntag mit Nina abgemacht hatte, mit ihr ins Kinderzentrum zu gehen, wo sie sonntags arbeitet, konnte ich nicht wie ueblich einen freien Tag geniessen, was mir jedoch auch voellig egal war. Ich bin immer froh, wenn sich wieder eine neue Situation ankuendigt, da mit sich mit der Zeit doch eine Art Alltagstrott einschleicht. Ich bin die meiste Zeit ausserhalb der Uni alleine unterwegs, da man bedingt durch die neue Umgebung der fremden grossen Stadt und die noch vorhandene Sprachbarriere nicht sofort neue Kollegen und Freunde finden kann.&lt;br /&gt;Daher bin ich immer froh, unter die Leute zu kommen. Am Sonntag nahm mich meine Gastmutter wie gesagt mit ins Kinderzentrum. Dort haben kleine Kinder die Moeglichkeit, einen spielgruppenaehnlichen Unterricht zu besuchen, wo ihnen auf einfache spielerische Art bereits gewisse vorschulische Kenntnisse vermittelt werden. Es gibt Musikunterricht, wo die Kinder singen und sich erste Rythmuskenntnisse aneignen. Ausserdem gibt es wie auch bei uns ueblich immer wieder Bastelunterricht oder die Moeglichkeit, sich auszutoben. Ebenfalls in diesem Zentrum wird aelteren Kindern Logopaedie- oder Psychologietherapie erteilt.&lt;br /&gt;Ich verfolgte das Treiben gespannt und stellte mit einer gewissen Freude fest, dass die Kinder auch hier bereits frueh gefoerdert werden, was sicherlich dienlich ist fuer ihre spaetere Entwicklung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ging ich wie ueblich morgens zur Uni und ging dann auf Einladung von Nina mittags zur Kulturakademie, wo sie unter der Woche als Psychologielehrerin arbeitet. Beim Warten in der Eingangshalle fielen mir die verschiedenen Kleidungsstyle der Studenten auf, die sich wie auch bei uns ueblich, teilweise nach ihren musikalischen und kulturellen Vorlieben richteten. So erblickte man beispielsweise Hip-Hopklamotten, in Springerstiefel und schwarze Maentel gekleidete Gothicliebhaber oder andere allesamt ziemlich schoene junge Menschen, die sich Muehe gaben, durch ihr Outfit ein gewisses Stilbewusstsein auszustrahlen.&lt;br /&gt;Im Innern des Gebaeudes zeigte mir Nina dann kurz einige der verschiedenen Raeume und ueberliess mich dann einem ihrer Studenten, der gerade keinen Unterricht hatte. Er heisst Artjosch und ist 23 Jahre alt. Ich sprach viel mit ihm, oder versuchte es zumindest so gut es eben mein russisch zuliess, und erlebte ihn als sehr netten jungen Mann. Er zeigte mir unter anderem auch eine spezielle Art von Gesang, die er hier an der Akademie praktiziert. Eigentlich stammt er aus einer anderen Region Sibiriens in der Naehe von Tuwa, ebenfalls in Sibirien. Dort gehoert diese Art von Gesang zum Brauchtum des Volkes. Es wird auch eine andere Sprache gesprochen, so dass er als er nach Ulan Ude kam, zuerst russisch lernen musste, obwohl er eigentlich die russische Staatsbuergerschaft besitzt. Er spielt auch sehr gut Klavier und interessiert sich fuer Musik im Allgemeinen, also zeigte ich ihm einige meiner Aufnahmen von mir und Toni auf meinem Ipod (auch bekannt als Spiced Tofu, die zukuenftig beste Band im Erdkreis. oderso.), die im auch einigermassen gefiehlen.&lt;br /&gt;Beim Thema Familie erklaerte er mir, dass er bereits verheiratet sei und einen 2 jaehrigen Sohn habe, der jedoch nicht in Ulan-Ude, sondern zu Hause bei seiner Tante lebt. Artjosch lebt mit seiner Frau im Studentenheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erlebte diesen Kontakt als sehr interessant und war ausserdem zufrieden, dass wir uns auf russisch einigermassen so verstaendigen koennen, dass wir uns gegenseitig - auf einem einfachen Niveau - verstanden. Nina stellte mich ausserdem einer weiteren Studentin vor, die an der Akademie ein traditionelles Hackbrettaehnliches Instrument praktiziert und ebenfalls sehr sympathisch ist. Nina bemueht sich auch ein wenig darum, dass ich viel Kontakt zu ihren Schuelern oder anderen Jugendlichen habe, damit ich mich moeglicherweise auch mit einigen von ihnen anfreunde. Ich finde das sehr gut, bin mir jedoch auch bewusst, dass man Freundschaften nicht erzwingen darf und kann, bin jedoch optimistisch, dass ich bald in meiner Freizeit weniger oft alleine durch die Stadt streifen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen gehe ich mit meiner Gastmutter Tschaikowskis "Schwanensee" mit Ballett schauen, worauf ich mich sehr freue, da mir dieses Stueck ziemlich gut gefaellt, soweit ich mich erinnern kann. Es ist mittlerweile auch nicht mehr ganz so warm wie zu Beginn meiner Anwesenheit, langsam bereitet der Winter seinen Einzug vor, wie es mir scheint. Es soll auch bald schneien, wenn man den Wetterprognosen Glauben schenken darf. Ich werde also bald meinen dicken Mantel hervorholen muessen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-6318989263950904885?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/6318989263950904885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=6318989263950904885' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6318989263950904885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6318989263950904885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/kulturakademie.html' title='Kulturakademie'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-6995867398610355704</id><published>2008-10-17T16:06:00.003+09:00</published><updated>2008-10-17T16:14:14.948+09:00</updated><title type='text'>Gitarrenhaendler, ihr seid Schweine!</title><content type='html'>Oder eben auch nicht... Tocotronic haben auch nicht immer recht. Jedenfalls bin ich gerade sehr gluecklich, da ich heute nach einer 2 woechigen Zwangspause endlich wieder einmal eine Gitarre in meinen Haenden hielt.&lt;br /&gt;Ich habe heute nach der Uni beschlossen, noch einmal in den Musikladen zu gehen, in dem ich bereits einmal kurz war, und diesmal zu fragen, ob ich ein wenig auf einer der Gitarren spielen koenne. Ich ging also da hin und durfte mir auch prompt eine Gitarre nehmen und darauf rumklimpern. Wegen nicht vorhandenem Stimmgeraet stimmte ich sie nach meinem Gehoer, was sogar erstaunlich gut herauskam und spielte so meine ueblichen Melodien und Akkordfolgen vor mich hin. Schliesslich blieb ich ganze 20 Minuten dort, bevor ich uebergluecklich wieder in die Kaelte entschwand.  Ich werde von nun an wohl oefter mal dort hineinschauen und ein wenig spielen, denn es scheint die Verkaeufer ueberhaupt nicht zu stoeren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apropos Kaelte. Naechste Woche soll es nachts bereits bis zu -20 Grad kalt werden, wie ich heute im Lehrerzimmer vernahm. Ich muss also langsam auf meinen waermeren Mantel umsteigen, aber ich denke ich werde es gut ueberstehen, soooo schlimm kann es schon nicht sein!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-6995867398610355704?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/6995867398610355704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=6995867398610355704' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6995867398610355704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6995867398610355704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/gitarrenhaendler-ihr-seid-schweine.html' title='Gitarrenhaendler, ihr seid Schweine!'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-4425895917169302304</id><published>2008-10-17T13:42:00.002+09:00</published><updated>2008-10-17T14:00:39.356+09:00</updated><title type='text'>Polizeiparade</title><content type='html'>Bevor ich gestern die Wohnung verliess, überlegte ich mir eine Zeit lang, ob ich meine Kamera in die Stadt mitnehmen sollte oder nicht. Ich entschied mich dagegen, was ich später bitter bereute.&lt;br /&gt;Nach dem üblichen Tagesprogramm, also Unterricht mit Wladimir und herumspazieren in der Fussgängerzone mit anschliessendem Besuch im Internetcafe, kam ich auf dem Rückweg wie üblich am grossen Sowjetplatz vorbei, wo auch wie früher schon erwähnt, die Hochzeitspaare hinzukommen pflegen. Bereits am Morgen war mir aufgefallen, dass an Stelle der üblicherweise um den Platz parkierten Autos einige Verkehrspolizisten standen und die Plätze freihielten. Ich dachte mir dabei, dass wohl später irgendein Anlass auf dem Platz stattfinden würde.&lt;br /&gt;Als ich nun wieder zum Platz kam, standen auf dem Platz schön aufgereiht und nach Einheiten in Blöcke eingeteilt ein paar hundert Polizisten. Neben normalen Polizeibeamten sah man Hundeführer, irgendwelche stärker Bewaffneten Spezialeinheiten und weitere Unterscheidungen zwischen den verschiedenen Einheiten. Sie lauschten den Worten ihres Kommandanten, der erstaunlich unmilitärisch zu ihnen sprach. Anschliessend wurden einige ausgewählte Polizisten mit einer Urkunde und einem Orden geehrt - wohl für ihre besonderen Leistungen im Polizeidienst. Nach diesem Prozedere erschallte vom Band laute Marschmusik, worauf die einzelnen Einheiten geschaffelt in verschiedene Richtungen wegmarschierten.&lt;br /&gt;Alles wurde gefilmt und man achtete minutiös darauf, dass die richtigen Posen für die Kameras eingenommen wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstand das ganze Prozedere nicht so ganz genau und fragte mich dabei nach dem genauen Sinn und Zweck dieser Übung - wohl eine Art Machtdemonstration. Man erkannte trotz der pompös inszenierten Stärke und Macht gewisse Schwächen, die offenlegten, dass auch diese Polizisten nur Menschen sind. So marschierten nicht Alle genau im Rythmus, einzelne mussten vereinzelt kleine Zwischenschrittchen einlegen. Genau dieses Phänomen der Demonstration von Stärke bei gleichzeitigem Vorhandensein von normaler menschlicher Schwäche erlebt man in Russland oft. Gegegen aussen will man stärker wirken, als man eigentlich ist oder sein kann. Dadurch erhofft man sich Ruhm, Ehre und Ansehen, was in dieser Gesellschaft einen noch etwas stärkeren Stellenwert zu haben scheint.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-4425895917169302304?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/4425895917169302304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=4425895917169302304' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4425895917169302304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4425895917169302304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/polizeiparade.html' title='Polizeiparade'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-9031436790881566882</id><published>2008-10-14T12:47:00.002+09:00</published><updated>2008-10-14T13:20:28.033+09:00</updated><title type='text'>Fassade und Realität</title><content type='html'>Im Einzelunterricht mit Wladimir Iwanowitsch kommt es immer wieder vor, dass wir für eine Weile vom Thema des Lehrmittels abschweifen und über die Unterschiede zwischen meiner - der schweizerischen, europäischen - und seiner - der russischen - Kultur zu sprechen kommen. Ich erklärt ihm dabei Bräuche und Eigenheiten, die er auf Fotografien aus der Schweiz gesehen hatte und nicht genau verstand. So zum Beispiel der alljährlich am Zürcher Sechseläuten verbrannte Böögg oder traditionell urschweizerische Sportarten wie Unspunnensteinwerfen, Schwingen oder Fahnenschwingen. Er ist dabei jeweils sehr interessiert und ich selbst bin manchmal erstaunt, wie viel von diesen Bräuchen ich trotz meinem eigentlich Desinteresse kenne.&lt;br /&gt;Nun kam in unserem Lehrmittel das Thema Wohnen vor. Dieses Stichwort verleitete Wladimir Iwanowitsch (ich schreibe absichtlich jeweils den Vornamen und den Vatersnamen, da sich dies anders als bei uns üblich ist) dazu, mir die russische Gesellschaft etwas besser zu erklären, beziehungsweise mich auf die herrschenden Probleme aufmerksam zu machen. Als bereits etwas älterer Herr hat er die Zeit des Umbruchs in Russland, die Perestrojka, selbst als Erwachsener erlebt. Er zeigte mir anhand von Beispielen auf, dass unser harmonisiertes Bild aus westlicher Sicht, die wir die Perestrojka fast ausschliesslich als positive Demoktratisierung und Befreiung aus den Klauen des Kommunismus ansehen, doch etwas zu einseitig und teilweise schlichtwegs falsch ist. Zu aller erst kann man das heutige Russland noch keineswegs als eine gesunde Demoktratie bezeichnen. Vielmehr fühlen sich die Leute, welche es durch Glück oder harte Arbeit geschafft haben, ein kleineres oder grösseres Vermögen anzuhäufen, zwar frei und sehen sich in dieser Hinsicht auch als Teil eines demokratischen Gefüges, verhalten sich aber durch diese Haltung bedingt eigentlich sehr egoistisch und verstehen unter Demokratie vor allem, dass sie für sich selbst alles kaufen können, was sie wollen und somit eine freie Wahl haben. Dies führt jedoch häufig zu starkem Egoismus seitens der Reichen und Neureichen, was den Missmut in der Bevölkerung ihnen gegenüber verstärkt und eine Demokratisierung nach dem Prinzip der Chancengleichheit verhindert.&lt;br /&gt;In der breiten Bevölkerung sieht die Lage nämlich ganz anders aus. Die Menschen sind zwar seit der Perestrojka grundsätzlich frei, haben aber gar keine Möglichkeit mehr diese Freiheit auszukosten. Vielmehr ist das Leben der meisten "einfachen" Leute von ständiger Arbeit oder der Suche nach Arbeit geprägt. Meine Gastmutter arbeitet beispielsweise 7 Tage pro Woche. Sie hat etwa 3 verschiedene Beschäftigungen, welchen sie als Psychologin - in unserer europäischen Gesellschaft ein eher gut Bezahlter Mittelklassenjob - nachgeht. Trotzdem beklagt sie sich über die ständige durch die Inflation bedingte Teuerung der Produkte. Darum ist sie auch froh über den finanziellen Zustupf, den ihr meine Anwesenheit bei ihr in der Wohnung bringt.&lt;br /&gt;Auch die Altersvorsorge ist heute in Russland desolat. Mit einer Rente, die knapp die Wohnungsmiete deckt, würde mein Lehrer wohl kaum ein einigermassen angenehmes Leben führen können. Darum arbeitet er immernoch, obwohl er mit seinen 67 Jahren eigentlich schon länger pensioniert wäre. Er ist sehr froh über diese Möglichkeit, da ansonsten sein Lebensstandart massiv sinken würde.&lt;br /&gt;Auch die bei uns übliche Situation, dass Jugendliche mit 20 oder etwas mehr Jahren bereits von zu Hause in eine WG oder ähnliches ziehen, findet sich hier kaum. Der Arbeitsmarkt bietet praktisch keine Jobs für Studenten, die Arbeitslosigkeit ist ohnehin hoch, Wohnungsmieten sind unverhältnismässig teuer, so bleibt den Jungen nur übrig, weiter zu Hause zu wohnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese und noch viel mehr Probleme, waren durch die strenge Regulierung während der Sowjetzeit weniger oder gar nicht vorhanden. Klar war man an sich weniger frei als heute, hatte in den Läden nicht die freie Auswahl, die man heute hat. Trotzdem herrschte damals eine gewisse Sicherheit, die nun vielen Russen fehlt. Nach der plötzlichen Demokratisierung mit der Perestrojka klappte die praktische Umsetzung vielerorts nicht, da sich die Bevölkerung gar nicht darauf vorbereiten konnte und somit nicht wusste, wie man damit richtig umgehen sollte. Momentan herrscht in Russland eine Scheindemokratie, vieles ist unklar und in ständigem Wandel, vielen fehlt ein sicherer Pol im Staat. Vielmehr scheint das Land und die Gesellschaft irgendwie vor sich her zu schlittern - mit unklarem Ziel. Deshalb erzählen viele älteren Russen wehmütig von der Zeit vor der Perestrojka.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei einem Gang durch die Strassen, fällt einem auf den ersten Blick auch fast nichts von diesen Problemen auf, vielmehr sieht man auf der Strasse die immer zahlreicher werdenden modernen Autos, die gutgekleideten selbstbewusst daherschreitenden jungen Damen in den Fussgängerzonen und die Vielzahl an westlichen und russischen Geschäften, die ein breites Sortiment an Konsumgütern feilbieten. Hinter dieser schönen Fassade herrscht jedoch eine andere Realität. Treppenhäuser in den Wohnblöcken verwahrlosen, weil sich niemand dafür verantwortlich fühlt, alte Menschen müssen von ihren Kindern ernährt werden, um vor der Bettelei gerettet zu werden und so weiter. Es ist mir persönlich auch wichtig, den Blick während meines Aufenhalts vermehrt auch hinter diese harmlos wirkende Fassade zu werfen und nicht nur vom schön vor sich hin glänzenden getäuscht und geblendet werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-9031436790881566882?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/9031436790881566882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=9031436790881566882' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/9031436790881566882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/9031436790881566882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/fassade-und-realitt.html' title='Fassade und Realität'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-2766993411446580006</id><published>2008-10-13T11:23:00.002+09:00</published><updated>2008-10-13T11:40:39.175+09:00</updated><title type='text'>Wochenende</title><content type='html'>Schon seit Tagen zeigt sich der sibirische Himmel von seiner schönsten Seite. Die Sonne scheint ständig und so ist es tagsüber draussen angenehm warm.&lt;br /&gt;Deshalb beschloss ich, auch an meinem freien Wochenende nicht den ganzen Tag in der Wohnung herumzulümmeln und fernzusehen, womit sich viele junge Russen an Wochenenden beschäftigen, wie ich in verschiedenen Gesprächen herausgehört habe.&lt;br /&gt;Samstags begab ich mich für einen ausgedehnten Spaziergang in die Innenstadt und die dort befindliche Fussgängerzone, schrieb einige Emails im Internetcafe und beobachtete die Hochzeitspaare und ihre stolze Entourage beim Lenindenkmal. Ich mag diese Szenerie jeweils sehr.&lt;br /&gt;Abends ging ich mit meiner Gastmutter Nina ins klassische russische Theater, wo wir uns ein komödiantisches Stück über eine nicht ganz optimal verlaufende Wohnungsvermietung anschauten. Ich verstand zwar nicht gerade allzu viel, aber irgendwie machte es trotzdem Spass, dem bunten Treiben auf der Bühne zuzuschauen. In der Pause versuchte ich, mit meinen Sitznachbarinnen, allesamt Lehrerinnen älteren Semesters, ein Gespräch über mich, meine Herkunft und meine Tätigkeiten in Ulan-Ude zu führen, was dank meines Wörterbuches und Anwendung von Gesten auch irgendwie gelang.&lt;br /&gt;Später sah ich wie üblich abends fern, und versuchte, einige Gesprächsfetzen, die der Fernseher von sich gab zu verstehen. Ich habe bereits eine Lieblingsserie im russischen Fernsehen, Papa i Dotschki (Vater und Töchter), welche ich nach Möglichkeit jeden abend schaue. Es ist eine äusserst witzige Sitcom über einen Vater, der als Psychologe arbeitet und zu Hause vier sehr expressive Töchter sitzen hat, welche sich ständig in irgendwelche Streitereien und Intrigen verstricken. Ich verstehe dabei sogar meist einige wichtige Informationen und kann so ungefähr den Gesprächen folgen, was mich jeweils freut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntags liess ich mir viel Zeit mit Aufstehen und las dann fast den ganzen Tag durch, bevor ich noch ein wenig draussen spazieren ging. Dabei begab ich mich an die Bahnlinie der Transsibirischen Eisenbahn und beobachtete beeindruckt die vielen Güterzüge, die alle paar Minuten etwa kilometerlang vorbeiratterten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insgesamt war mein Wochenende eher ruhig, beinahe etwas zu ruhig. Darum freue ich mich, unter der Woche wieder an die Uni gehen zu können, da ich da einerseits mein russisch verbessere und andererseits auch ständig irgendwelche neuen Leute kennenlerne, die mehr über mich und meine Herkunft erfahren möchten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-2766993411446580006?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/2766993411446580006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=2766993411446580006' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2766993411446580006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/2766993411446580006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/wochenende.html' title='Wochenende'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-6839322958432958871</id><published>2008-10-10T15:23:00.002+09:00</published><updated>2008-10-10T15:46:52.238+09:00</updated><title type='text'>Unterrichten in einer 8. Klasse - Landeskunde</title><content type='html'>Heute war für mich vom Tagesprogramm her wieder ein besonderer Tag. Ich durfte nämlich heute vor einer achten Klassen eines Schulhauses etwas ausserhalb des Zentrums eine Schulstunde über die Schweiz leiten.&lt;br /&gt;Nach dem üblichen Morgenprogramm zu Hause mit einem reichhaltigen Frühstück und einem Kampf mit der Hauskatze Tschernowa, die meiner Meinung nach dringend mal einen Tierpsychologen aufsuchen sollte, aber sowas gibt es hier in Sibirien (zum Glück, eigentlich) wohl noch nicht. Ich werde mich ja möglicherweise doch irgendwann mit ihr besser verstehen, wenn sie sich an mich gewöhnt hat, was ich momentan aber eher bezweifle.&lt;br /&gt;Jedenfalls ging ich wie gewöhnlich um 11 Uhr zur Uni, wo mich auf dem Weg ein strahlender Tag mit wolkenlosem Himmel begrüsste. Nach einer Stunde Unterricht mit Wladimir mussten wir bereits aufbrechen, um pünktlich in der anderen Schule anzukommen.&lt;br /&gt;Nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Bus kamen wir schliesslich dort an, und eine Schar von etwa 12 jährigen Kindern nahm mich im Klassenraum freudig in empfang. Ich erzählte ihnen auf deutsch einige Dinge über mich und meine Heimat, wobei sie mir sehr aufmerksam und interessiert zuhörten. Da sie erst im ersten Jahr deutsch lernen, musste die Lehrerin eigentlich alles übersetzen, was jedoch nichts ausmachte. Nach der Stunde bedankten sich die Schüler und die Lehrerin ausgiebig, und machten mich darauf aufmerksam, dass ich gerne bald einmal wiederkommen könne.&lt;br /&gt;Ich erlebte den Kontakt mit den Schülern als äusserst herzlich, so versuchten sie auch, als ich sie später im Flur nochmals sah, sich von mir auf deutsch zu verabschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Rückweg zur Uni konnte ich vor dem Lenindenkmal eine Szene beoabachten, die sich hier laut Wladimir jeden Freitag und Samstag etwa gleich abspielt. Unzählige Brautpaare und ihre Familien und Freunde begeben sich im 10 Minutentakt vor das Denkmal, schiessen einige Fotos des Brautpaares und brausen dann in einer laut hupenden Wagenkolonne durch die Stadt davon. Dabei fiel mir besonders das zarte Alter der Brautpaare auf, die wohl erst knapp über 20 Jahre alt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für heute Nachmittag bin ich mit einer Gruppe von Studenten für einen Besuch im burjatischen Museum verabretet, wobei es mir und den Studenten vor allem darum geht, sich gegenseitig ein wenig kennenzulernen, worauf ich mich auch freue.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-6839322958432958871?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/6839322958432958871/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=6839322958432958871' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6839322958432958871'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6839322958432958871'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/unterrichten-in-einer-8-klasse.html' title='Unterrichten in einer 8. Klasse - Landeskunde'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-6720056950639136288</id><published>2008-10-10T14:48:00.003+09:00</published><updated>2008-10-10T15:23:20.725+09:00</updated><title type='text'>Der kleine Junge mit der Kartonkistenkatze</title><content type='html'>Nach einem kleinen Zwischentief, habe ich gestern wieder Mut gefasst und mir vorgenommen, alle fremden Situationen nicht als Unannehmlichkeiten sondern als Chancen zu sehen. Nach dem Schulunterricht beschloss ich daher, noch ein wenig in der Stadt in der Fussgängerzone spazieren zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lief die ganze Stasse ab, bis ich zu einer wunderschönen weissen Kirche mit blauen Dächern kam, wo ich eine Weile innehielt und das Bauwerk bestaunte. Auf dem Rückweg beschloss ich, noch einen kleinen Abstecher in ein Geschäftshaus zu machen, wo ich einige Tage zuvor eine Reklame für ein Musikgeschäft gesehen hatte. Das Geschäft erwies sich als ziemlich leer und dadurch relativ unspannend, weshalb ich mich schnell wieder entschied, zurückzugehen. Auf dem Weg nach draussen begegnete ich im Flur des Gebäudes einer Szene, die mich irgendwie sehr berührte: Ein kleiner burjatischer Junge zog beobachtet von einigen jüngeren Damen ein Kartonding an einer Schnur hinter sich her, was sich bei nährem Hinsehen als Katze herausstellte. Seine Mutter hatte ihm diese wohl aus einer einfachen Kartonkiste gebastelt und mit einem Katzengesicht verziehrt. Der Junge schien dabei sehr glücklich. Er hatte zwar wenig, war aber damit zufrieden und lechzte nicht nach hunderfränkigen Plastikspielwaren, die bei der Betätigung eines Knopfes komische Laute von sich geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite kleine Alltagsszene, welche meine Aufmerksamkeit auf sich zog, spielte sich in der nähe des grossen Lenindenkmals ab. Zwei jugendliche Mädchen waren eifrig damit beschäftigt, möglichst vorteilhafte Fotos von sich zu schiessen, wobei sie immer wieder leicht theatralische Posen einnahmen, die mir die Lieblingsbeschäftigung von gewissen westlichen Jungendlichen im Myspacezeitalter in Erinnerung riefen. Sie leben zwar in Sibirien, sind aber dadurch doch nicht so anders, als man es vielleicht meinen könnte, wurde mir dabei bewusst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine dritte Szene, welche ich liebend gerne fotografisch festgehalten hätte, was jedoch die Szenerie nur bedingt authentisch wiedergeben hätte, spielte sich am festlich gedeckten Tisch in unserer Wohnung ab. Dascha hatte gestern Geburtstag und so lud ihre Mutter einige ihrer verwandten ein. Es gab sehrviel zu essen, und auch einiges zu trinken (wobei der Wodka den älteren vorenthalten blieb...). Schnell kristallisierte sich für mich Nina Wladimirowna, Daschas Patentante, als interessanteste Person heraus. Ihre etwas ruppige aber doch liebenswerte Art erinnerte mich an das klischeetierte Bild einer strengen Babuschka (Grossmutter). Mir blieb dabei besonders der Moment in meiner Erinnerung haften, als sie genüsslich in einen vom gegessenen Fisch übrigen Fischkopf biss, und mit den Zähnen das letzte, was davon noch essbar war, abkratzte und heraussaugte. (Da wir in der Nähe des Baikalsees leben, gibt es hier sehr oft Fisch, einige davon isst man auch roh, was jedoch gar nicht übel schmeckt, wie ich selbst bestätigen kann. Auch Kaviar, der hier zwar auch als Delikatesse gilt, aber trotzdem zahlbar bleibt, schmeckt besser als ich es erwartet hätte.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am liebsten würde ich momentan alles, was ich sehe irgendwie festhalten und als handfeste Erinnerung behalten, was jedoch logischerweise nicht möglich ist. Mit Fotografieren halte ich mich momentan noch eher zurück, da ich zuerst alles mit meinen eigenen Augen und nicht durch das kleine Fensterchen meiner Kamera sehen möchte. Ich werde jedoch sicherlich mit einer bunten Sammlung aus alltäglichen und nicht alltäglichen Bildern nach Hause zurückkehren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-6720056950639136288?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/6720056950639136288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=6720056950639136288' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6720056950639136288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6720056950639136288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/der-kleine-junge-mit-der.html' title='Der kleine Junge mit der Kartonkistenkatze'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-6732952275312895564</id><published>2008-10-08T14:44:00.002+09:00</published><updated>2008-10-08T15:02:32.812+09:00</updated><title type='text'>Marschrutka</title><content type='html'>Der Verkehr in Ulan-Ude läuft in vielerlei Hinsicht etwas anders als nach westeuropäischem Standart. Einerseits muss da sicher die für mein Empfinden chaotische ungeordnete Situation auf den Strassen genannt werden. Nach Markierungen sucht man meist vergeblich, Vortrittsschilder gibt es eigentlich nicht, sondern man ordnet sich einfach irgendwie in den Verkehr ein, wie es halt gerade geht. Gleiches gilt auch für die Fussgänger, welche sich meist irgendwie über die vielbefahrenen Strassen schlängeln, da Fussgängerstreifen zwar existieren, aber äusserst rar sind.&lt;br /&gt;Der öffentliche Verkehr läuft einerseits über eine Strassenbahnlinie, welche das wohl bequemste und schnellste Verkehrsmittel in der Stadt ist. Man besteigt die Bahn und zahlt pro Weg 8 Rubel, egal wohin die Fahrt genau geht. Dies ist für uns an Tarifzonenpläne gewohnte Schweizer natürlich ungewohnt, erleichtert das ganze jedoch erheblich. Soviel ich bis jetzt weiss, gibt es nur eine Linie entlang der Hauptverkehrsachse.&lt;br /&gt;Der restliche Verkehr verläuft grösstenteils mit Marschrutkas - Kleinbussen, die als Sammeltaxis funktioniern. Sie haben eine bestimmte Nummer und Linie, die sie abfahren. Man wartet auf sie an bestimmten Haltepunkten und macht auf seinen Einsteigewunsch mit Handzeichen aufmerksam. Nach dem Einstieg in den engen Passagierraum bezahlt man dem Fahrer 12 Rubel. Wenn man zu hinterst sitzt, muss man das Geld zuerst durch andere Fahrgäste nach vorne reichen lassen, was mit einer grossen Selbstverständlichkeit geschieht. Will man aussteigen, so muss man den Fahrer durch Rufen darauf aufmerksam machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin nun bereits mehrere Male damit gefahren, und erlebte die Fahrt bis jetzt immer als relativ mühsam und belastend. Nicht, weil mich die vielen Schlaglöcher irgendwie aus der Ruhe bringen konnten - daran gewöhnt man sich schnell. Das belastende an der ganzen Situation ist für mich die die enge des Fahrgastraumes und die dadurch bedingte Nähe zwischen den verschiedenen Mitfahrenden. Ich werde dabei durch mein noch ungeübtes Verhalten schnell als Fremder oder Ausländer erkannt, was mir manchmal das Gefühl gibt, wie ein Fremdkörper zu wirken. Dieses Gefühl ist relativ unangenehm und in mir kommt dabei jeweils der Wunsch auf, auch wie die anderen zu sein, perfekt russisch sprechen zu können und bereits mit dem russischen Leben vertraut zu sein. Die Marschrutkas sind der Ort, wo mir am meisten bewusst wird, wie fremd mir diese Stadt, das Land und die Sprache noch sind, was mir schon ein wenig zu schaffen macht. Eigentlich ist diese Situation aber sehr natürlich und logisch. Ich kann mich nicht von einem Tag auf den anderen perfekt aklimatisieren - das schafft keiner, auch wenn ich diesen Wunsch insgeheim hege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielmehr muss mir bewusst werden, dass ich diese Konflikte und unangenehmen Situationen als Herausforderung annehmen muss, um einerseits menschlich stärker zu werden und mich andererseits der hiesigen Kultur schneller anzunähern. Ich muss mir bewusst sein, dass ich momentan noch ganz klar als Fremdkörper durch die Stadt laufe und auch schnell als solcher erkennbar bin. Ich möchte jedoch im Laufe meines Aufenthaltes erreichen, dass ich mich nicht mehr als Fremder fühlen muss, auch wenn ich es immer zumindest ein wenig bleibe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-6732952275312895564?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/6732952275312895564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=6732952275312895564' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6732952275312895564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/6732952275312895564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/marschrutka.html' title='Marschrutka'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-797648125419880120</id><published>2008-10-07T12:12:00.002+09:00</published><updated>2008-10-07T12:30:14.209+09:00</updated><title type='text'>Erster richtiger Schultag</title><content type='html'>Da gestern abend zu späterer Stunde spontan noch ein Freund von Dascha vorbei kam, und mit seinen spärlichen Englischkenntnissen so viel wie möglich über mich erfahren wollte, schlief ich nicht extrem viel, bis ich heute um 7 Uhr von meinem absichtlich extrem nervigen Weckton (ein Pariser Strassenmusiker, der überhaupt nicht spielen kann) meines Handys aus dem Schlaf gerissen wurde. Ich gewöhne mich bereits langsam an die neue Wohnsituation und finde mich so auch im Dunkeln auf dem Weg ins Badezimmer relativ gut zurecht.&lt;br /&gt;Nina, die die ganze Nacht über gearbeitet hatte und gerade nach Hause kam, als ich aufstand, liess es sich wiederum nicht nehmen, mir ein reichhaltiges Frühstück aufzutischen. Wir versuchten auch erstmals, so gut es ging nur russisch zu sprechen.&lt;br /&gt;Da die Zeit relativ knapp war, musste ich leider bald den Tisch verlassen und zusammen mit Dascha unsere Wohnung in der Uliza Moskovskaja Haus Nr. 4 41. Wohnung auf der 1. Etage des dritten Einganges (Russische Wohnungsbezeichnungen sind jeweils auf den ersten Blick sehr kompliziert, aber eigentlich sehr praktisch und logisch) verlassen. Draussen war es noch relativ kalt (-1 Grad) und die nächtliche Dunkelheit hatte sich noch nicht wirklich verzogen, während sich bereits der übliche Morgenverkehr durch die Strassen kämpfte.&lt;br /&gt;In der Schule wurde ich wiederum von meinem Deutschlehrer Wladimir Ivanowitsch empfangen, um in den folgenden vier Lektionen zusammen russisch zu lernen. Der Unterricht gestaltete sich ziemlich locker und die Zeit verging erstaunlich schnell, und zu meinem Erstaunen kam ich auch schnell wieder mehr oder weniger gut mit den russichen Fällen und Verbformen zurecht. Nach dem Unterricht gönnten wir uns den obligaten Schwarztee, der in Russland immer und überall serviert und getrunken wird, da einerseits die winterliche Kälte zum Genuss von Heissgetränken einlädt und andererseits die Trinkwasserqualität nicht gerade hervorragend ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist es Mitag und mir steht der Nachmittag zur relativ freien Verfügung, bevor ich am frühen Abend mit meiner Gastfamilie auf dem Markt Lebensmittel einkaufen und tragen helfen werde. Bis jetzt habe ich ausser meiner Gastschwester noch keine wirklichen Freunde gefunden, aber ich hatte bisher auch noch kaum direkten Kontakt zu den Studenten. Ich wurde heute aber von einer Praktikantin angefragt, ob ich freitags etwas mit ihrer Klasse unternehmen möchte, worauf ich mich natürlich sehr freue.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-797648125419880120?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/797648125419880120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=797648125419880120' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/797648125419880120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/797648125419880120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/erster-richtiger-schultag.html' title='Erster richtiger Schultag'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-7623346618482170875</id><published>2008-10-06T15:33:00.002+09:00</published><updated>2008-10-06T15:47:44.095+09:00</updated><title type='text'>Zweiter Tag - Erster Kontakt mit der Schule</title><content type='html'>An meinem zweiten Tag musste ich nicht gleich extrem frueh aufstehen und konnte mir so viel Zeit lassen, bevor ich den Weg zur Uni antrat. Meine Gastmutter Nina hatte zum Fruehstueck Blini, russiche Omeletten, gemacht und umsorgte mich auch sonst sehr gastfreundlich.&lt;br /&gt;Auf dem Weg in die Fakultaet musste ich mich mehrmals ueber die dicht befahrenen Strassen kaempfen, was hier in Ulan-Ude durch das oftmalige Fehlen von irgendwelchen Fussgaengerstreifen relativ viel Mut und Aufmerksamkeit erfordert.&lt;br /&gt;Da ich nicht genau wusste, wo ich mich im Fakultaetsgebaude melden sollte, wartete ich zuerst laengere Zeit im Gang, bevor ich endlich das richtige Zimmer fand, wo mich Wladimir bereits etwas ungeduldig erwartete. Er uebergab mich sogleich an die Sekretaerin Nataljia, welche mit mir zusammen die administrativen Formalitaten fuer die Registration in der Stadt absolvierte. Spaeter besprach ich mit Wladimir unseren ungefaehren Stundenplan, bevor er mich bereits in eine seiner Klassen schickte, wo ich mich waehrend einer halben Stunde mit drei jungen Schuelerinnen ueber meine Heimat und meine Plaene unterhielt. Sie zeigten sich sehr interessiert und stellten zu meiner Freude immer wieder Fragen. Insgesamt war ich sehr positiv ueberrascht von ihren Deutschkenntnissen. Danach unterhielt ich mich im Lehrerzimmer noch mit der stellvertredenden Direktorin, welche sich mit mir vor allem ueber kulturelle Unterschiede zwischen Europa und Sibirien unterhalten wollte. Bevor ich das Universitaetsgebaude verliess, hatte ich noch die Gelegenheit, mit Natascha zu sprechen. Sie ist eigentlich Schuelerin, absolviert momentan jedoch ein Praktikum als Lehrerin.&lt;br /&gt;Danach verliess ich das Gebaeude und streifte etwas durch die Stadt, um schliesslich endlich ein Internetcafe zu finden, um diese Zeilen niederzuschreiben. Im weiteren Tagesverlauf werden wir voraussichtlich noch ein buddhistisches Kloster besuchen, da Dascha Buddhistin ist und das Kloster auch sonst als Sehenswuerdigkeit gilt. Morgen beginnt dann mit vier Stunden pro Tag mein Russischunterricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Allgemeinen habe ich bis jetzt nur positive Begegnungen erlebt, und freue mich bereits darauf, noch mehr Studenten kennenzulernen und mit ihnen moeglicherweise auch bald in der Freizeit etwas zu unternehmen. Der grosse Kulturschock ist bis jetzt augeblieben. Ich nehme die jeweiligen Unterschiede nicht als Belastung, sondern vielmehr als spannende Herausforderungen an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-7623346618482170875?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/7623346618482170875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=7623346618482170875' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7623346618482170875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7623346618482170875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/zweiter-tag-erster-kontakt-mit-der.html' title='Zweiter Tag - Erster Kontakt mit der Schule'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-5600646703167291292</id><published>2008-10-06T15:28:00.002+09:00</published><updated>2008-10-06T15:31:56.762+09:00</updated><title type='text'>Erster Tag</title><content type='html'>Bedingt durch die Tatsache, dass der Zeitunterschied von Moskau nach Ulan-Ude weitere 5 Stunden (insgesamt 7 Stunden zur Mitteleuropaeischen Zeit), landete unser Flugzeug nach 5,5 stuendigem Flug um 8 Uhr morgens am kleinen Flughafen etwas ausserhalb der Stadt. Im Anflug auf den Flughafen ueberflogen wir die ganze Stadt, womit ich bereits einen kleinen Ueberblick gewinnen konnte. Zur Begruessung lachte uns bereits die im Dunst aufgehende Sonne entgegen, es war aber allgemein bereits ziemlich kalt. Im Flughafengebaede nahm mich dann sogleich Wladimir, mein Deutschlehrer, in Empfang, der mich sofort erkannt und angesprochen hatte. Auf dem Weg in die Stadt erklaerte er mir die wichtigsten Informationen ueber die Stadt und schon bald standen wir vor der Tuere meines neuen Zuhauses fuer die naechsten 4 Monate.&lt;br /&gt;Am Eingang erwartete mich bereits meine Gastmutter Nina, die wie ich sogleich merkte, burjatischer Abstammung ist. In Ulan Ude leben etwa ein drittel Burjaten, ein asiatischer Volksstamm, der aeusserlich den Mongolen sehr aehnlich sieht und auch damit verwandt ist. Nach einigen schwerfaelligen Versuchen, gemeinsam auf russisch ins Gespraech zu kommen, fragte sie mich nach kurzer Zeit, ob ich moeglicherweise franzoesisch spreche. Sie habe diese Sprache frueher einmal studiert, erklaerte sie spaeter. Die Freude ueber diese unerwartete Erleichterung der ersten kennenlernenden Kommunikation war meinerseits auch relativ gross, da mein Russisch sich bisher noch nicht fuer richtige Gespraeche eignet... Nach einer kurzen Fuehrung durch ihr bescheidenes Heim und dem Zeigen meines Zimmers, tranken wir gemeinsam Tee und stellten uns gegenseitig genauer vor. Ich erzaehlte von meiner Heimat, meiner Familie und meinen Zukunftsplaenen. Fuer Nina war es jedoch keineswegs die erste Begegnung mit einem deutschsprachigen Auslaender, ihre Familie hatte vor mir bereits um die 15 andere Gaststudenten beherbergt.&lt;br /&gt;Nach einer Weile musste Nina sich bereits wieder verabschieden, da sie noch arbeiten gehen musste. Sie arbeitet 7 Tage in der Woche und hat neben ihrem Beruf als Psychologielehrerin an einer Kunstschule noch einen Job als Telefonseelsorgerin und Kinderbetreuerin. Ich legte mich zwischenzeitlich schlafen, da ich auf Grund des Zeitunterschieds sehr muede war. Als ich spaeter wieder erwachte, lernte ich auch endlich meine 20 jaehrige Gastschwester Dascha kennen. Sie studiert im letzten Studienjahr deutsch an der Fakultaet, wo ich nun auch russisch lerne und spaeter deutsch unterrichten werde. Durch diese Tatsache erleichterte sich unsere Kommunikation natuerlich massiv. Ich machte ausserdem Bekanntschaft mit der kleinen schwarzen Hauskatze Tschernowa, welche sehr verspielt, aber auch etwas agressiv ist.&lt;br /&gt;Da ich nicht sehr lange geschlafen hatte, legte ich mich spaeter nochmals hin und schlief bis zum Einsetzen der Abenddaemmerung. Danach ging ich mit Dascha den den kurzen Weg in die Innenstadt zu Fuss und sie zeigte mir, wo ich am naechsten Tag zur deutschen Fakultaet der Uni gehen musste. Den spaeteren Abend verbrachten wir mit Fernsehen und ersten russischen Gespraechsversuchen, bevor ich mich erschoepft von der Reise und den ersten Eindruecken ins Bett legte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-5600646703167291292?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/5600646703167291292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=5600646703167291292' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5600646703167291292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/5600646703167291292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/erster-tag.html' title='Erster Tag'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-4599847047860808598</id><published>2008-10-06T14:50:00.004+09:00</published><updated>2008-10-06T15:28:52.916+09:00</updated><title type='text'>Anreise</title><content type='html'>Am Samstagmorgen wurde ich schon sehr frueh vom nervtoetenden Gepiepse meines Weckers aus meinem zu kurzen Schlaf geweckt. Schnell die ueblichen Morgenaktivitaeten absolviert, nachgeschaut, ob ich auch nicht's superwichtiges vergessen hatte, und schon ging es auf zum Flughafen. Vor lauter Nervositaet ueberliess ich das Sprechen lieber meiner Familie und ging auf dem Weg gedanklich noch geschaetzte tausend mal mein Gepaeck auf der Suche nach Vergessenem durch. Da ich bereits am Vorabend eingecheckt hatte, konnte ich mir muehseliges Anstehen ersparen und direkt zur Passkontrolle schreiten, um mich von meinen Eltern und meiner Schwester zu verabschieden (Fuer 2 Freunde, die eigentlich kommen wollten, war dann das Ganze doch etwas zu frueh...)&lt;br /&gt;Kurz nach 8 Uhr hob dann das Flugzeug auch endlich ab, und ich konnte nur kurz einen Blick auf meine Heimat zurueckwerfen, bevor wir die Wolkendecke durchbrachen. Ich flog ueber Wien, dann weiter nach Moskau, wo ich lange 6 Stunden am Flughafen aussharren und auf meinen Weiterflug nach Ulan-Ude warten musste. Ich vertrieb mir die Zeit mit Surfen im Internet, was ich im Angesicht der ueberrissenen Moskauer Preise relativ kurz gestalten musste, einer kurzen Zwischenmahlzeit, wobei mich der Geschmack russischer Pizza noch nicht so wirklich begeistern konnte, und verbrachte Stunden damit, in verschiedensten Wartehallen des Flughafens zu sitzen und durch das Beobachten der Leute einen ersten Eindruck der Russen zu bekommen und mit der mittlerweile aufkommenden Muedigkeit zu kaempfen.&lt;br /&gt;Um halb 10 Uhr Abends nach Moskauer Zeit hob dann endlich mein Flugzeug zum Weiterflug ab. Ich war wahrscheinlich der einzige Auslaender an Bord und versuchte darum so gut wie moeglich russich zu sprechen, auch wenn ich nicht wirklich verstand, was die Stewardessen uns Passagieren jeweils mitteilen wollte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-4599847047860808598?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/4599847047860808598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=4599847047860808598' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4599847047860808598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/4599847047860808598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/anreise.html' title='Anreise'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-7522669459836387752</id><published>2008-10-02T06:12:00.004+09:00</published><updated>2008-10-02T09:36:57.773+09:00</updated><title type='text'>Mein Programm</title><content type='html'>Ich möchte euch hier einen kleinen Einblick ein mein ungefähres Programm geben, wonach ich mich in Ulan Ude richten werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Samstag 4. Oktober&lt;/span&gt; verlasse ich frühmorgens am Flughafen Zürich-Kloten die Schweiz. Via Wien und Moskau geht's dann mit dem Flugzeug bis nach Ulan Ude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ersten &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2 Monaten&lt;/span&gt; werde ich mich relativ intensiv mit der russischen Sprache auseinandersetzen, welche mir mein Lehrer in 20 Einzelstunden pro Woche beibringen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zweiten Hälfte &lt;/span&gt;meines Aufenthalts, werde ich mich als Deutschlehrer an einer russischen Schule versuchen. Man muss sich dabei im klaren sein, dass der Unterricht in Russland etwas anders abläuft als an hiesigen Schulen. Ich werde dabei weniger die Rolle eines echten Lehrers übernehmen, sondern vielmehr als Botschafter der deutschen Sprache die Schüler beim Lernen motivieren und mit ihnen vor allem sprachlichen und kulturellen Austausch betreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Weihnachtszeit&lt;/span&gt; fällt der Unterricht aus und ich werde die Möglichkeit haben, den russisch-orthodoxen Feierlichkeiten beizuwohnen, welche nicht nur durch ihre zeitliche Verschiebung (2 Wochen später als in den meisten anderen christlichen Ländern) sicherlich einiges an Ungewohntem und Spannendem zu sehen geben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mitte Januar &lt;/span&gt;werde ich mich von Ulan Ude verabschieden müssen, um mit der Transsibirischen Eisenbahn die 5600 km bis nach Moskau unter die Räder zu nehmen. Als Abschluss möchte ich voraussichtlich noch einige Tage Urlaub in der Hauptstadt verbringen, bevor ich mich am &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Februar&lt;/span&gt; zur Heimreise an den Flughafen begeben werde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-7522669459836387752?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/7522669459836387752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=7522669459836387752' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7522669459836387752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7522669459836387752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/mein-programm.html' title='Mein Programm'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-7739205001582767289.post-7862159560967037208</id><published>2008-10-02T05:38:00.002+09:00</published><updated>2008-10-02T05:59:39.188+09:00</updated><title type='text'>Noch 3 Tage</title><content type='html'>Es bleibt noch wenig Zeit bis zu meinem Abflug am Zürcher Flughafen. Noch drei Nächte verbleiben mir, in denen ich in heimischer Atmosphäre im eigenen Bett vom Fernen Osten träumen kann, bis der Traum endlich Realität wird! Die Koffer warten bereits sehnlichst darauf, endlich fertig gepackt zu werden, die wichtigsten Einkäufe wurden bereits getätigt, viele Freunde bereits verabschiedet - es kann also bald losgehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele haben mich gefragt, was ich im kalten Sibirien eigentlich so lange tun möchte, und warum ich mir gerade diesen für viele unwirtlichen Ort für meinen Auslandsaufenthalt ausgesucht habe. Die Antwort auf diese Frage ist für mich relativ einfach: Einerseits möchte ich meine äusserst spärlichen Russischkenntnisse verbessern, da mich diese Sprache an sich fasziniert und sie durch die steigende Popularität der russischen Wirtschaft und Kultur auch in unseren Gefilden an Wichtigkeit zulegt, andererseits suche ich auch bewusst nach dem Fremden, nach einer Art des positiven Kulturschocks, wie ich ihn so weit weg von zuhause sicherlich erleben werde. Vieles wird anders sein als ich es mir vom täglichen Leben hier in Westeuropa gewohnt bin, aber genau das suche ich und ich freue mich darauf, mich bald dieser Herausforderung stellen zu können. Ich hoffe, dass meine Offenheit mit einer Vielzahl von positiven Erlebnissen mit der einheimischen Bevölkerung belohnt wird. Gleichzeitig ist es mir bewusst, dass gewiss auch Reibereien auftreten können zwischen mir als Fremdkörper und ihren heimischen Sitten und Gebräuchen. Deshalb sind gewisse Konflikte und Kompromisse auf beiden Seiten wohl unumgänglich, aber genau diese erhalten die Spannung und stärken einen als Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Ziel für die kommenden 4 Monate ist, dass ich mich nach einigen Wochen relativ reibungslos in den Alltag der 390'000-Einwohner-Stadt Ulan Ude eingliedern kann und menschlich viele neuen wertvollen Begegnungen erleben und geniessen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während meines Aufenthalts werde ich versuchen, so oft wie möglich von meinen alltäglichen und weniger alltäglicheren Erlebnissen im kalten Osten berichten zu können, und so euch in der Heimat ein Bild von meinem russischen Alltag zu vermitteln. Da in Sibirien die Kommunikation des Webzeitalters noch nicht ganz unserem Hochgeschwindigkeitsstandart entspricht, wird sich vor Ort zeigen, wie oft ich hier von mir berichten werden kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/7739205001582767289-7862159560967037208?l=livio-in-sibirien.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/feeds/7862159560967037208/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7739205001582767289&amp;postID=7862159560967037208' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7862159560967037208'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/7739205001582767289/posts/default/7862159560967037208'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://livio-in-sibirien.blogspot.com/2008/10/noch-3-tage.html' title='Noch 3 Tage'/><author><name>Livio</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17246959268866823872</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='14' src='http://2.bp.blogspot.com/_zay-QQ7Rvd8/TEooeigXeqI/AAAAAAAAAI0/SgINIa7D6fc/s400/DSC_0364sdxcfghj.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry></feed>
